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Mehrsprachigkeit – Ihre Meinung zählt

Forum für Mehrsprachigkeit: Es bietet der breiten Öffentlichkeit eine Plattform für Diskussionen über die Mehrsprachigkeit und ergänzt die Konsultationen von Interessenvertretern und Experten.


Haben Sie im täglichen Leben Probleme mit Sprachschwierigkeiten?
Sehr geehrte Forum-Teilnehmer,
ich möchte Ihnen allen für Ihre Reaktionen auf die Frage danken: Warum sind Sie der Ansicht, dass man Sprachen lernen muss? Viele von Ihnen sind weit darüber hinausgegangen, nur diese Frage zu beantworten und haben andere Diskussionsthemen vorweggenommen. Ich bin Ihren Ausführungen mit großem Interesse gefolgt und möchte diese Gelegenheit wahrnehmen, einige der [...]
 

Die Bedeutung des Sprachenlernens
Meiner Ansicht nach ist die Mehrsprachigkeit das Herzstück des europäischen Projekts: Unsere Sprachen spiegeln unsere Kultur und unsere Identität wider und erlauben es uns gleichzeitig, uns miteinander zu verständigen. Europäische Bürger, die mehrere Sprachen sprechen, können sich leichter in ein anderes Land integrieren – sei es als Student oder Arbeitnehmer – und haben leichter Zugang zu anderen Kulturen.

Auch die Geschäftswelt ist stark an mehrsprachigen Mitarbeitern interessiert. Mit guten Fremdsprachenkenntnissen steigen die Karrierechancen. Und nicht zuletzt sind die Sprachen das wichtigste Kommunikationsmittel, weil unsere Gesellschaft zunehmend mehrsprachig ist – ob in Krankenhäusern, vor Gericht, auf der Polizeiwache, in Schulen, am Arbeitsplatz oder bei uns Zuhause – und weil viele von uns Kontakte innerhalb Europas und weltweit pflegen.

Der Europäischen Kommission kommt bei der Förderung der Mehrsprachigkeit eine Schlüsselrolle zu. Daher würden wir gern Ihre Meinung hören und mehr über Ihre Erwartungen erfahren. „Ihre Meinung zählt“ – hier können Sie Ihre Ansichten darlegen und mit anderen erörtern.

Ein Beispiel: Warum sind Sie der Ansicht, dass es wichtig ist, Sprachen zu lernen?

Leonard Orban


http://forums.ec.europa.eu/multilingualism/do-you-experience-problems-in-your-everyday-life-that-are-due-to-language-difficulties/
 

Haben Sie im täglichen Leben Probleme mit Sprachschwierigkeiten?


Februar 6, 2008

Sehr geehrte Forum-Teilnehmer,

ich möchte Ihnen allen für Ihre Reaktionen auf die Frage danken: Warum sind Sie der Ansicht, dass man Sprachen lernen muss? Viele von Ihnen sind weit darüber hinausgegangen, nur diese Frage zu beantworten und haben andere Diskussionsthemen vorweggenommen. Ich bin Ihren Ausführungen mit großem Interesse gefolgt und möchte diese Gelegenheit wahrnehmen, einige der angesprochenen Themen in einen größeren Zusammenhang zu stellen und meine Ansichten zur Mehrsprachigkeit etwas näher zu erläutern.

Für mich bedeutet Mehrsprachigkeit die Fähigkeit, die Sprache anderer Menschen zu sprechen, und auch die Fähigkeit anderer, sich unserer Sprache zu bedienen. Laut einem tschechischen Sprichwort lebt, wer mehrere Sprachen spricht, mehrere Male. Meiner Meinung nach ist in der heutigen Europäischen Union Mehrsprachigkeit von großer Bedeutung für unsere Identität, unsere Denkweise und unsere sozialen Fähigkeiten, für die Fähigkeit, andere zu verstehen und sie zu akzeptieren. Sie ist von Bedeutung für unseren beruflichen Werdegang, unsere Wirtschaft und für uns als Verbraucher. Sie spielt eine wichtige Rolle, wenn die EU-Institutionen mit den europäischen Bürgern kommunizieren. Sie ist unbedingt nötig, um das Motto der Union mit Leben zu erfüllen: In Vielfalt geeint. Zu meiner großen Freude konnte ich feststellen, dass die meisten von Ihnen genauso denken.

In der Europäischen Union ist Mehrsprachigkeit durch das Gemeinschaftsrecht innerhalb eindeutiger Grenzen definiert. Eine Sprache kann zu einer EU-Amtssprache werden, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Sie muss eine in der Verfassung verankerte Amtssprache eines Mitgliedstaats sein, der fragliche Mitgliedstaat beantragt ihre Anerkennung als Amtssprache auf EU-Ebene und die übrigen Mitgliedstaaten genehmigen dies einstimmig.

Dies ist einer der Gründe dafür, dass Esperanto nicht die Lingua franca der Europäischen Union werden kann. Der zweite Grund hat mit der besonderen Natur des Esperanto zu tun. Eine Sprache wie diese hat ein Vokabular mit nur geringem sozialem oder kulturellem Praxiswert. Es ist mit einem ungeheuren praktischen und finanziellen Aufwand verbunden, ganze Nomenklaturen ex novo in einer künstlichen Sprache zu schaffen. Denken wir nur an Zollcodes oder Rechtsvorschriften im Bankenwesen oder die technischen Anforderungen an Druckbehälter einfacher geometrischer Form – die unter anderem als Bremszylinder bekannt sind. Der dritte Grund ist eher persönlicher Art: ich halte nicht viel von einer Lingua franca, sei es nun Esperanto, Latein oder … Englisch. Eine Lingua franca ist nämlich historisch gesehen ein spontanes soziolinguistisches Phänomen und nicht das Ergebnis einer gesetzgeberischen oder politischen Entscheidung. Wahrscheinlich stimmen einige Esperantisten in diesem Forum mit meinem Standpunkt nicht überein, aber ich denke, wir müssen die Diskussion voranbringen (einige der Argumente habe ich sehr aufschlussreich gefunden, wobei ich nicht allen zustimmen konnte).

Gleichzeitig stößt die Mehrsprachigkeit innerhalb der Europäischen Institutionen und bei Veröffentlichungen auf ihre Grenzen. Auch wenn wir dies gerne wollten, können wir nicht jeden Text in alle 23 Amtssprachen übersetzen. Wir sind Zwängen unterworfen, die sich aus der Personalausstattung und den für die Übersetzung zugewiesenen Haushaltsmitteln ergeben. Rechtsvorschriften werden in 23 Amtssprachen übersetzt, aber andere Texte (z. B. über Informationsaustausch mit den nationalen Behörden, an bestimmte Personen oder Einrichtungen gerichtete Entscheidungen und Schriftwechsel) nur in die jeweils erforderlichen Sprachen. Auch müssen Unterlagen oder Subwebsites, die nur von wenigen Benutzern konsultiert werden, nicht in allen Amtssprachen vorliegen. Die Kurzlebigkeit der Informationen schafft eine weitere Begrenzung. Weil die Übersetzung Zeit braucht, werden die Ressourcen auf die Bereitstellung dringender Informationen online in Echtzeit in den Sprachen konzentriert, die von möglichst vielen europäischen Bürgern verstanden werden, und nicht auf eine spätere Veröffentlichung in allen Sprachen.

Diese Grenzen lassen sich nur mithilfe einer echten Politik der Mehrsprachigkeit überwinden, bei der Informationen in einer Sprache angeboten werden, die von den Bürgern verstanden wird, und weitere Sprachen erlernt werden, um Zugang zu Informationen zu gewinnen. Neben den bereits erwähnten Gründen ist dies ein weiterer Anlass dafür, Fremdsprachen zu lernen.

Sie haben viel mehr Fragen aufgeworfen, als ich bei dieser kurzen Ansprache berücksichtigt habe, aber schließlich sollte das Forum für Mehrsprachigkeit Ihre Diskussionsplattform sein – und nicht nur einem Gedankenaustausch zwischen Ihnen und mir dienen. Ganz bestimmt werde ich Ihre Meinungsäußerungen berücksichtigen, wenn ich im späteren Verlauf des Jahres eine neue Strategie für Mehrsprachigkeit ausarbeite. Jetzt möchte ich ein anderes Diskussionsthema vorschlagen:

Haben Sie im täglichen Leben Probleme mit Sprachschwierigkeiten wegen unzulänglicher oder nicht vorhandener Übersetzungen – zum Beispiel von Produktbeschreibungen oder Benutzerhandbüchern?

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Leonard Orban


  1. 94

    Alain Wallon (antenne DGT Paris) sagt:

    Courrier reçu par A. Wallon de l’Antenne DGT-Paris:

    Monsieur,
    J’espère que vous allez bien. Je me permets de vous recontacter au sujet d’un cas de grave discrimination linguistique qui a lieu à l’École Polytechnique de Turin (EPT). Comme je vous disais lors de notre entretien à l’Unesco, l’EPT a décidé qu’à partir de l’année académique 2007-2008 tous les étudiants de nationalité italienne qui s’inscrivent à des cours de niveau bachelor (licence) donnés partiellement ou complètement en anglais ne devront pas payer les taxes universitaires pour la première année. En revanche, ceux qui veulent s’inscrire aux mêmes cours où la langue d’enseignement est l’italien sont obligés des payer les taxes. À noter que l’EPT est une université publique.

    Il s’agit d’un cas de discrimination linguistique intolérable, pour deux raisons au moins :
    1. Les étudiants italiens qui veulent faire leurs études d’ingénieur en italien en Italie doivent payer les taxes alors que leurs compatriotes qui s’inscrivent à la même université et aux mêmes cours (mais en anglais (la seule différence est donc la langue d’enseignement) ne sont pas obligés de les payer.
    2. L’exemption de taxes ne concerne que les citoyens italiens. Un étudiant allemand qui veut étudier à l’EPT en anglais donc doit payer les taxes universitaires contrairement à ses homologues italiens. C’est une claire discrimination linguistique sur base nationale.

    Vous pouvez trouver la preuve de tout cela aux pages 4, 18 et 31 du guide aux études de l’EPT : http://orienta.polito.it/pdf/imma_xinternet.pdf.

    Je crois qu’il s’agit d’une situation très grave. J’ai parlé personnellement avec beaucoup d’étudiants et ils ne sont pas satisfaits du tout de cette reforme. Ils sont contraires à ces formes de discrimination linguistique et d’injustice. Je suis donc convaincu qu’il y a des éléments pour saisir la Cour de Justice européenne sur cette affaire.

    Je me permets donc de vous demander votre avis sur quelle démarche il est souhaitable d’entreprendre à ce propos.

    En vous remerciant à l’avance de votre disponibilité, je vous prie d’agréer, Monsieur, mes salutations les plus cordiales.

    Michele Gazzola

    PS

    Je vous signale aussi que l’EPT a mis en place une politique visant à supprimer complètement des programmes d’études en italien pour les substituer avec des programmes où la langue d’enseignement est uniquement l’anglais. Le cours de licence (BA) en ingénierie textile en italien à Biella, par exemple, a été supprimé et remplacé par un cours en « textile engineering ». Ceux qui auraient voulu étudier en italien donc ont été obligés de changer de ville pour trouver des cours en italien, et cela a forcément entrainé des coûts supplémentaires de déplacement et de logement. En outre, l’EPT n’a pas établie quel numéro minimum des étudiants étrangers doit être atteint pour pouvoir activer des cours en anglais. Il se trouve donc qu’il y a des cas où les professeurs italiens sont obligés de donner leurs cours en anglais dans des classes où les étudiants italophones sont la majorité absolue voire la presque totalité. Cela entraîne forcement une baisse considérable de la qualité de l’enseignement.


    M. Michele GAZZOLA
    Observatoire “économie langues formation” (élf)
    ETI,Université de Genève
    40, Bd du Pont-d’Arve
    CH - 1211 Genève
    Suisse - Schweiz - Svizzera - Svizra

    Tél: +41-22-379-8712
    Fax: +41-22-379-8750
    Courriel: michele.gazzola@eti.unige.ch
    Internet: http://www.elf.unige.ch

  2. 93

    Anĉjo PacHorano (Andrea Fontana) sagt:

    —————————————————-

    ESPERANTO/ITALIANO

    —————————————————-

    EO

    AL SINJORO SIDIO

    Estimata Sinjoro Sidio,
    tio, kion Vi rakontis al ni, estas tre interesa! Dankon!

    Tial ke mi tute ne spertas pri la hispana politiko, vere mi ne aŭdacas esprimi detalajn opiniojn pri Via rakonto, tamen mi dezirus kapti la okazon por nur substreki, kiel lingvaj konfliktoj povas iĝi politike danĝeraj (ĝis la limo de ia danĝera naciismo), kaj por atentigi pri tio ke, kiel okazas en ĉiuj konfliktoj, ankaŭ ĉi tie oni povas konstati, kiel subpremado trafas ĉiujn ene de ambaŭ flankoj. Fakte Cristina Peri Rossi parolis, verŝajne prave, pri lingva diskriminacio de si suferata; sed verŝajne pravas ankaŭ la katalunoj kiam ili - loĝantoj de vasta kaj grava teritorio en kiu, ekde pluraj jarcentoj, oni parolas specifan lingvon, ligatan al grava kulturo - konstatas ke, eĉ ene de tiu teritorio, sia lingvo neeviteble riskas esti duaranga rilate al la hispanlingvo, tial ke - ekzemple - hispana registaro ne petis ke la kataluna estu agnoskata de la EU kiel oficiala nacia lingvo…
    Lingvaj konfliktoj tiaj, kiaj la hispana-kataluna, ŝajnas al mi almenaŭ parte ligataj al la fakto ke, dum lingvo estas io, kio estas esenca parto de onia persona identeco, historiaj faktoj kaj fortoj (esence: la “leĝo de la plifortulo”) kaŭzis tion, ke unu specifa etna lingvo estu uzata kiel “transponta lingvo” inter malsamlingvanoj (vidu la aferon tiel: se Reĝino Izabelo estintus “Izabelo el Katalunio”, anstataŭ ol “Izabelo el Kastilio”, nuntempe la kataluna estus la oficiala lingvo de la tuta Hispanio, kaj kastillingvanoj trafe estus plendantaj pri la de si suferata lingva diskriminacio…).
    Do la problemo estas ke elekto de lingvo kiel transpontlingvo ĉiam estas politike konsekvencentena elekto: kiam la transpontlingvo estas la etna lingvo de unu el la parolantaroj envolvitaj en la komunikadprocezo, la parolantoj de la aliaj lingvoj suferas diskriminacion…

    Kara Sidio, bonvolu pardoni min se, kaŭze de mia nescio pri la internaj lingvopolitikaj problemoj de Hispanio, mi kuraĝis aserti ion eble naivan aŭ eble ofendan por hispanlingvanoj.
    Se mi skribis ion malĝustan aŭ ofendan, bonvolu esti indulgema, korekti min kaj doni la necesajn klarigon, por ke mi povu pli bone kompreni kiel la aferoj statas en Via lando. Dankon.

    Estime salutas Vin,
    Andrea Fontana (el Italio).

    —————————————————-

    IT

    AL SIGNOR SIDIO

    Stimato Sinjoro Sidio,
    ciò che Lei ci ha raccontato è davvero interessante! Grazie!

    Dal momento che io sono del tutto inesperto riguardo alla politica spagnola, davvero non oso esprimere opinioni dettagliate sul Suo racconto, tuttavia vorrei cogliere l’occasione per sottolineare, semplicemente, come i conflitti linguistici possano diventare politicamente pericolosi (fino ai confini di un pericoloso nazionalismo di un certo tipo), e per attrarre l’attenzione su fatto che, come succede in tutti i conflitti, anche qui si può constatare come l’oppressione colpisca tutti, all’interno di entrambe le fazioni. Infatti Cristina Peri Rossi ha parlato, verosimilmente a ragione, di una dicriminazione da lei sofferta; ma verosimilmente hanno ragione anche i catalani quando essi - abitanti di un territorio vasto e importante nel quale, da molti secoli, si parla una lingua specifica, legata ad una cultura importante - constatano che, persino all’interno di quel territorio, la loro lingua rischia inevitabilmente di essere di seconda classe rispetto allo spagnolo, perché - ad esempio - il governo spagnolo non ha chiesto che il catalano fosse riconosciuto della UE come lingua nazionale ufficiale…
    Conflitti linguistici come quello ispano-catalano mi sebrano almeno in parte legati al fatto che, mentre una lingua è qualcosa che è parte essenziale della nostra identità personale, fatti e forze storiche (essenzialmente: la “legge del più forte”) han fatto sì, che una specifica lingua etnica fosse usata come “lingua vettoriale” tra locutori di lingue diverse (guardi la cosa in questo modo: se la Regina Isabella fosse stata “Isabella di Catalogna”, anziché “Isabella di Castiglia”, al giorno d’oggi il catalano sarebbe la lingua ufficiale di tutta la Spagna, e i locutori del castigliano si starebbero giustamente lamentando per la dicriminazione linguistica da essi sofferta…).
    Quindi il problema è che la scelta di una lingua come lingua veicolare è sempre una scelta politicamente gravida di conseguenze: quando la lingua veicolare è la lingua etnica di una delle comunità linguistiche coinvolte nel processo comunicativo, i locutori delle altre lingue soffrono una discriminazione…

    Caro Sidio, voglia perdonarmi se, a causa della mia ignoranza riguardo ai problemi interni politico-linguistici della Spagna, ho forse osato dire qualcosa di ingenuo o di offensivo per gli ispanofoni.
    Se ho scritto qualcosa di sbagliato o di offensivo, voglia essere indulgente, correggermi e darmi i chiarimenti necessari, perché io possa comprendere meglio come stanno le cose nel Suo paese. Grazie.

    Con sitma.
    Andrea Fontana (dall’Italia).

  3. 92

    Sidio sagt:

    Desde España:

    Estaría bien que organismos competentes de la Comunidad Europea investigasen a fondo lo que está ocurriendo en España con el catalán, el gallego y el vasco.
    Un pequeño ejemplo, esta noticia: Despedida por no hablar catalán.

    La escritora uruguayo-española Cristina Peri Rossi (Montevideo, 1941) denunció haber sido despedida, en septiembre pasado, del programa Una nit a la Terra, emitido de 1 a 3 de la mañana en Catalunya Radio, por hacer sus intervenciones en castellano, por lo que un grupo de intelectuales se ha adherido a una campaña de rechazo a la acción de la emisora.

    En una carta pública difundida en su web, Peri Rossi explica que fue por dos años, una vez a la semana, tertuliana fija del programa creado por Gaspar Hernández. “Todos hablaban en catalán, salvo yo, que lo hacía en castellano; nunca fue obstáculo para que nos comprendiéramos y parecía un modelo ideal de convivencia lingüística, sin rigideces, sin exclusiones”. Sin embargo, al iniciarse el tercer año del programa la emisora decidió prescindir de la participación de la autora por no hablar en catalán.

    “Me consta que Gaspar Hernández y Joan Barril lucharon contra este despido, haciendo valer motivos de calidad profesional”, agrega Peri Rossi. “No lo consiguieron. Se esgrimió como causa la Carta de Principios del 17 de julio de este año, fruto del acuerdo político entre Esquerra Republicana, CIU y el tripartito, que recomienda la prioridad de invitados que hablen en catalán. El programa cumplía el requisito, dado que sólo yo hablaba en castellano, pero una exigencia oral reclamaba hablar sólo en catalán”.

    Cataluña es una nación bilingüe, por lo que Peri Rossi ha denunciado ser víctima de “persecución lingüística”, como explica en su carta. “Es paradójico que me ocurra a mí, Premio Ciudad de Barcelona de Poesía en 1992 por el libro que se titula precisamente Babel bárbara y donde se exalta la diversidad de lenguas, la Babel mítica”.

    ¿Es eso legal y justo? Esas cosas están ocurriendo en España y Europa mira hacia otro lado.

  4. 91

    Ben sagt:

    Mr Orban,
    Although I’m Dutch, I will react in English. In this way you don’t need any interpreter or other translating method/barrier. I’m capable to make myself clear in English, but it can be fluffy from time to time, my apologies for this.

    I’m a sailor from profession, most of the time I work in Europe at projects like dredging. I’m young and have little experience, but I’ve noticed that even the most experienced sailors have great difficulties with communications. There are a lot of difficulties communicating with customs, engineers, surveyors, doctors, port authorities, mechanics, employers and etcetera.
    I can imagine that other people who travel often within Europe for their profession have same difficulties (e.g.: truck drivers, businessman and politicians). It would not only be a matter of convenience but it also can be a matter safety to introduce a common language.

    I’m capable to learn a few other languages, but I can’t learn all 23 European languages within my lifetime. It’s possible to arrange an interpreter for a few times, but I can’t arrange an interpreter in every situation and country. If I want to ease all communications within my profession, I should learn a different language about every month or more. This would be a complete madness.

    A common language has great problems for implementations customs codes or banking legislation, but great solutions for verbal and written communications. Technical requirements for pressure vessels of simple geometric form can be less difficult, because some technical requirements can and are expressed in SI-units.
    Anyway, if matters like banking legislation produce too much problems for implementations, then why not implement as a verbal and written communication?

    A common language should be neutral, easy to learn and use. Reading the reply from Emmanual Bosquet of 11th February, it seems that Esperanto can be a solution for Europe to one of its problems.
    The Union’s motto: united in diversity. Keep the diversity as nations, but unite as Europe!
    Once again, it isn’t only a matter of convenience, but in some applications it can be safety or avoidance of quarrel.

    Best regards,
    Ben

  1. 90

    Eugen Macko sagt:

    Sehr geehrter Herr Orban,

    Danke für Ihre vielseitige Achtsamkeit. Es zeigt Ihre Kompetenz im Bereich der Mehrsprachigkeit, was leider oft bei den klassischen Linguisten zu vermissen ist.
    Auch wenn Sie sich gegen Esperanto geäußert haben, unterstreicht ihre Argumentation die Lösung des Sprachproblems im Sinne der Esperantisten. Z.B.: „Auch wenn wir dies gerne wollten, können wir nicht jeden Text in alle 23 Amtssprachen übersetzen.“

    Ihre Bemühungen bei der Befragung der „10 Intellektuellen“, hat offensichtlich auch keine akzeptable Allgemeinlösung gebracht. Es ist nur eine Teillösung für Intellektuelle, die allerdings dann auch schnell an die Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeiten gelangen. Was ist aber mit dem normalen Fußvolk, die auch zu EU gehören (vielleicht auch vollen).

    Wo bleibt bitte hier die „Demokratie“, das höchste Gut was unsere EU hervorgebracht hat? Ich möchte schon die Informationen aus erster, oder höchsten aus zweiter Hand, ohne lange fehlerträchtige Übersetzungs-Umwege erfahren. Müssen wir dann alle Englisch lernen? Dann besteht aber die Gefahr, dass Englisch eine Lingua franca wird, wovon Sie, Herr Orban, auch nicht viel halten (wie Sie sich dazu geäußert haben). Oder sollen wir noch Deutsch, Französisch,…usw. dazulernen? Aber wer lernt dann vielleicht meine eingeborene Sprache, dass wir demokratisch auf dem gleichen Level bleiben, wenn ich vielleicht dänisch, finnisch, oder rumänisch spreche?

    Mit Recht haben Sie auf die „Kurzlebigkeit der Informationen“ hingewiesen, was aber nach eine allgemein verständliche Sprache verlangt. Die Frage ist nur welche?

    Wenn sich jemand in die Problematik vertieft, wird erfahren müssen, dass es keine brauchbare Lösung für reale Anwendung in der EU gibt, außer vom Esperanto. Nur, diese Einsicht muss man erreichen. Die Mehrsprachigkeit ist ein Weg dazu.

    Die Wiederstände gegen Esperanto sind grundsätzlich in unserer klassisch-europäische Denkweise zu suchen, welche ursprünglich auch die Mehrsprachigkeit behinderten. Nachdem wir aber langsam erfahren müssten, dass nicht die jeweilige Nationalkultur die Nabel der Welt ist, ist die Mehrsprachigkeit ein angestrebter dialogischer Wert geworden. In diesem Medium hat sich eine Dimension gezeigt, welche von klassisch-dialektischer Denkweise in Gegensätzen nicht wahrgenommen werden konnte und kann.

    Esperanto ist aus diesem Bedürfnis, in einer Ausweglosen Situation in Gegensätzen, dialogisch entstanden. D.h., nicht im Ausschließen sonder im Miteinbeziehen der verschiedenen Kulturen und ihren Sprachen. Nach dem Prinzip der in der unserer Zeit bei der internationalen Kommunikation immer mehr hochgeschätzte Eigenschaft der „Kulturdialogizität“.

    So haben die Esperantisten noch vor 120 Jahren damit angefangen, was nun hochaktuell geworden ist. Leider nicht deshalb weil wir nun klüger geworden sind als unsere Vorfahrer, sondern weil es anders gar nicht mehr geht. Das „Neue Denken“ ist existenzielle Notwendigkeit geworden. Dies müssen wir aber noch weiter begreifen.

    Somit ist Esperanto nicht nur eine Sprache, sondern durch das Verhalten seiner Sprecher zum menschlich-dialogischen Prinzip, auch über zwei Weltkriege hindurch, eine geschichtliche Erfahrung geworden, was dem in unserer Gegenwart als notwendig Eingesehenen vorausgeht.
    Dadurch ist Esperanto ein „soziolinguistisches Phänomen“, schon beim Entstehen gewesen und in seiner Entwicklung zum „sozialpsychologischen Phänomen“ geworden. Allerdings in einem Medium des „zwischen“, der Inter-nationalität, was nicht allgemein wahrgenommen wird, sich aber in der EU unmissverständlich aufdrängt, durch die ganze auch hier von uns aufgeworfene Problematik.

    Was dann die „gesetzgeberische Entscheidung“ betrifft, Esperanto ist nicht viel mehr von künstlichen Eingriffen betroffen wie jede andere sogenannte „Natursprache“. Heutzutage könnte keine Nationalsprache ohne Eingriffe von außen in der moderne Wissenschaft mitreden (nehmen wir als Beispiel nur die rumänische). Esperanto ist im Gegenteil, von seinem Wesen her viel näher der Sprachentwicklungen der Gegenwart als jede andere Nationalsprache welche nur ungewollt unter dem Druck des Zeitgeistes nachgeben muss, um die für sie Fremdartige Elemente hineinzulassen. Weil Esperanto originell schon in diesem Medium dialogisch aus verschiedenen Elementen entstanden ist.

    Esperanto als Sprache mit „geringem sozialen oder kulturellen Praxiswert“ zu bezeichnen, stammt aus dem Vokabular und Denkweise der klassisch-europäischen Linguistik. Mit diesen Etiketten wurden viele kleinere Sprachen vor 200-300 Jahren versehen, bis sich diese durch ihre Einmaligkeit entwickelten, durchsetzten und sich den modernen Anforderungen angepasst haben.

    Die Einmaligkeit des Esperanto zeigt sich im Bereich der Internationalität durch Eigenschaften welche keine Nationalsprache in diesem Maße enthält, welche aber in der gegenwärtigen internationalen Kommunikation unbedingt notwendig geworden sind. Kulturdialogizität, Sozialpsychologizität und politische Demokratie sind tief in seinem Wesen verwurzelt. Somit ist es qualitativ im Bereich der internationalen Beziehungen durch keine Nationalsprache zu ersetzen.

    Um allerdings dies zu verstehen brauchen wir ein „neues Denken“, was wir aber sowieso brauchen, wenn wir die Europäische Union erhalten und weiterentwickeln wollen.
    Was die „fehlende Nomenklatur“ betrifft, das ist das kleinste Übel. Wenn die von ihren eigenen Wesen her widerstrebenden Nationalsprachen die Fremdwörter letztlich doch noch absorbieren, schafft Esperanto das mit seinen besonderen Fähigkeiten in diesem Bereich mit Leichtigkeit. Und was preisgünstiger ist, die schlecht funktionierende Vielsprachigkeit weiter aufrechtzuerhalten, oder einige Interlinguisten und Fachleute damit beschäftigen, dass sie die fehlende Nomenklatur ausarbeiten, ist nur eine einfache finanzielle Rechnung.

    Dass ich nun zu den Gesetzen komme, die Sie gleich am Anfang nennen, die „durch das Gemeinschaftsrecht innerhalb eindeutiger Grenzen definiert“ ist. Gesetze werden in jede Gesellschaft nach dem jeweiligen Denkzustand und -mustern entworfen, welche sich aber in der Zeit ändern. Unsere Zeit hat das klassische Denken notwendig überwunden, was die Neuschaffung auch der Gesetze mit sich ziehen wird. Die EU ist die Folge dieser Entwicklung und in ihr ist eine bis jetzt in der Geschichte noch nie da gewesene Situation entstanden. Wir haben in Europa speziell, aber auch global allgemein die Grenzen unseres vorherigen Denkens erfahren, wodurch sich ein Umdenken in Gang gesetzt hat.

    „Diese Grenzen lassen sich nur mithilfe einer echten Politik der Mehrsprachigkeit überwinden…“ Damit bin ich vollkommen einverstanden, nur welche ist diese „echte Politik“? In der Demokratie kann diese Politik verschieden definiert werden, das was bleiben muss, ist unsere Grundlage, und das ist die Demokratie. In dieser EU Demokratie, ist in Frankreich eine politische Bewegung entstanden, genannt EDE (Europa Demokratie Esperanto), die an den 2004-er EU Parlamentswahlen schon teilgenommen hat und 2009 werden sich in diesem Sinne denkende, aus mehreren anderen Europäischen Staaten anschließen.

    Die demokratische Lösung des Sprachproblems in der E U ist eine politische Aufgabe geworden. Dafür ist bis jetzt die einzige echte Alternative das Esperanto, was „einer echten Politik der Mehrsprachigkeit“ nicht entgegensteht, sondern sie ergänzt und in Wirklichkeit erst ermöglicht. Mehrsprachigkeit und Esperanto ergänzen sich gegenseitig.

    Durch die Mehrsprachigkeit ist erst die Qualität des Esperanto tiefgreifender zu verstehen. Und Esperanto kann in Zukunft die echte Mehrsprachigkeit, vom übergriff der stärkeren Nationalsprachen schützen, was in der Geschichte schon so oft zur Gefahr wurde. Obwohl wir auf anderen Gebieten der Wirklichkeit schon eindeutig erfahren konnten, dass diese dialektisch selbstbehauptenden Verhaltensweisen keine Existenzschanzen mehr für die Zukunft haben, hinken unsere Gefühle, ja meistens auch noch unser Denken in ihrer Akzeptanz nach.

    Wir brauchen noch etwas Zeit in der EU, dass wir überhaupt begreifen, was wir hier alles erreicht haben. In unserer schnelllebigen Zeit wird dies aber nicht mehr lange dauern.

    Mit freundlichen Grüßen
    Eugen Macko

    Dear Mr. Orban

    Thank you very much for your attention in many ways. Its shows your competence in the polyglot branch of a kind which classical linguist are usually lacking of.

    Even if you have not expressed yourself in favor to Esperanto your arguments emphasize the solution of the lingual problem according to the opinion of the Esperantists, for instance: “even if we wish so we cannot translate every text in all of the 23 official languages”.

    Your effort of calling on the “10 intellectuals” evidently did not effect a generally agreeable solution either. It is only a partial solution for intellectuals who however meet the limits of their conceiving very soon. But what about the simple people who belong to the EU just the same and perhaps want so, too?

    Where is democracy left then, the greatest value that the EU brought forth? I really want my information directly or at least second hand without a weird procedure of translating containing errors in the end. Do we all have to learn English? The however we run for the danger that English is going to be a Lingua Franca which you do not favor either as you have mentioned. Or are we supposed to learn German, French and other languages? Who will learn my proper language which may be Danish, Finish or Romanian?

    You were right to point on the short lived nature of information which however demands a language generally known. The problem here is: which language?

    Whoever is burrowing into that problem will have to experience that there is no applicable solution for realistic application in the EU apart from Esperanto. But you still have to come to that point of an insight. Polyglocy is an approach to that.

    The resistance to Esperanto is principally found in our classical European habits of thinking which originally also have blocked polyglocy. But after having been compelled to experience by now that the actually proper national culture is not the A and O of everything plyglocy has become aspired as a dialogical value. Before this background a dimension has shown which could not and cannot be conceived by classical dialectical habits of thinking.

    Esperanto has come to exist in a dialogical way out of a situation of hopeless contraries that means not excluding but including different cultures and the according languages, according to the principle of “cultural dialogue” during international communication being esteemed more than ever in our time.

    Esperantists have begun with what has become highly topical by now, however not therefore because we have become wiser than our ancestors, but because there is no alternative to that any more. “New Thinking” has become an existential necessity. But we are still left conceiving that.

    Like this Esperanto is not only a languages but –also after two world wars- a historical experience by the attitude of its speakers to a human dialogical principle preceding what is now understood as necessary.

    Like this Esperanto has ever been a “sociologically linguistic” phenomenon and during the period of its evolution has become a “socially-psychological” one, however before a background of “inter”, inter-nationality, which is not generally realized. However it shows itself in a way which cannot be ignored by the problems dealt with here.

    Referring to “decision by legislation” Esperanto is not more affected by artificial procedures than any other “natural” languages. Nowadays no national languages could compete on the field of modern science without adoptions from outward. (For instance Romanian.) On the contrary, Esperanto is essentially very much nearer to lingual evolution than any national language which reluctantly has to yield the pressure of modern times to adapt with elements not being akin to them. This is because Esperanto was developed of different elements before this background.

    Calling Esperanto “a language with socially or culturally little practical value” is out of thinking in terms of classical linguistic philology. Many minority languages were classified like this about 200-300 years ago before they developed in a unique way and successfully adapted to modern demands.

    This unique nature of Esperanto shows on the field of internationality by qualities which no national language has this way, which however have become indispensable for our present modern communication. Cultural dialogue, social psychology and political democracy are profoundly rooted in it. So it cannot be replaced by any national language.

    To understand that that however we want a new way of thinking, new concepts which it takes anyway if we want to keep and develop the European Union.

    As for missing nomenclature, that is a minor problem. If national languages succeed to absorb foreign words though reluctantly then Esperanto has absolutely no problems with that for its qualities apart. And which pays better- keep up polyglocy with its problems or get some inter-linguists and specialist to work out the missing the nomenclature, that is a simple financial calculation.

    Coming to the laws you have mentioned at the very beginning “defined by the common rights within definite boundaries”: boundaries are drifted in every community according the actual patters of thinking which change however from time to time. Our time has necessarily overcome classical thinking which will also effect working out new laws. EU is a consequence of this development and herewith a situation has come forth which never has existed in history. Especially in Europe, but also elsewhere we have experienced the limits of our way to think the same as before which has effected a change of conceiving.

    “The boundaries can only be overcome by a real policy of polyglocy …” I entirely agree with that. However which is this “real policy”? In democracy this policy can be defined in different ways. Which has to remain is our basis, and that is democracy. Within this democracy of EU a movement has come to existence in France called EDE (European Democratic Esperanto) which has in 2004 taken part in the elections of EU Parliaments and 2009 others from different countries will join with this ideal.

    A democratic solution of the lingual problem has become a political task in EU. For this Esperanto is the only real alternative which does not contradict a real policy of polyglocy but contributes to realize it in a realistic way. Polyglocy and Esperanto complete each other.
    Only by polyglocy the quality of Esperanto can be understand more profoundly. And Esperanto can protect a real polyglocy of influences of majority languages which have been a problem through history. Although we could experience in other spheres of reality unmisunderstandably that our dialectical egoistic attitudes have no future for us anymore our feelings and even our way to think are reluctant to accept.

    We still need some time in EU to conceive at all what we have achieved here. But in our time being so short lived this will not take so long any more.

    With kindest regards
    Eugen Macko

    Estimata Sinjoro Orban,

    Dankon por Via multflanka atento. Tiu montras vian kompetencon en la kampo de la multlingveco, kiu cxe la klasikaj lingvistoj bedauxrinde ofte forrestas.

    Ankaux se vi esprimigxis kontraux la Esperanto, viaj argumentoj substrekas la solvon de la lingva problemo en la senco de esperantistoj. Ekz. „Akaux se ni tion volonte sxatus, ni ne povus traduki cxiun tekston en cxiu 23 oficiala lingvo.“

    Viaj klopodoj konsilpeti la „10 intelektulojn“ evidente ankaux ne donis akcepteblan rezulton. Estigxis nur parta solvo por intelektuloj, kiuj mem poste rapide atingas la limon de propra kapableco. Sed kio kun la simpla popolo, kiuj ankaux apartenas al EU (eble ili ecx volas).

    Kie restas bonvolu cxi tie la „demokratio“, la plej alta valoro kiun nia EU starigis? Mi volas la informojn ricevi el la unua mano, aux almenaux el la dua, sen longa erarhaveblaj tradukcxirkauxvojoj. Tiel ni cxiuj devas lerni la anglan?

    Sed tiam minacas la risko, ke la angla estigxos la trafiklingvo (Lingua franca), kun kio vi Sinjoro Orban mem ne konsentas ( kiel vi esprimigxis pri tio). Aux ni allernu ankoraux germanan, francan, ktp., ? Sed kiu lernos mian gepatran lingvon se gxi estas eble la dana, fina aux la rumana ?

    Prave vi avizis al la „malongviveco de la informoj“, kio konsekvence postulus gxenerale kompreneblan lingvon . La demando estas nur kiun ?

    Se iu profungigxas en la problemaro, devas sperti, ke ne ekzistas solvoj reale uzeblaj en la EU escepte la Esperanto. Nur, tiun envidon oni devas atingi. La multlingveco estas vojo al tio.

    La kontrauxstaroj al Esperanto estas princioe sercxeblaj en nia europ-klasika pensmaniero, kiu origine malhelpis ankaux la multlingvecon. Sed post kiam ni devas sperti, ke la respektiva nacia kulturo ne estas la umbiliko de la mondo, la multlingveco estigxis aspirenda dialogika valoro. En tiu medio montrigxis dimensio, kiu de la dialektik- klasika pensmaniero en kontrauxajxojn ne estis kaj ne estas perceptebla.

    Esperanto ekestis el tiu bezono, en neelirebla situacio de kontrauxajxoj, dialogike. T.e., ne per eksigo sed kunigxo de diversaj kulturoj kaj iliaj lingvoj, laux la principo, en nia tempo en la internacia komunikado cxiam pli altestimata trajto, de la „kulturdialogikeco“.

    Tiel komencigxis la esperantistoj ankoraux antaux pli ol 120 jaroj, kio nun estigxis aktuala. Bedauxrinde ne pro tio, cxar ni estas nun pli sagxaj ol niaj antauxuloj, sed pro tio cxar alie ne plu eblas agi. Sed tion ni ankoraux devas kompreni.

    Pro tio Esperanto ne estas nur lingvo, sed pro la sinteno de siaj parolantoj al hom-dialogika principo, ankaux tra du mondmilitoj, estigxis ankaux historia sperto, kiu antauxiras ecx la necesan envidon en nia estanteco.

    Per tio Esperanto estis „socilingvistika fenomeno“, jam cxe gxia ekesto, kaj en gxia disvolvigxo estigxis ankaux „socipsika fenomeno“. Certe nur en la medio de „inter“, de la inter-nacieco, kiu ne estas gxenerale perceptata. Sed en la EU gxi nemiskompreneble altrudigxas, per la tuto de de cxi tie ankaux de ni eksplikata problemaro.

    Koncerne de la „legxdona decido“, Esperanto ne estas multe pli konsternita de la artaj itervenoj ol cxiu de la t.n. „naturlingvo“. Nuntempe neniu nacia lingvo povus sen enmiksigxo de ekstere, kunparoli en la moderna scienco (ni prenu nur la rumana kiel ekzemplo).

    Esperanto estas inverse, de sia esenco multe pli proksima al lingvoevoluoj de la estanteco, ol cxiu alia nacia lingvo, kiuj nur nevole sub la premo de la tempospirito devas cedi kaj enlasi la fremdajn elementojn. Cxar Esperanto jam origine ekestis en tiu medio dialogike el diversaj elementoj.

    Esperanton klasifiki kiel lingvo kun “nesuficxa kultura kaj praktika valoro”, apartenas al la vorttrezoro kaj pensmaniero de la klasik- europa lingvistiko. Kun tiuj karakteroj estis malgrandaj lingvoj antaux 200-300 jaroj signitaj gxis tiuj disvolvigxis en siaj unikecoj, akiris gxeneralan akcepton kaj adaptigxis al modernaj postuloj.

    La unikeco de Esperanto montrigxas en la sfero de inter-eco, per trajtoj kiujn neniu alia nacia lingvo enhavas tiomgrade, sed kio estigxis en la nuntempa internacia komunikado nepre necesa. Kulturdialogikeco, socipsikologikeco kaj politika demokrateco, estas profunde en sia esenco enradikigxinta. Pro tio en la kampo de la internacia rilatoj gxi estas per neniu alia nacia lingvo ensxtatauxebla.

    Cxiukaze por tion kompreni, ni bezonas „novan pensadon“. Sed tion ni tamen ankaux bezonas, se ni volas konservi la Europan Union kaj gxin pluevoluigi.

    Kio la „mankantan nomenklaturon“ koncernas, tio estas nur malgranda malbono. Se la naciaj lingvoj, kiuj de siaj esencoj kontrauxstaras la alproprigon de fremdvortoj kaj tiujn tamen sukcese absorbas, Esperanto kun sia ekskluziva kapableco en tiu kampo facile sukcesas. Kaj por decidi kio pli favorkostas, apogi la malbonfunkciantan multlingvecon, aux okupigxi kelkajn fakulojn kaj lingvistojn por plenigi la mankantan nomenklaturon, estas nur simpla financkalkulo.

    Ke mi nun venu al la legxoj kiujn vi jam en la komenco mencias, kiuj estas „difinitaj per komunaj legxoj ene de unusignifaj limoj“. Legxoj estas en cxiu socio konstruitaj laux la respektiva pens- kaj –model-stato, sed kiu tamen sxangxigxas en la tempo. Nia tempo necese subigis la klasikan pensadon, kiu rezultos ankaux la novkonstruon de la legxoj. La EU estas sekvo de tiu disvolvigxo kaj per tio estigxis en la historio gxis nun neniam ekzistinta situacio. Ni spertis en Europo speciale kaj gxenerale en la mondo, la limojn de nia antauxa pensmaniero, per kiu elmovigxis la turnigxo al la nova pensado.

    “La limoj lasas sin subigi nur helpe de vera politiko de la multlingveco…” Kun tio mi plene konsentas, nur kiu estas tiu “vera politiko”? En la demokratio oni povas la politikon diverse difini, kio devas resti estas nia bazo, kaj tio estas la demokratio.

    En tiu demokratio ekestis en Francio politika movado, nomata EDE (Europo Demoktaio Esperanto) kiu jam 2004 partoprenis cxe la EU parlamentaj balotoj kaj 2009 aligxos ankaux el kelkaj aliaj euxropaj sxtatoj la sampensemuloj.

    La demokratia solvo de la lingvoproblemo en la EU estigxis politika tasko. Por tiu solvo estas nuntempe la unua sincera alternativo la Esperanto, kiu ne kontrauxstaras al „valora politiko de la multlingveco“ sed estas gxia suplemento kaj en la realeco ecx ebligas gxin. Multlingveco kaj Esperanto kompletigas unu la alian.

    La kvaliton de Esperanto profunde kompreni eblas nur per la multlingveco. Kaj Esperanto povus en la estonteco protekti la veran multlingvecon de la la superado de fortaj naciaj lingvoj, kiu dangxero en la historio jam suficxe ofte montrigxis. Tamen, ke ni jam en aliaj brancxoj en la realeco unusignife povis sperti, ke la dialektike memasertanta sinteno ne plu havas sxancon por la estonteco, niaj sentoj kaj ofte ankaux nia pensado en la akcepto postrestas.

    Ni bezonas ankoraux iom da tempon en la Europa Unio, ke ni gxenerale komprenu kion cxion ni cxi tie jam atingis. Sed en nia rapidegvivanta tempo tio ne plu povas longe dauxri.

    Kun amikaj salutoj
    Eugeno Macko

  2. 89

    Brunetto Casini sagt:

    Stimatissimo prof. Orban,
    Lei, nel 3° paragrafo della Sua introduzione al Forum, definisce “Il multilinguismo dell’Unione europea” e poi, all’inizio del 4° pagragrafo asserisce che “Questa è una delle ragioni per le quali l’esperanto non può diventare la lingua franca dell’Unione europea.”
    La definizione di multilinguismo che Lei cita proviene, storicamente, dal fatto che l’Unione è stata al suo inizio più un fatto di élite e di ideali che non di necessità popolare, come ben ricordiamo. E inoltre, quando questa decisione è nata, gli stati contraenti erano solo sei, e le lingue solo quattro, contro la meravigliosa moltitudine di oggi.
    Questa definizione comunque non impedisce che l’esperanto possa esser decisa quale lingua franca dell’Unione, perché l’esperanto e gli esperantisti da sempre e sempre hanno rifiutato l’idea che l’esperanto debba o possa soppiantare le altre lingue o anche solo alcune altre lingue. L’esperanto e gli esperantisti sono tra i più vivaci difensori della varietà linguistica, come avrà anche notato dalle lettere a Lei giunte in risposta al suo articolo introduttivo.
    La invito quindi cordialmente a rivedere la Sua posizione sull’esperanto quale lingua per l’Europa, facendo appello alla saggezza e all’intelligenza che evidentemente non le sono carenti.
    Distinti saluti

  3. 88

    Demokratus sagt:

    Enfin un forum multilingue !

    C’est bien la première fois que je vois un site de la commission européenne où toutes les langues ont le droit à la parole.
    Habituellement, les eurocrates de la commission européenne se contentent de parler de multilinguisme … en anglais d’abord … puis plus tard … ou jamais, en d’autes langues, mais rarement dans les 23 langues officielles de l’Europe.

    Mais ici les européens s’expriment et visiblement les européens ne sont pas tous anglophones !
    Quelle surprise !

    Que compte faire Monsieur Orban pour le multilinguisme … lui qui est entouré d’eurocrates anglophones qui méprisent tous les non anglophones … et même les espérantistes - on se demande bien pourquoi - peut-être parce qu’eux aussi se dressent contre le tout-à-l’anglais de la commission.

    Je me demande bien ce que veut dire la phrase “nous ne pouvons tout traduire dans les vingt-trois langues officielles” !
    Mais traduire depuis quelle langue ? Puisque toutes les langues sont égales, il n’y a aucune raison qu’un texte existe dans une seule des 23 langues officielles ? Donc soit un texte existe et dans ce cas - il existe dans toutes les langues officielles - soit il n’existe pas.

    Quels sont ces groupes de travail européens réservés aux anglophones qui prétendent tout régenter, dire aux européens non anglophones se qu’ils doivent faire et dédier le droit des peuples à disposer d’eux mêmes !

    D’une certaine façon, tout européen est un peu espérantiste, mais espérantiste à la mode de son père fondateur (le docteur Zamenhoff) européen avant l’heure. Espérantiste pour mettre fin à la domination de la culture et de la langue dominante pour redonner la parole au peuple. Après la domination tsariste, puis nazie, puis soviétique, voici la domination anglocratique - quel visionnaire ce Zamenhoff

    Il y toutefois un point sur lequel je suis d’accord avec Monsieur Orban : l’espéranto ne doit pas devenir langue officielle de l’Europe sous peine d’aller à l’encontre même de ce qui fait son interêt. Mais pourquoi ne pas utiliser l’espéranto comme langue de travail pour ensuite traduire vers les 23 langues officielles - ou aucune si l’on estime que le document mérite d’être mis aux orties. Ainsi il n’y aurait que 23 couples de traduction au lieu de plusieurs centaines et il deviendrait réellement possible de tout traduire !

  4. 87

    Ahmad Reza Mamdoohi sagt:

    Dear Leonard,
    I was just informed about your interesting forum. Thanks for all you do to make people underestandable one for the other. Acctually I was informed about your sincere comments on Esperanto late, because I was attending in the 5th Asian Congress of Esperanto, in Bangalure, India/Bharat together with my 18-years old daughter Nikoo.
    There were about 250 participants from 30 countries, but we could enjoy during a week very different programs without any language problems, only thanks to lingua franca Esperanto.
    Also, last August my daughter and I participated the 92nd Universal Congress of Esperanto in Yokohama, Japan. There, we were about 2000 people from 60 countries! We could attend numerous sessions from univercity lectures, theaters, movies, … to personal chats, all in Esperanto.
    I heartedly invite you (and I am more than happy to personally pay the expenses) to attend the next Universal Congress of Esperanto, in Rotterdam on August 2008, to see and hear by yourself how some - I predict - more than 4000 peoples, from about 70 countries, coming from all continents of the world, can enjoy a very vast spectrum of activities - artistic, scientific, cultural, educational - without any language problems.
    You may ask yourself that why I (who is not a European - acctually I am an Asian, an Iranian) am so interested to convince you on officializing Esperanto in EU. Here is the answer: I beleive that, we in the Thirld World do not have enough courage and self-confidence in such innovations; and we tend just to follow the First World’ decisions and innovations. I also believe when EU accepts Esperanto, all European citizens will utilise it for different aims - tourism, studying, commerce, etc. And finally, if Europe uze Esperanto, the whole world - including the Third World, and my country - will use it, and this will help a lot for the prosperity of the whole world in all aspects including economical, social, political and educational.
    Thanks again,
    Ahmad

  5. 86

    Gary Mickle sagt:

    S. Migacz pisał:

    “Coraz częściej w naszym dziedzictwie kulturalnym Ojczyste słowa są zastępowane słowami angielskimi- Gęsi jesteśmy a nie ludzie, tak uważają włodarze w Unii Europejskiej opowiadając się za fałszywą wielojęzycznością.”

    Zgadzam się, że język Esperanto może być środkiem do osiągnięcia równych szans w komunikacji międzynarodowej (nie tylko w Europie), ale trzeba się zastanawiać:
    - czy słownictwo “etnicznie czyste” od elementów pochodzących z angielskiego czy z innego języka jest celem, do którego warto zmierzać, a
    - czy którykolwiek język służący do komunikacji między ludźmi różnego języka nie będzie źródłem nowych wyrazów w językach narodowych - język Esperanto w przypadku przyszłego ogólnego wprowadzenia tak samo jak dzisiaj język angielski.

    Już dzisiaj zdaje się czasem, że esperantiści z jednego kraju używaja swój język ojczysty między sobą, a ciekawe jest, ile esperantyzmów spontanicznie wprowadają do tego języka. Często spotkałem się z tym zjawiskiem.

  6. 85

    Rui Palma sagt:

    Multilinguísmo? Comecem por traduzir o monte de textos em inglês na parte portuguesa deste sitio. Não vos estou a pedir mas a exigir, o meu povo é tão europeu como os ingleses. Parem de mandar areia para os olhos das pessoas.

    Multilingveco? Komencu per traduki la amason da tekstojn en la angla sur la portugala parto de ĉi-tiu retpaĝo. Mi ne estas petanta sed postulanta al vi, mia popolo estas tia europano kia la angloj. Haltu la ĵeton de sablo al la okuloj de la personoj.

  7. 84

    Scott Page sagt:

    English:
    Dear Mr. Orban,

    I haven’t had any language problems or translation problems, since I live in the United States, and everything is in English, sometimes in other languages, but always in English.
    Having read the Maalouf report, I see some wisdom in it, but I also see a serious contradition, which can be found in the first two paragraphhs of the section called The Principles. It acknowledges that the full and equal use of all 23 official languages would impose an intolerable burden on the operation of any innternational organization. On the other hand, it acknowledges that English is fast becoming the lingua franca of Europe, judges that to be undesirable, and makes recommendations to minimize this ongoing Anglification. But these recommendations would do little to stem the march of English, and actually only provide a fig leaf (Figel’ leaf?) to conceal it. I agree it would be a worthy goal for Europeans to learn two foreign languages, but that’s a lot of work. And what happens when a Finn learns Swedish and English, or a Czech learns German and English, or a Greek learns Italian and English, or a Spaniard learns French and English? As you yourself recognize, “a lingua franca is, historically, a spontaneous social linguistic phenomenon and is not the result of any legislative or political decision.” In other words, English is advancing, and your office isn’t doing much about it. So the issue is not whether Europe will have lingua franca or not, but which language will play that role.
    I think it is sadly ironic that Europe should pick a non-European language for that role. The majority of English-speakers live outside Europe, and the main force propelling the use of English today is the economic and political might of the United States. If the United States spoke Portuguese, for example, people all over Europe would be studying Portuguese, and English would be an important secondary language, like French.
    Many Europeans are uneasy about the steady growth of English, and rightly view it as culturally biased and intrusive, imperialistic and discriminatory. All lingua francas are like that. They are imposed by some group that has a commercial/political advantage in order to maintain that advantage.
    I’m surprised at your obstinate hostility to Esperanto, since its primary goal is the same as your office’s: to facilitate communication across language boundaries. It needn’t be the only solution for dealing with Europe’s language problems–Europeans will always learn each other’s languages–but it would certainly be helpful. It is extremely easy and cheap to learn, it is not the vehicle of any empire or elite group, and it would be very cost effective.
    I don’t think you need to worry about Esperanto becoming a lingua franca any time soon, because it is not the vehicle of any empire or elite group. In other words, there’s no money in it. I think you miss the central purpose of Esperanto because you can only think of a lingua franca in the old, imperialist sense of a language imposed on a region by commercial elite. But Esperanto aspires to a completely different politics of language, and this is the central point that you are missing. Many people miss this point, and so view Esperanto as impractical and marginal. Esperanto attracts people who think there are more important reasons to learn a language than getting a good job, or marketing stuff more effectively. Esperanto is about equality and direct human to human contact. Esperanto does not seek to replace one imperial language with another. It seeks to be equally available to all.
    But these are imperialist times, and you, an official representative, cannot directly oppose imperialism. So, maybe it’s better that your office is against Esperanto. Perhaps more open-minded Europeans will look into Esperanto and find a useful tool with which to talk to their neighbors.

    Esperanto:
    Estimata Sinjoro Orban,

    Mi neniam havas lingvoproblemojn aŭ tradukproblemojn, ĉar mi loĝas en Usono, kaj ĉio haveblas angle, kelkfoje en nombraj lingvoj, sed ĉiam en la angla.
    Leginte la Maalouf-Raporton, mi vidas iom da saĝeco tie, sed mi vidas ankaŭ seriozan kontraŭdiron, kiu troveblas en la unuaj du paragrafoj de la sekcio nomita Principoj. Ĝi agnoskas ke la plena kaj egala uzado de ĉiuj la 23 oficialaj lingvoj altrudus netolereblan ŝarĝon al la funkciado de ajna internacia organizaĵo. Aliflanke, ĝi agnoskas ke la angla rapide fariĝas la pontolingvo de Eŭropo, taksas tion nedezirinda, kaj faras rekomendojn por malhelpi tiun progresantan angliĝon. Sed tiuj rekomendoj farus malmulte por bridi la marŝadon de angla, kaj fakte nur donas figfolion (Figel’folion?) por kaŝi ĝin. Mi konsentas ke estus inda celo ke ĉiu eŭropano lernu du fremdajn lingvojn, sed estus multe da laboro. kaj kio okazas kiam finno lernas svedan kaj anglan, aŭ ĉeĥo lernas germanan kaj anglan, aŭ greko lernas italan kaj anglan, aŭ hispano lernas francan kaj anglan? Kiel vi mem rekonas, “la ekesto de pontolingvoj estas historie spontana fenomeno soci-lingvistika, ne rezulto de decidoj leĝofaraj aŭ politikaj.” Alivorte, la angla antaŭeniras, kaj via departemento faras malmulte pri tio. Do la demando ne estas ĉu Eŭropo havos pontolingvon aŭ ne, sed kiu lingvo ludos tiun rolon.
    Mi pensas ke estas triste ironie ke Eŭropo elektas neeŭropan lingvon por tiu rolo. La plejparto de angleparolantoj loĝas ekster Eŭropo, kaj la ĉefa forto pelanta la uzadon de la angla nuntempe estas le ekonomika kaj politika potenco de Usono. Se Usono parulus, ekzemple, portugalan, homoj trans Eŭropo studus portugalan, kaj la angla estus grava sekundara lingvo, kiel la franca.
    Multaj eŭropanoj estas maltrankvilaj pri la daŭra disvastiĝo de la angla, kaj ĝuste rigardas ĝinn kulture partia kaj entruda, imperiisma kaj diskriminacia. Ĉiuj pontolingvoj estas tiaj. Ilin altrudas iu grupo kun komerca/politika avantaĝo por daŭrigi tiun avantaĝon.
    Min surprizas via obstina malamikeco al Esperanto, ĉar ties ĉefa celo samas tiun de via departemento: faciligi la komunikadon trans lingvaj limoj. Ne necesas ke ĝi estu la solo solvo por trakti eŭropajn lingvajn problemojn–eŭropannoj ĉiam lernos linngvojn de aliaj eŭropanoj–sed ĝi certe helpus. Ĝi estas tre facila kaj malmultekosta lerni, ĝi ne estas ilo de iu imperio aŭ elito, kaj ĝi estas kostefika.
    Mi opinias ke vi ne ĝeniĝu pri tio ke Esperanto baldaŭ fariĝus pontolingvo, ĉar ĝi ne estas ilo de iu imperio aŭ elito. Alivorte, ĝi ne valoras mone. Mi pensas ke vi maltrafas la bazan celon de Esperanto ĉar vi povas konsideri pontolingvon nur laŭ la malnova, immperiisma senco de lingvo altrudita de komerca elito sur regionon. Sed Esperatno aspiras al tute malsama lingvopolitiko, kaj jen la centra punkto kiun vi malperceptas. Multaj homoj miskomprenas tiun punkton kaj do taksas Esperanton malpraktika kaj marĝena. Esperanto logas homojn kiuj pensas ke estas pli gravaj kialoj lerni fremdan lingvon ol dungiĝi bone, aŭ merkatadi varojn pli efike. Esperanto temas pri la egaleco kaj rekta, interhoma kontakto. Esperanto ne celas anstataŭigi unu imperian lingvon per alia. Ĝi celas esti havebla egale al ĉiuj.
    Sed nun estas imperiisma epoko, do vi, oficiala reprezentanto, ne povas rekte kontraŭi la imperiismon. Pro tio, eble estas pli bone ke via departemento kontraŭas Esperanton. Eble eŭropanoj pli senpartiaj esploros Esperanton kaj trovos utilan ilon per kiu interparoli kun siaj najbaroj.

  8. 83

    Gifi sagt:

    Monsieur Orban,

    Vous dites “… nous ne pouvons tout traduire dans les vingt-trois langues officielles…”
    Peut-être, mais dans ce cas pourquoi privilégier l’anglais ?
    (Tout est toujours traduit en priorité en anglais, alors que les autres langues doivent se satisfaire de traductions en retard ou pire jamais disponibles.
    Les autres langues que l’anglais seraient-elles des langues de seconde zone ?

    Vous dites ” … combinant la diffusion de l’information dans une langue compréhensible des citoyens …”
    Quelle est donc cette langue compréhensible des citoyens ?
    Vous critiquez l’espéranto, mais pensez vous que l’européen moyen non anglophone soit plus capable d’exprimer les nuances auxquelles vous faites référence en anglo-américain (langue imposée de fait dans tout les organes de discussion et de travail de l’Union européenne) ?

    Quelle est donc la véritable politique du multilinguisme à laquelle vous faites référence et laquelle font de plus en plus référence les institutions de l’Union européenne, alors l’Union fonce de plus en plus vite dans le mur de la discrimination linguistique ?

    Comment comptez inverser la vapeur et mettre en oeuvre une politique que les eurocrates battent en brèche à tout bout de champ ?

  9. 82

    Molimard sagt:

    Cher Monsieur,

    Si je ne vous écris pas en espéranto, c’est qu’il est clair que vous n’avez pas une approche personnelle de cette langue. Hélas, comme c’est le cas dans beaucoup d’autres domaines, on ne fait que répéter ce que d’autres ont déjà répété, et j’avoue tomber moi aussi bien souvent dans ce piège de facilité.

    Au lycée, j’ai appris le latin, l’allemand et l’espagnol. Mon activité de professeur en médecine et chercheur scientifique m’a contraint à me mettre à l’anglais. Je me débrouille en suédois. Par curiosité, j’ai appris l’italien, que je lis couramment, et le russe que j’ai beaucoup travaillé. Peu de non-slaves peuvent se vanter d’avoir lu dans le texte “Guerre et Paix”, “Crime et Châtiment” ou “Le maître et Marguerite”… Je devrais donc répondre à la définition de l’européen idéal multilingue qui comblerait vos vœux.

    Certes, dans des congrès scientifiques, j’ai fait des conférences en anglais, en allemand, en italien Mais au prix de quel travail! Mon exposé de pharmacologie en russe en 1975 à Moscou m’a demandé plus de 50 heures de préparation! Je parle et écris couramment l’anglais, mais dès que les anglophones commencent à discuter entre eux, je comprends une phrase sur deux, et certainement souvent de travers.

    A 77 ans, il y a 3 ans, par curiosité sénile, je me suis offert une méthode d’espéranto. Une découverte, merveille de logique, de simplicité. Comme entrainement, me suis amusé à traduire les 250 pages d’un ouvrage que je venais d’écrire sur le tabagisme, “La Fume”, néologisme pour exprimer l’acte de fumer, ce “smoking” anglais qui n’existait pas en français. Six mois plus tard, j’avais terminé! Aucun problème pour les termes techniques avec ce véritable jeu de LEGO linguistique. J’ai trouvé d’extraordinaires relecteurs bénévoles, et c’est devenu “La Fumado”, où le suffixe “ad” traduit la chronicité de l’usage de la cigarette. L’an dernier, j’ai présenté cet ouvrage dans deux congrès espérantistes, une heure d’exposé, avec discussions! J’ai compris, et ai été compris!

    Avant de dire des choses aussi définitives, essayez donc! En tapant “esperanto” sur Google, vous trouverez tous les cours interactifs et gratuits qui en 8 jours vous permettront de juger sur pièces. Vous ne pourrez alors qu’être emballé, et nous serons heureux de vous compter parmi ceux qui ont compris l’immense espoir de cohésion que cette langue offre au monde, et plus égoïstement, aux européens.

    Kore saluton

  10. 81

    FRMA sagt:

    M. Orban,
    Merci pour votre point de vue = nous pouvons ainsi tous comprendre qu’il n’y a RIEN à attendre des instances de la CE ! Vos idées sont à années lumières de nos besoins !
    Vous n’attendez rien d’une lingua franca ? Nous en attendons TOUT : compréhensible, précise, facile à apprendre, non-nationnale, et commune !

    Dans ma petite entreprise, où je suis le seul à connaitre l’anglais, je dois résoudre les problèmes avec des fournisseurs germanophones ou des techniciens italiens, qui ont le même difficulés linguistiques : nous nous débrouillons dans un mélange de langues approximatif…et peu performant !

    Il est tellement évident que l’esperanto serait un excellent outil, que pour le nier, il vous faut avancer des arguments ridicules.
    Créer un vocabulaire spécifique coute cher ? Pensez vous que les espérantistes vont réclamer de l’argent pour faire évoluer leur langue basée sur un idéal humaniste ? A l’heure où des logiciels complets sont développés par des bénévoles (merci linux & OOo entre autres) , il me semble que vous ayez un train de retard.
    Même dans ma langue (français) les problèmes de vocabulaire technique existent : Détonnage est un mot qui n’existe pas dans les dictionnaires. Pourtant, il a été créé au moins 3 fois : par les imprimeurs pour les couleurs, pour la réduction du tonnage des véhicules à l’importation, pour la séparation des plaques à la coupe du verre ! Je ne crois pas que quelqu’un ait demandé d’argent (ni d’autorisation d’ailleurs) !

    Je ne vois plus l’intérêt de poursuivre la construction de la communauté européenne, si nous n’avons pas à l’esprit de créer quelque chose de commun à nous tous. La langue commune, de la même manière que la monnaie commune, tout comme le marché commun.

    Cordialement
    FrMa

  11. 80

    S.Migacz sagt:

    To bardzo przykre, że ludzie wykształceni pełniący funkcje Komisarzy w UE tworzą monstrum wielojęzyczności nie przyjmując do swojej świadomości sprawiedliwego spojrzenia na tą sprawę. INTEGRACJA- to słowo nie Ja wymyśliłem lecz Ludzie, którym zależało na „Wspólnocie Europejskiej” . Dzisiaj Ci sami ludzie dzielą, a Ja nie dostrzegam w tych działaniach sprawiedliwości, równości oraz jedności. Komisarz Orban opowiadając się niesprawiedliwie za wielojęzycznością doprowadza do braku możliwości porozumiewania się w Europie. Wyobraźmy sobie człowieka, który chce umieć przynajmniej cztery języki- dobrze by było więcej, w UE jest nieco więcej Krajów. Ten człowiek musiałby żyć ze 100 lat, żeby móc porozumiewać się płynnie w przestrzeni wspólnoty gospodarczej. Promuje się język angielski, to według P.Orbana jest sprawiedliwość pod pretekstem wielojęzyczności. W ogóle nie musimy wybierać języka angielskiego –szkoda tylko że pieniądze przeznaczone na promowanie języka angielskiego nie są takie same jak na promowanie języka francuskiego lub niemieckiego. Opowiadam się całkowicie za językiem Esperanto, bo chcę żyć we wspólnocie prawdziwej. Nie rozumiem dlaczego mocarstwa innych Krajów godzą się na angliczenie ich osobowości kulturalnej i ekonomicznej. Jestem Polakiem, polski język raczej nie będzie tak nauczany w europie jak język angielski. Kraje mocarskie np. Francja, Niemcy i inne mocne gospodarczo czują , że są słabsze od mocarstwa Wielkiej Brytanii- inaczej opowiadali by się za wprowadzeniem dodatkowego języka esperanto. Na całym świecie jest tylu esperantystów chociaż nie są do nauczania tego języka zmuszani. Może niech się zastanowią Panowie a zwłaszcza Pan Orban jako Komisarz UE dlaczego uczą się tego języka. Żeby nauczyć się języka Esperanto wystarczyło mi 2 lata, Języka angielskiego uczę się 4 lata i jestem nadal tylko amatorem. W Europie są też ludzie, którzy chcieliby umieć inny język lub ten „przymusowy angielski” ale nie potrafią się go nauczyć, bo jest zbyt trudny dla nich. Mam w głowie taką myśl:- „Unia Europejska jest wspólnotą, ale nie dla Ciebie Bracie i Siostro- Ty nie umiesz angielskiego” . Coraz częściej w naszym dziedzictwie kulturalnym Ojczyste słowa są zastępowane słowami angielskimi- Gęsi jesteśmy a nie ludzie, tak uważają włodarze w Unii Europejskiej opowiadając się za fałszywą wielojęzycznością. „A Polacy nie gęsi lecz swój język mają”- Brakuje nam dzisiaj poety M. Reja- wiedziałby co robić ze złodziejami kultury narodowej. Kończąc życzę Wszystkim abyście mieli równe szanse porozumiewania się we wspólnocie na całym świecie nie zależnie od posiadanej zdolności językowej. Pamiętajcie jest taki język, Ja go znalazłem i wierze, że jest on dobrym i sprawiedliwym rozwiązaniem we wspólnocie, zwłaszcza kulturalnej. Nasz wielki rodak Jan Paweł II znał ten język, może to właśnie On powinien był zostać też Komisarzem, Wielkim Komisarzem w UE.
    Sławomir Migacz.

  12. 79

    Ed Robertson sagt:

    You wrote:

    > … Esperanto has little social or cultural
    > practice connected to its vocabulary.

    I am sorry, Mr Orban, but you are just plain wrong about this. Social and cultural expressions are one of Esperanto’s richest features. Esperanto is the living language of an international community (although a relatively small one - if you compare different language versions of Wikipedia, you will see that the vitality of the Esperanto version is on a par with, say, Czech, rather than with English, French or German). And in that community, Esperanto is used for literally everything you can think of. (A bit like they use Czech in the Czech Republic!). A recent publication by the Education Committee of the Esperanto Association of Britain, for example, recently published a compilation of what it called ‘taboo’ words in Esperanto, and included a list of 88 slang words and expressions in use in the Esperanto language for “penis”. (This doesn’t make Esperanto difficult to learn, by the way: all you really need to learn is the standard polite word “peniso”, and the standard rude word borrowed from Italian, and you’ll no doubt recognise the 86 others in context). This is surely on a par with the expressiveness of any of the 23 existing official EU languages, if not richer.

    Yes, new lists and dictionaries of translations of official terminology would have to be produced. This process is akin to inventing a language: the ‘official’ meanings of a fair proportion of EU terms in English, to my mind, are only vaguely related to the meaning of these terms in the English language that real people speak. And of course, it is the same process that EVERY new EU language had to go through before it was able to be used for translation and interpretation. You’re not going to tell me that you had Estonian or Irish dictionaries for official translations of banking terminology which were totally complete and required no officialisation process before these languages were accepted, are you?

    Multilingualism is a wonderful idea. It broadens the mind (or should do), and increases links and friendship between peoples. I myself speak 4 languages fluently, in addition to Esperanto; I can read a handful of others without a problem; and I can ask the way and order a beer in loads of others. But you’d need to be pretty superhuman to learn the 23 official languages of the EU properly. That’s why there have to be some shortcuts. Like Esperanto.

  13. 78

    jonathan chabert sagt:

    Monsieur Orban,
    les langues en europe constitue la puissance ou la souveraineté des pays. Je suis convaincu que les préserver fait partie des devoirs de l’UE. Elle a d’ailleurs créer une charte de proctection des langues minoritaires et nationales en Europe. La france est le seul pays a ne pas avoir ratifier cette chartre.
    Ayant voyager dans plusieurs pays, je suis capable de me faire comprendre dans au moins 6 pays…dans une europe a 27. J’ai également voyagé hors de l’europe, je sais que l’anglais ne peux représenter une langue de travail commune l’esperanto comme l’on démointré mes présignataires eszt la langue idéale sur tout les points de vues.

  14. 77

    Robert TOSONI sagt:

    J’ai eu l’occasion d’assister à des séances “de travail” du Parlement européen à Bruxelles. Comme tout le monde, j’ai utilisé les écouteurs pour suivre les débats.
    Quelle sensation bizarre de voir une dame parler et d’entendre la voix d’un homme… traduction oblige !
    Mais là n’est pas le plus grave : connaissant très bien la langue italienne, j’ai pu constater (en passant du canal “français” à “l’italien”)que des différences notables existaient entre les deux traductions… Et il s’agissait de professionnels.
    Que dire de ce qu’entendent certains parlementaires qui ne rejoignent leurs collègues pour la chose traduite qu’après au moins deux traductions ?
    Sans parler du coût exorbitant, le multilinguisme est un exercice périlleux quand le nombre de langues est seulement deux ; pour l’Europe et ses (trop) nombreuses langues, vouloir continuer de la sorte, il me semble que c’est suicidaire et hégémonique !

  15. 76

    Jorgos ESPERANTO sagt:

    En FRANÇAIS

    Pour avoir participé à de nombreux débats sur le sujet des langues en Europe, je sais qu’il faudra encore quelques jours avant que l’ON permette l’utilisation citoyenne d’une langue auxiliaire neutre, avec tous les avantages qu’elle apporte :

    - communication directe,

    - respect de chaque identité,

    - économie globale d’apprentissage,

    - économie financière en matière de traduction,

    - efficacité entre message émis et récepteur,

    - …et j’en passe !

    Cependant, afin de répondre à tant de craintes qu’ont fait naître les langues d’État quand elles ont fonctionné comme outil de discrimination, et quand les élites d’aujourd’hui sensées les promouvoir et les défendre se font les valets d’une seule super-puissance économico-politique, puis-je proposer une solution pour les rencontres internationales d’aujourd’hui et demain ?

    Voilà :

    - que personne, à la tribune ou sur son siège, n’ait le droit d’utiliser l’une de ses langues maternelles, ni une des langues du pays où il vit,

    - qu’en trois interventions consécutives soient obligatoirement utilisées trois langues différentes,

    - que soient admises comme langues utilisables toutes celles qui sont parlées par autant de personnes que la langue du plus petit pays de l’Union Européenne,

    - et que chaque pays paie lui-même ses traducteurs dans chaque direction !

    Vous pouvez déjà imaginer le résultat :

    - relance des cours de langues, au Royaume-Uni comme ailleurs,

    - reconnaissance des langues minoritaires, régionales, minorisées, méprisées, de diasporas, etc. ainsi le russe ou l’arabe seront
    utilisables, mais aussi l’occitan ou le breton, tout autant que le maltais,

    - grande diversité d’expression,

    - du travail pour les traducteurs !

    - plus de frais de traducteurs pour l’Union, qui devra cependant mettre à disposition de nombreuses cabines pour tous les traducteurs de chaque pays.

    Une autre solution serait d’imposer la langue des Alpes (Centre de l’Europe !), quelque chose entre le suisse et le magyar, avec
    vocabulaire français, italien, slovène, croate, hongrois, tchèque, autrichien, allemand …et un peu de la logique de nos penseurs :
    Descartes + Leibniz + Komenski.

    Allez, Bon courage à tous nos chercheurs. Ne gardons pas la tête sous le sable.

    Merci, M. Orban.

    Js.

    ————————————–

    En ESPERANTO

    Post partopreno en multaj debatoj pri la temo de la lingvoj en Eŭropo mi scias, ke necesos ankoraŭ kelkaj tagoj antaŭ ol ONI permesos civitanan uzadon de neŭtrala help-lingvo, kun ĉiuj avantaĝoj, kiujn ĝi alportas :

    - rekta komunikado,

    - respekto de ĉiu identeco,

    - ĝenerala ŝparado pri lernado,

    - financa ŝparado pri tradukado,

    - efikeco inter elsendita mesaĝo kaj ricevanto,

    - …kaj tiel plu !

    Tamen, cele respondi tiom da timoj, kiujn naskis ŝtataj lingvoj tiam, kiam ili utilis, kiel diskriminiiloj , kaj kiam la hodiaŭaj elitoj, kiuj devus disvastigi kaj defendi ilin, fariĝas la lakeoj de unu nura ekonomiko-politika super-potenco, ĉu mi rajtas proponi solvon por la hodiaŭaj kaj morgaŭaj renkontoj internaciaj ?

    Jen :

    - ke neniu, de podio aŭ de propra seĝo, rajtu uzi unu el siaj gepatraj lingvoj, nek unu el la lingvoj de la lando, en kiu li vivas,

    - ke en tri sinsekvaj intervenoj devige estu uzataj tri diversaj lingvoj,

    - ke estu akceptitaj, kiel uzeblaj lingvoj ĉiuj, kiuj estas parolataj de tiom da parolantoj ol la lingvo de la plej malgranda lando de Eŭropa Unio,

    - kaj ke ĉiu lando mem pagu siajn ambaŭdirektajn tradukistojn !

    La rezulton imagi vi jam povas :

    - relanĉo de lingvo-kursoj, en Britujo same, kiel en aliaj landoj,

    - reagnoskado de lingvoj minoritataj, regionaj, minorigitaj, malamitaj, de diasporoj, ktp. la rusa aŭ la araba tiel estos uzeblaj, sed ankaŭ la okcitana aŭ la bretona tutsame, kiel la malta,

    - granda esprim-diverseco,

    - laboron por la tradukistoj !

    - ne pluaj tradukistaj elspezoj por la Unio, kiu tamen disponigontu multajn kajutojn por ĉiuj tradukistoj de ĉiu lando.

    Alia solvo estus devigi pri la lingvo de Alpoj (Centro de Eŭropo !), io inter la svisa kaj la madjara, kun vort-provizo el la franca, itala, slovena, kroata, hungara, ĉeĥa, aŭstra, germana …kaj iom el la logiko de niaj pensistoj : Descartes + Leibniz + Komensky.

    Nu, kuraĝon al niaj esploremuloj. Ne gardu ni kapon sub sablo.

    Dankon, Sro Orban.

    Js.

  1. 75

    Henri MASSON sagt:

    Monsieur Orban,

    Encore à propos d’espéranto et de terminologie, je me permets d’ajouter que l’Autrichien Eugen Wüster (1898-1977), fondateur du Centre International d’Information pour la Terminologie (INFOTERM) était espérantiste dans sa jeunesse. À 19 ans, il avait déjà publié des traductions qu’il avait faites de l’allemand et du russe en espéranto.

    Eugen Wüster a acquis une renommée mondiale comme pionnier de la terminologie contemporaine. Son nom est très connu dans les milieux de la standardisation et de la terminologie. Il existe un Prix Spécial Eugen Wüster qui récompense des “personnes de mérite qui ont contribué de façon significative au développement de la science en terminologie ”

    En 2006, ce prix a été décerné à Pierre Auger, ancien directeur de la terminologie à l’Office et actuellement professeur titulaire et directeur du Département de langues, linguistique et traduction à l’Université Laval, (Québec).

    En 2007, il a été attribué à deux membres de “Lexicologie, Terminologie, Traduction” (LTT), un réseau de plus de 500 chercheurs dans le domaine de la linguistique.

    Sur les sites indiqués ci-après, on peut découvrir que le Musée international de l’espéranto de la Bibliothèque nationale d’Autriche fait partie des organismes qui décernent et parrainent ce prix : “le Centre international d’information pour la terminologie (Infoterm), l’Archive Eugen Wüster de l’Université de Vienne et le Musée international de l’espéranto de la Bibliothèque nationale d’Autriche. Le prix spécial Eugen Wüster est coparrainé par la Ville de Vienne et la Commission autrichienne pour l’UNESCO.”
    http://www.olf.gouv.qc.ca/actualites/ressources/20060628_auger.html
    http://www.fl.ulaval.ca/lettres/actua24.htm
    http://www.ltt.auf.org/article.php3?id_article=197

    En 1931, un ouvrage important parut en allemand sous la signature d’Eugen Wüster sous le titre “Internationale Sprachnormung in der Teknik, besonders in der Elektroteknik — Die nationale Sprachnormung und ihre Verallgemeinerung” (Standardisation linguistique internationale dans la technique, principalement en électrotechnique — La standardisation nationale linguistique et sa généralisation). Un compendium en allemand et un autre en espéranto parurent peu après. Le second a été publié en réimpression en 1975 chez Dansk Esperanto-Forlag, Aabyhøj, Danemark, sous le titre “Konturoj de la Lingvonormigo en la tekniko” (Contours de la standardisation linguistique dans la technique). Par de nombreux exemples, l’auteur y réfutait la théorie selon laquelle on ne pouvait créer et faire adopter, par un effort organisé, des mots et même des langues sur les plans national et international.

    En page 123, on peut lire : “La création d’expressions spécialisées en espéranto coûterait aussi moins de travail que la normalisation linguistique internationale. Mais, de plus, l’espéranto n’est pas seulement une exigence de l’économie, mais au moins, au même degré, de justice. Élever l’anglais au niveau de langue internationale auxiliaire apporterait aux autres nations des désavantages si importants qu’on a déjà caractérisé cette forme de solution comme une “trahison linguistique” contre la langue maternelle. Une nation consciente de son honneur ne peut participer à une coopération internationale que sur la base de l’égalité des droits.”

    En page 12 : “L’énergie laborieuse pour apprendre à parler l’anglais est au minimum six fois plus grande que l’énergie pour apprendre à parler l’espéranto.”

    Wüster estimait déjà que l’apprentissage de l’espéranto comme langue auxiliaire (connaissance active) et de l’anglais pour la connaissance passive (en particulier pour la lecture) conduirait à une économie de 50% de l’effort sans perte d’accès à la littérature en anglais (p. 122-123).

    Wüster avait remarqué que les associations de travailleurs croissaient plus rapidement que l’a-politique UEA, ajoutant “on peut expliquer ça par le fait qu’il s’agit d’associations de type purement spécialisé. Les membres d’associations spécialisées ont tant à se dire réciproquement que l’espéranto leur apporte effectivement un profit concret” (p. 120-121).

    N’est-ce pas d’une telle langue dont les citoyens ont besoin au troisième millénaire, non seulement dans l’UE, mais dans le monde dont l’UE ne constitue qu’une partie ?

    Il y a lieu de souligner que, à propos de l’espéranto en Asie orientale, l’auteur rappelait que l’Académie Japonaise des Sciences avait recommandé, en 1925, l’usage d’une langue construite (p. 118). Il convient d’ajouter que, dès 1924, en France, 42 savants de l’Académie des Sciences avaient aussi signé un voeu en faveur de l’enseignement de l’espéranto considéré par eux comme “un chef d’oeuvre de logique et de simplicité” http://www.esperanto-sat.info/article207.html . Mais, hormis le ministre de l’éducation du Front Populaire, Jean Zay, en 1938, aucun n’a brillé avant et par la suite dans la prise en considération de la valeur éducative et des ressources pédagogiques, propédeutiques et pratiques de l’espéranto.

    Wüster avait en outre constaté : “Du fait que les savants japonais s’intéressent principalement à l’application, ils participent de plus en plus fortement à l’élaboration de dictionnaires spécialisés. Après la guerre, un certain nombre de chercheurs japonais — majoritairement des médecins et des chimistes — ont pris l’habitude d’écrire leurs rapports de recherches en espéranto.” (p. 117-118). De nombreux autres passages de cet ouvrage mériteraient d’être traduits.

    Malgré son usage encore trop peu répandu, l’espéranto a déjà rendu et continue de rendre des services à l’humanité. L’histoire des obstacles politiques qu’il a dû surmonter serait trop longue à écrire, et il y aurait déjà beaucoup à écrire sur le seul comportement de la Commission.

    Internet lui donne une impulsion incontestable. Deux inventions apparues à un siècle d’écart, l’une linguistique, l’autre technique, se complètent à merveille. La Chine vient en tête dans son enseignement officiel au niveau supérieur et pour son application concrète. Le nombre d’universités et d’établissements d’enseignement supérieur où il est enseigné y atteint 18 sur 68 dans le monde http://www.esperanto-sat.info/article1095.html . Il est l’une des langues de Radio Chine Internationale http://esperanto.cri.cn/ et du Centre d’Information Internet de Chine http://esperanto.china.org.cn/. Benoît XVI perpétue la tradition de Jean-Paul II de l’utiliser régulièrement dans ses bénédiction urbi et orbi. Des Israéliens et des Arabes ont collaboré à la préparation d’un cours réticulaire gratuit d’espéranto pour arabophones sur http://eo.lernu.net . Un beau symbole de coopération et de paix dont l’UE prive ses citoyens !…

    Une idée du gâchis avait été donnée par M. Etsuo Miyoshi, directeur de la firme japonaise Swany Corp et du Centre japonais des Fédéralistes Mondiaux devant le congrès de cette organisation qui, en juillet 2002, s’était tenu à Londres. Il avait critiqué l’attitude totalement inattentive du MFM par rapport au problème d’inéquité linguistique qu’elle pratique. Son plaidoyer pour l’espéranto, qu’il parle, n’avait pas été vain, puisque le congrès avait voté une résolution recommandant son apprentissage à ses membres : http://www.esperanto-sat.info/article332.html (FR-EN-EO).

    Voici trois jours, j’ai reçu un message d’une personne m’annonçant qu’elle avait commencé à apprendre l’espéranto en mai 2007 et qu’elle avait écrit deux articles pour la version en espéranto de Wikipedia. Vous connaissez beaucoup de gens qui seraient capables de rédiger des articles pour cette encyclopédie réticulaire après 9 mois d’étude de n’importe quelle autre des 250 langues de Wikipedia ?

    Il est clair que la façade du multilinguisme vise a créer l’illusion, à entraver la possibilité d’une solution économique, efficace et équitable au problème de la communication linguistique dans l’UE et de placer les peuples concernés devant le fait accompli de l’anglais comme langue unique depuis longtemps pratiquée de façon exclusive par la Commission.

    Merci pour votre attention.

    Henri Masson

    Remarque : dans mon message précédent, une erreur de frappe s’est glissée dans le titre “Das Bilwörterbuch der deutschen Sprache”. Il faut “Das Bildwörterbuch der deutschen Sprache”. L’espéranto utilise d’ailleurs la même racine d’origine germanique “bild”.

    ===

    Sinjoro Orban,

    Denove pri Esperanto kaj terminologio, mi permesas al mi aldoni ke la aŭstro Eugen Wüster (1898-1977), fondinto de la Internacia Centro de Informado por la Terminologio (INFOTERM) estis esperantisto jam junaĝe. Jam 19-jara, li publikigis tradukojn, kiujn li faris de la germana kaj de la rusa al Esperanto.

    Eugen Wüster akiris tutmondan famon kiel pioniro de la nuntempa terminologio. Lia nomo estas tre konata en la medioj de normigado kaj terminologio. Ekzistas Speciala Premio Eugen Wüster kiu rekompencas “meritajn personojn kiuj signife kontribuis al disvolviĝo de la terminologia scienco”.

    En 2006, tiu premio estis atribuita al Pierre Auger, iama direktoro de la terminologio en la Oficejo, kaj nun titulara profesoro kaj direktoro de la Departemento de lingvoj, lingvistiko kaj tradukado en la Universitato Laval (Kebekio).

    En 2007, ĝi estis atribuita al du membroj de “Lexicologie, Terminologie, Traduction” (LTT), reto de pli ol 500 esploristoj sur la lingvistika tereno.

    Sur la retejoj ĉi poste indikitaj, oni povas malkovri ke la Internacia Esperanto-Muzeo de la Nacia Biblioteko de Aŭstrio est konsistiga parto de la organismoj kiuj atribuas kaj patronas tiun premion : “la Internacia Centro de informado por la terminologio (Infoterm), la Arkivo Eugen Wüster de la Universitato de Vieno kaj la Internacia Esperanto-Muzeo de la Nacia Biblioteko de Aŭtrio. La speciala premio Eugen Wüster estas kunpatronata dela Urbo Vieno kaj de la Aŭstra Komisionoco por UNESCO.”
    http://www.olf.gouv.qc.ca/actualites/ressources/20060628_auger.html
    http://www.fl.ulaval.ca/lettres/actua24.htm
    http://www.ltt.auf.org/article.php3?id_article=197

    En 1931, grava verko aperis germanlingve kun la subskribo de Eugen Wüster sub la titolo “Internationale Sprachnormung in der Teknik, besonders in der Elektroteknik — Die nationale Sprachnormung und ihre Verallgemeinerung” (Internacia lingvo-normigo en la tekniko, precipe en la elektrotekniko — La nacia lingvo-normigo kaj ĝia ĝeneraligo). Kompendio en la germana, kaj alia en Esperanto, aperis baldaŭ poste. La dua represite aperis en 1975 che Dansk Esperanto-Forlag, Aabyhøj, Danio, sub la titolo “Konturoj de la Lingvonormigo en la tekniko”. Per multaj ekzemploj, la aŭtoro refutis la teorion laŭ kiu oni ne povis, per organizita penado, krei kaj akceptigi vortojn kaj eĉ lingvojn nacie kaj internacie.

    En paĝo 123, oni povas legi : “Ankaŭ la kreo de fakesprimoj en la plastika Esperanto kostus malpli multe da laboro ol la internacia lingvonormigo per la naciaj lingvoj. Sed, plie, Esperanto estas ne nur postulo de l’ ekonomieco sed almenaŭ samgrade de l’ justeco. Levi la anglan lingvon al la rolo de internacia helplingvo alportus al la cetereaj nacioj tiel gravajn malavantaĝojn, ke tiun manieron de solvo oni jam karakterizis rekte kiel “lingvoperfidon” kontraŭ la gepatra lingvo. Honorkonscia nacio povas partopreni en la interncia kunlaboro nur sur la bazo de l’ egalrajteco”.

    En paĝo 122 : “La laborenergio necesa, por lerni paroli angle, estas minimume sesoble pli granda ol la energio necesa por lerni paroli Esperante.”

    Wüster jam taksis ke la lernado de Esperanto kiel helplingvo (aktiva kono) kaj de la angla por la pasiva kono (aparte por la legado) kondukus al ŝparo de 50% de la laboro, ne perdante la aliron al la angla literaturo (p. 122-123).

    Wüster rimarkis ke la asocioj de laboristoj kreskis pli rapide ol la nepolitika UEA, aldonante “oni povas klarigi per tio, ke ili estas purtipaj fak-asocioj. Nur la membroj de fak-asocioj havas tiel multe por diri al si reciproke, ke al ili alportas Esperanto efektive konkretan profiton.” (p. 120-121).

    Ĉu ne tiun lingvon bezonas la civitanoj en la tria jarmilo, ne nur en EU, sed en la mondo de kiu EU konsistigas nur parton ?

    Endas substreki, pri Esperanto en orienta Azio, ke la aŭtoro rememorigis ke la Japana Scienca Akademio rekomendis, en 1925, la uzon de planlingvo (p. 118). Indas aldoni ke, jam en 1924, 42 membroj de la franca Akademio de Sciencoj subskribis deziresprimon favore al la instruado de Esperanto konsiderata de ili kiel “majstroverko de logikeco kaj simpleco” http://www.esperanto-sat.info/article214.html . Sed, krom la ministro de edukado de la Popola Fronto, Jean Zay, en 1938, neniu brilis antaŭe kaj poste en prikonsidero de la eduka valoro kaj de la pedagogiaj, propedeŭtikaj kaj praktikaj rimedoj de Esperanto.

    Wüster krome konstatis : “Ĉar la japanajn scienculojn interesas precipe la apliko, ili partoprenas pli kaj pli forte en la ellaboro de fakvortaroj. Depost la milito certa nombro da japanaj esploristoj — plejparte medicinistoj kaj ĥemiistoj — transiris nome al la kutimo, skribi siajn esplorraportojn en Esperanto.” (p. 117-118). Multaj aliaj eroj el tiu verko estas tradukindaj.

    Malgraŭ ĝia ankoraŭ tro malmulte disvastigata uzado, Esperanto jam faris kaj plue faras servojn al la homaro. Estus tro longe por skribi pri la historio de la politikaj obstakloj, kiujn ĝi devis superi, kaj estus jam multe por skribi pri la nura sinteno de la Komisiono.

    Interreto donas al ĝi nekontesteblan impeton. Du inventaĵoj aperintaj je unujarcenta tempospaco, unu lingva, la alia teknika, mirinde kompletigas sin reciproke. Ĉinio aperas unuavice en ĝia instruado je supera nivelo kaj por ĝia aplikado. La nombro de la universitatoj kaj establejoj de supera instruado kie ĝi estas oficiale instruata atingas 18 el 68 en la tuta mondo http://www.esperanto-sat.info/article1095.html . Ĝi estas unu el la lingvoj de Ĉina Radio Internacia http://esperanto.cri.cn/ kaj de la Interreta Inform-Centro de Ĉinio http://esperanto.china.org.cn/. Benedikto 16a pludaŭrigas la tradicion de Johano-Paŭlo la 2a en ĝia regula uzado por siaj benoj “urbi et orbi”. Israelanoj kaj Araboj kunlaboris en preparado de senpaga retkurso de Esperanto por arablingvanoj sur http://eo.lernu.net . Bela simbolo de kunlaboro kaj paco pri kiu, EU senigas siajn civitanojn !…

    Ideo pri malŝparego estis donita de s-ro Etsuo Miyoshi, direktoro de la japana firmao Swany Corp kaj de la Japana Centro de la Mondfederalistoj antaŭ la Kongreso de tiu organizo okazinta en Londono en Julio 2002. Li havis la kuraĝon kritiki la sintenon tute senatentan de MFM rilate al la problemo de lingva maljusteco, kiun ĝi praktikas. Lia pledo por Esperanto, kiun li scipovas, ne estis vana, ĉar la kongreso voĉdonis rezolucion rekomendanta ĝian lernadon al la membraro : http://www.esperanto-sat.info/article332.html (FR-EN-EO).

    Jam antaŭ tri tagoj, mi ricevis mesaĝon de viro anoncanta al mi ke li komencis lerni Esperanton en Majo 2007 kaj ke li aperigis du artikolojn en la Esperanto-versio de Wikipedia. Ĉu vi konas multajn homojn, kiuj kapablus redakti artikolojn por tiu interreta enciklopedio post naŭmonata lernado en kiu ajn el la 250 lingvoj de Wikipedia ?

    Estas klare ke la fasado de multlingvismo celas krei iluzion, malhelpi la eblecon de solvo ŝpariga, efika kaj justa al la problemo de lingva komunikado en EU kaj meti la koncernajn popolojn en situacio de plenumita fakto de la angla kiel unika lingvo jam delonge praktikata en ekskluziveco fare de la Komisiono.

    Dankon pro via atento.

    Henri Masson

    Rimarko : en mia antaŭa mesaĝo, enŝteliĝis tajperaro en la titolo “Das Bilwörterbuch der deutschen Sprache”. Devas esti “Das Bildwörterbuch der deutschen Sprache”. Esperanto cetere uzas la germandevenan radikon “bild”.

  2. 74

    Marcy sagt:

    The European Union may have rules regarding whether or not a language can become “official,” but those rules are arbitrary and ridiculous.

    Also, the fact that Esperanto is NOT tied to a culture or a country is exactly why it makes sense to use it as an International Auxiliary Language (IAL). That’s the whole point of it.

    When one learns the language of another people, it’s fraught with political overtones and nuances. Why am I learning this language? Because your country is threatening to be a global superpower? Because you are occupying my country? Because you immigrate to my country but you refuse to learn the language, so I am forced to learn yours in order to communicate with you?

    But with Esperanto, everyone is required to learn it. So, we are all on equal footing. Since Esperanto is not tied to a certain country or culture, there are no political motivations, no one is at an advantage in communication or negotiation (excepting instances where one person has studied the language more thoroughly).

    Back in the 90’s, I studied in Quebec. We had to speak French all the time–no English–because it facilitates learning, and also, not everyone studying there was a Canadian or American. There were South Americans, Asians, and Europeans. It was really fun to speak French with people who also did not speak it natively. It put us all on equal footing, and it was amazing to me that we could understand each other, even though we brought different accents to the conversation.

    Also, there are so many languages, and even dialects within the same language. If we learned every possible language in order to communicate with one another, when would we have time for work, play, eating, sleeping, etc.?

    It makes the most sense for everyone to learn a universal second language that does not replace their mother tongue, but is an additional language that they can use with people who have a different mother tongue.

    And does it really matter whether the EU officially sanctions the use of Esperanto? It will succeed if people study it on their own and use it, regardless of whether or not it’s official. Because regardless of what any official language of a country is, there are always going to be pockets of people who speak other ones anyway.

  3. 73

    David Vallespí sagt:

    Sí, els catalans tenim problemes per viure en el nostre país i utilitzar la nostra llengua.

    Només fa falta anar al supermercat i cercar aliments traduïts al català.

    De medicaments ja no en parlem, no n’hi ha cap en català.

  4. 72

    Börje Eriksson sagt:

    Bästa herr Orban,

    Jag betvivlar starkt att man enbart med lag kan uppnå verklig rättvisa eller t.ex. språklig jämlikhet, men visst måste vi också i EU ha lagar och vi måste också förnya dem efter behov. för att leda, stärka och försvara medborgarnas ageranden.

    Det finns lyckligtvis också en i varje människa inneboende lag. Enligt den känner varje människa, åtminstone i de mest intima och högst personliga stunder av klarseende, att det finns något som är rätt och förpliktande gentemot andra och samtidigt mot en själv. Det lyckas inte alltid för oss att följa denna “gudomliga gnista”, var och en har sin ursäkt för det mesta. T.o.m. en ofullkomlig lag kan göras till en ursäkt.

    Att i EU tala om flerspråkighet, men ändå i praktiken tillämpa en långtgående enspråkighet, är ett hån mot människornas rättskänsla, den som vi vill att också uppväxande generationer skall kunna följa.
    Hur skall den bitterhet, som allt fler människor känner gentemot den i politiken alltför ofta dominerande falskheten, kunna utbytas till den glädje som uttrycks i Europeiska unionens hymn, tonsatt av Ludwig van Beethoven, med ord ur Friedrich von Schillers dikt “Till glädjen” ?
    Vi måste väl börja med att stå för våra ord? Vad detta har för följder i fråga om språklig rättvisa i EU, må var och en begrunda.

    Jag för min del anser att endast ett gemensamt neutralt språk, såsom esperanto, kan ge en optimalt rättvis chans för alla nationella, regionala och lokala språk att kunna användas och utvecklas enligt sina egna förutsättningar. Då kan man också känna glädje över att kunna tillhöra en gemenskap, som gör mångfalden till rikedom.

    EU firar Europeiska året för interkulturell dialog 2008 under mottot “Tillsammans i mångfald”. Den europeiska identitetens särdrag ligger, både i dess kulturella samt språkliga mångfald, och i dess förmåga till gemenskap. Utan en dialog på ett verkligt internationellt språk uppnås inte gemenskap. Detta betyder inte att esperanto måste bli ett officiellt EU-språk. Esperanto håller dörrarna öppna även till världen utanför EU. Därför måste vi finna en väg som gör det möjligt att i EU allmänt använda esperanto, även om det inte är ett officiellt EU-språk.

    PS
    Efter att jag skrivit detta, läste jag Slutrapporten om hur flerspråkighet kan bidra till den interkulturella dialogen. Rapporten kan, enligt min mening, vara ett steg i rätt riktning, ifall esperanto får uttalat stöd av Europeiska kommissionen el. motsvarande organ, på ett eller annat sätt.

  5. 71

    Paolo Kap sagt:

    Gentile signor Orban,

    voglio farle una proposta. Potrebbe, anche solo per gioco, semplice curiosità, provare a seguire almeno le prime lezioni del corso di esperanto scaricabile gratuitamente al seguente indirizzo?

    http://www.kurso.com.br/bazo/index.php?en

    Può anche evitare di fare gli esercizi finali proposti alla fine di ogni lezione, ed evitare di scegliersi il servizio di assistenza. Lo fa solo per vedere e toccare personalmente cosa sia realmente l’esperanto, farsi un’opinione personale. Così, senza impegno.

    Mi rendo conto che il suo lavora è decisamente impegnativo, e che le resterà poco tempo libero, ma potrebbe comunque dare un’occhiata al corso durante una pausa.

    Magari, poi, potrà darci una sua impressione giusto per il gusto di discutere.

    Grazie

    Paolo Kap

  6. 70

    JJNK-Meudon (France) sagt:

    Français / espéranto
    “Vous heurtez-vous, dans votre vie quotidienne, à des difficultés d’origine linguistique ?”
    => Dans ma vie quotidienne, non.
    => Mais concernant le long-terme, j’ai une grande inquiétude.

    Dans mon pays, d’année en année, la langue principale se dégrade. Les francophones de France, y compris les élites, maîtrisent de moins en moins la langue française :
    – Dans les journaux, il est courant de rencontrer des fautes de grammaire, que ne ferait pas un francophone étranger.
    – Même le prestigieux journal “Le Monde” publie des articles où vous trouverez la confusion entre un infinitif et un participe passé.
    – Sans parler de notre président de la République lui-même (M.Sarkozy), qui parle un français relâché.

    Pourquoi est-ce grave ?
    – Parce que la langue principale d’une personne est le support de sa pensée. Si ma langue est approximative, si elle est relâchée, il en sera de même de ma pensée : “Dis-moi quel est ton niveau de langue et je te dirai quel est le niveau de ta pensée”.

    Que se passe-t-il ?
    – Les “hautes élites françaises” sont presque toutes acquises au “Tout anglais”. Ceux qui détiennent les médias ricanent lorsque l’on parle de défendre la langue française. Certains vous diront même comme une évidence : “La langue française est désormais une langue provinciale, qui bientôt disparaîtra devant l’anglais, comme le breton a disparu devant le français. Il est inutile de se bercer d’illusions : la langue de l’avenir, c’est l’anglais”.
    – Dans les écoles, le nombre d’heures consacrées à l’enseignement du français diminue d’année en année. Deux rapports consécutifs (Le rapport Thélot et le rapport Attali) préconisent que tout enfant apprenne l’anglais, dès le plus jeune âge possible, et qu’on y consacre toujours plus d’heures au détriment du français.

    => Bref, les pays anglophones ont bien réussi leur propagande : les élites françaises ont désormais une mentalité de colonisés !

    En quoi la Commission européenne est-elle concernée ?
    – Dans les discours, la Commission européenne préconise le multilinguisme.
    – Dans les faits (c’est une évidence !), la commission soutient le “Tout à l’anglais”.
    – Cette contradiction donne le sentiment que le thème du multilinguisme est une hypocrisie.

    Que peut faire la Commission européenne ?
    – Vous dites que, pour des raisons juridiques, l’espéranto ne peut pas être une langue officielle de l’UE. OK. Mais rien n’empêche que l’espéranto soit promu en tant qu’outil pédagogique !
    – Car, effectivement, l’espéranto est un outil magnifique pour faire de l’analyse grammaticale.

    Pour illustrer cette affirmation, voici mon témoignage :
    – J’avais appris 5 langues (turc, arménien, français, anglais, italien) ; je n’en maîtrisais aucune ; et dans ma tête tout cela faisait une véritable bouillie.
    – Puis, j’ai appris l’espéranto, et je n’oublierai jamais cette sensation de légèreté croissante que je ressentais au fur et à mesure que je progressais. Progressivement, tout devenait clair. L’espéranto avait apporté de l’ordre dans mon esprit. Les éléments de mes désormais 6 langues s’ordonnaient les unes par rapport aux autres.
    – Que s’était-il passé ? Par son caractère systématique, l’espéranto apportait un référentiel, où mes 5 langues précédentes s’articulaient comme 5 nuages de points dans un espace cartésien.
    —————————————————–
    “Chu vi trafas lingvo-devenajn malfacilajon, en via chiu-taga vivo ?
    => En mia chiu-taga vivo, ne.
    => Sed, pri la venonto, mi havas grandan mal-trankvilon.

    En mia lando, la precipa lingvo difectighas. La franca-parolantoj de Francio, inklude de la elitoj, malpli kaj malpli regas la francan lingvon :
    – En la jhurnaloj, farighas ordinara trovi gramatikajn erarojn, ke ne farus fremda parolanto.
    – Ech la prestigha jhurnalo “Le Monde” publikigas artikolojn kie vi regule trovos konfuzon inter la infinitivo kaj la estinteca participo.
    – Sen paroli pri nia nuna prezidanto (Sro Sarkozy), kiu parolas la franca malrigore.

    Kial tio gravas ?
    – Char la precipa lingvo de iu persono estas la apogilo de sia penso. Se mia lingvo estas proksimuma, se ghi estas mal-rigora ; same proksima kaj malrigora estos mia penso. “Diru min, kiu estas via lingva nivelo, kaj mi vin dirus, kiu estas la nivelo de via penso.

    Kio okazas ?
    – Kvazaù chiuj la “altaj francaj elitoj” estas akiritaj al la “Chio angla”. Tiuj, kiuj tenas la amasajn komunikilojn, mok-ridachas kiam temas pri zorgi la francan lingvon. Iuj ech vin diros, kiel evidentajhon : “La franca lingvo jam nun estas provinca lingvo, kiu baldaù malaperos antaù la angla, same kiel la bretona malaperis antaù la franca. Ne-utilas sin luli per iluzioj : la estonta lingvo esta la angla.
    – En la lernejoj, jaro post jaro, la nombro de horoj dedichitaj por instrui la francan reduktighas. Du sinsekvaj raportoj (La raporto Thélot kaj la raporto Attali) rekomendas ke chiu infano lernu la anglan, kiel eble ek de la plej frua junagho, kaj ke oni dedichu al tio chiam pli da horoj malfavore al la franca.
    => Unuvorte, la angla-lingvaj landoj ja bele sukcesis ilian propagandon : jam nun, la francaj elitoj havas pensmanieron de koloniigitoj !

    En kio la Eùropa komisio estas koncernata ?
    – En la paroladoj, la Eùropa komisio rekomendas la multilingvismon.
    – En la faktoj (tio estas evidentajho !), la komisio subtenas la “Chio angla”n.
    – Tiu kontraùdiro donas la senton ke la temo de multi-lingvismo estas hipokritajho.

    Kion povas fari la Eùropa komisio ?
    – Vi diras ke, pro juraj kialoj, la lingvo “esperanto” ne povas esti oficiala lingvo de UE. Konsentite. Sed nenio malebligas ke esperanto estu subtenata kiel ilo pedagogia !
    – Char, Fakte, esperanto estas belega ilo por fari gramatikajn analizojn.

    Por ilustri tiun aserton, jen mia atesto :
    – Mi estis lerninta 5 lingvojn (la turka, la armena, la franca, la angla, la itala) ; inter ili, mi regis neniun ; kaj en mia kapo tiu tuto estighis vera kacho.
    – Poste, mi lernis esperanton, kaj mi neniam forgesos tiun senton de kreskanta leghereco, kiun mi travivis despli laùmezure ke mi progresis. GradeGrade, chio farighis klara. La elementoj de miaj ekde tiam 6 linvoj ricevis sian lokon, chiu rilate al la aliuj.
    – Kio estis okazinta ? Dank’al sia karaktero sistema, esperanto alportis referencilon, kie la antaùaj 5 lingvoj sin artikighis, kiel senformaj 5 nuboj de punktoj en kartezia spaco.
    —————————————————–

  7. 69

    Henri MASSON sagt:

    Monsieur Orban,

    Oseriez-vous exprimer un avis autorisé sur un sujet que vous n’auriez jamais étudié, sur un livre que vous n’auriez jamais lu, sur un pays où vous n’auriez jamais séjourné longuement ? Il y a tant d’erreurs dans les quelques phrases que avez écrites à propos de l’espéranto qu’un livre ne suffirait pas pour les rectifier.

    Le fait que votre entourage se montre aussi incapable d’enlever ses oeillères devrait vous inciter à lui demander sur quoi se base son avis, et vous constateriez très vite qu’il ne s’agit-là de rien d’autre que de préjugés et de ouï-dire. À l’origine de la chaîne de désinformation, presque aussi ancienne que l’espéranto, il y a des préjugés et une hostilité injustifiable exprimés par des pouvoirs démocratiques dans les apparences seulement (le pouvoir de l’argent tue la démocratie), voire totalitaires. Bon nombre de gens réagissent à l’idée de l’espéranto comme si nous étions encore en 1887, c’est-à-dire l’année de publication, à Varsovie, du Premier Manuel. Depuis lors, le vocabulaire s’est considérablement enrichi.

    Vous avez tenté d’aborder la question de terminologie. Il serait fastidieux de décrire les travaux accomplis en ce sens. À titre d’exemple, voir : http://eo.wikipedia.org/wiki/Fakverko:Scienco

    Il paraît cependant utile de signaler aussi qu’une conférence traitant des applications de l’espéranto dans les sciences et les techniques se tiendra près de Prague (Dobřichovice) du 7 au 9 novembre 2008 : http://www.kava-pech.cz/trip-kaest2008e-esperanto.html

    Lorsque vous écrivez, par exemple, à propos d’un terme technique comme “cylindres de frein”, sachez qu’il existe dans le “Lexique ferroviaire français-espéranto” d’André Blondeaux, édité en 1978 par “Esperanto-Fervojisto” et imprimé à Pont-l’Abbé chez Helio-Plans :

    Pour le mot “cylindre” on trouve, en face : cilindro
    pour “à basse pression” : basprema
    pour “à haute pression” : altprema
    pour “de frein” : de bremso

    Donc, “cilindro de bremso”. On peut aussi écrire ou dire “bremso-cilindro” avec ou sans trait d’union. Où se trouve le problème ? Ne serait-ce pas dans votre documentation et votre source d’information non actualisées ?

    Dans l’édition en espéranto du dictionnaire illustré allemand “Das Bilwörterbuch der deutschen Sprache”, traduit par Rüdiger Eichholz avec le concours de 143 collaborateurs de 25 pays et édité en 1988 sous le titre “Esperanta Bildvortaro” par Esperanto Press, Bailieboro, Canada, on trouve, en page 196, concernant l’automobile, le chiffre 52 conduisant à “brems-cilindro de la rado” (cylindre de frein de la roue).

    Ceci sans parler du “Plena Ilustrita Vortaro de Esperanto” (PIV) qui, dans son édition 2005 (chez SAT à Paris) comporte 16 780 entrées et dans lequel on trouve tout naturellement les mots “bremso” et “cilindro”, ceci avec les ressources combinatoires étendues dans lequel l’espéranto se montre très supérieur à la plupart des langues.

    En 1974, les éditions Kluwer (Pays-Bas) ont publié un dictionnaire commercial et économique en 9 langues, le “Naŭlingva komerca-ekonomika vortaro” (International Business Dictionary in nine languages) de F. Munniksma, compilé à partir de l’espéranto, et non de l’anglais qui en est la seconde langue. La troisième édition, en onze langues, est parue en Chine en 1990 avec le japonais et le chinois en plus sous le titre “Internacia komerca-ekonomika vortaro en 11 lingvoj”.

    Quant à ceux pour qui le mot “cilindro” pourrait paraître étrange par rapport à l’anglais et au français, qu’ils consultent le dictionnaire multilingue http://www.majstro.com/ sur http://www.majstro.com/Web/Majstro/spVert.php?teVertalen=cilindro&gebrTaal=epo&bronTaal=epo&doelTaal=afr et ils constateront qu’il apparaît tel quel en italien, espagnol et portugais. Ceci pour vous montrer que des usagers de l’espéranto travaillent sérieusement pour maintenir la Langue Internationale au niveau des “grandes” langues, et ceci bénévolement, donc sans contribution financière des États.

    Le comportement de ceux qui conduisent l’UE par rapport à l’espéranto s’apparente à celui des privilégiés qui firent barrage pendant deux siècles aux chiffres indo-arabes. C’est un gâchis inqualifiable, incommensurable et scandaleux quand il manque tant de moyens humains, financiers et matériels pour la solution de tant de problèmes graves.

    Merci pour votre attention.

    Sinjoro Orban,

    Ĉu vi aŭdacus esprimi aŭtoritatan opinion pri temo, kiun vi neniam estus studinta, pri libro kiun vi ne estus leginta, pri lando en kiu vi ne estus longtempe restadinta ? Estas tiom da eraroj en la kelkaj frazoj, kiujn vi skribis pri Esperanto, ke libro ne sufiĉus por reĝustigi ilin.

    La fakto ke via ĉirkaŭularo montriĝas tiel nekapabla demeti okulŝirmilojn devus instigi vin demandi ĉirkaŭ vi sur kio baziĝas ĝia opinio, kaj vi tre rapide konstatus ke temas pri nenio alia ol antaŭjuĝoj kaj inidiroj. Je la origino de la ĉeno de misinformado, preskaŭ same malnova kiel Esperanto, estas antaŭjuĝoj kaj malamikeco esprimitaj fare de povoj nur ŝajne demokrataj (la povo de mono mortigas la demokration), aŭ eĉ totalismaj. Multaj reagas al la ideo de Esperanto kvazaŭ ni estus ankoraŭ en 1887, t.e. la jaro de publikigo de la Unua Libro en Varsovio. De tiam la vorttrezoro konsiderinde pliriĉiĝis.

    Vi provis pritrakti la demandon pri terminologio. Estus tede priskribi la laborojn faratajn tiudirekte. Ekzemplodone, vd http://eo.wikipedia.org/wiki/Fakverko:Scienco

    Aspektas utile atentigi ankaŭ pri konferenco pri la aplikoj de Esperanto en la sciencoj kaj teknikoj okazonta en proksimeco de Prago (Dobřichovice) de la 7a ĝis la 9a de Novembro 2008 : http://www.kava-pech.cz/trip-kaest2008e-esperanto.html

    Kiam vi skribas, ekz. pri terminoj kiel “cylindres de frein”, vi sciu ke ĝi ekzistas en la “Lexique ferroviaire français-espéranto” de André Blondeaux eldonita en 1978 de “Esperanto-Fervojisto” kaj presita en Pont-l’Abbé che Helio-Plans.

    Por la vorto “cylindre” oni trovas vidalvide cilindro
    por “à basse pression” : basprema
    por “à haute pression” : altprema
    por “de frein” : de bremso

    Do, “cilindro de bremso”. Oni povus ankaŭ skribi aŭ diri “bremso-cilindro” kun aŭ sen ligstreketo. Kie kuŝas la problemo ? Ĉu ne en viaj neaktualigitaj dokumentaro kaj informfonto ?

    En la Esperanto-eldono de la germana ilustrita vortaro “Das Bilwörterbuch der deutschen Sprache”, tradukita fare de Rüdiger Eichholz kun helpo de 143 kunlaborantoj el 25 landoj kaj eldonita en 1988 sub la titolo “Esperanta Bildvortaro” fare de Esperanto Press, Bailieboro, Kanado, aperas, en paĝo 196 rilata al aŭtomobilo, la nombro 52 kondukanta al “brems-cilindro de la rado”.

    Tio sen paroli pri “Plena Ilustrita Vortaro de Esperanto” (PIV) kiu, en sia eldono 2005 (che SAT en Parizo) enhavas 16 780 kapvortojn kaj en kiu oni tutenature trovas la vortojn “bremso” kaj “cilindro”, tio kun la vastaj kombineblecoj en kiu Esperanto tre superas plimulton el la lingvoj.

    En 1974, la eldonejo Kluwer (Nederlando) publikigis komercan-ekonomikan vortaron en 9 lingvoj, kun titolo “Naŭlingva komerca-ekonomika vortaro” (International Business Dictionary in nine languages) de F. Munniksma, kompilita per Esperanto kaj ne la angla, kiu estas en ĝi la dua lingvo. La tria eldono, en dekunu lingvoj, aperis en Ĉinio en 1990 kun, plie, la japana kaj la ĉina sub la titolo “Internacia komerca-ekonomika vortaro en 11 lingvoj”.

    Tiuj, por kiuj la vorto “cilindro” povas aspekti stranga kompare al la angla kaj la franca, ili bonvolu konsulti la multlingvan vortaron http://www.majstro.com/ che http://www.majstro.com/Web/Majstro/spVert.php?teVertalen=cilindro&gebrTaal=epo&bronTaal=epo&doelTaal=afr kaj ili konstatos ke ĝi aperas tiel same en la itala, la hispana kaj la portugala. Tio por montri al vi ke uzantoj de Esperanto serioze laboras por pluteni la Internacian Ligvon je la nivelo de la plej “grandaj” lingvoj, kaj tio bonvoleme, do, sen financa kontribuaĵo de la ŝtatoj.

    La sinteno de tiuj, kiuj gvidas Eŭropan Union similas al tiu de la privilegiitoj kiuj dum du jarcentoj baris la vojon al la hindaj-arabaj ciferoj. Tio estas giganta, nemezurebla kaj skandala malŝparego, kiam mankas tiom da homaj, financaj kaj materialaj rimedoj por solvado de tiom da gravaj problemoj.

    Dankon pro via atento.

  8. 68

    Mutte sagt:

    M. Orban,

    Je ne me trouve pas souvent dans une situation où je me heurte à des difficultés d’origine linguistique. Étant encore étudiant, mes contacts avec l’étranger sont assez limités. Je peux juste dire qu’il est frustrant que je ne puisse pas comprendre les réponses données ici en hongrois ou en néerlandais – mais ceci est inévitable, à moins que ces langues disparaissent, ce que je ne souhaite absolument pas.

    Vous dites que vous n’attendez rien d’une lingua franca, et on peut déduire de votre message que vous considérez toutes les langues comme égales. Cependant, on ne peut pas nier que l’anglais joue de plus en plus le rôle de lingua franca. Certaines langues, l’anglais le premier, paraissent plus égales que les autres. J’aurais été ravi d’apprendre le finnois ou le slovène ; pourquoi ne me l’a-t-on jamais proposé ?

    Je ne doute pas un instant de votre honnêteté quand vous affirmez vouloir que chaque Européen puisse parler la langue de deux autres pays. Il serait bon de mener des sondages ou des études pour voir quelles sont les langues apprises (j’ai peu de risques de me tromper en pensant que l’anglais est la première), et quelle proportion des Européens est réellement trilingue. Apprendre une langue est, contrairement à ce que l’on croit souvent, quelque chose d’extrêmement long et difficile.

    Je suis sincèrement convaincu que l’adoption de l’espéranto comme lingua franca permettrait de beaucoup faciliter la communication entre les Européens et d’empêcher un grand nombre d’injustices. Et les Européens pourraient ensuite apprendre une ou plusieurs langues qu’ils auront réellement choisies. Vous dites : « L’histoire montre qu’une lingua franca est un phénomène socio-linguistique spontané, non le fruit d’une décision législative ou politique. » C’est vrai. Mais « Ça a toujours été comme ça » ne signifie pas « Ce sera toujours comme ça ».

    La terminologie de l’espéranto n’est peut-être pas aussi étendue que celle de l’anglais, mais elle l’est plus que vous semblez l’imaginer. Si l’Union européenne adopte l’espéranto, il y aura certes besoin de créer des mots, mais ce n’est pas une tâche impossible : les Nations Unies ont fait un grand travail de création de néologismes pour adopter le chinois et l’arabe comme langues de travail. Compléter la terminologie d’une langue ne se fait pas du jour au lendemain, mais il faudra peut-être 10 ou 20 ans pour que l’utilisation de l’espéranto soit effective.

    Si certaines réponses d’espérantistes sur ce forum peuvent sembler impolies, il faut comprendre que lire ou entendre des dizaines de fois les mêmes préjugés ou arguments erronés est énervant. Le fait que vous soyez devenu commissaire européen montre que vous êtes loin d’être un imbécile : je puis donc espérer que vous aurez l’intelligence de vous renseigner sur l’espéranto avant d’émettre un avis à son sujet.

    Certains disent que l’espéranto est une utopie. Peut-être. Mais le multilinguisme tel que préconisé par l’Union européenne me paraît encore plus utopique.

    Je me permets d’illustrer ce que j’ai dit par mon expérience. Le français est ma langue maternelle, et j’ai appris l’anglais, l’allemand, l’espagnol et l’espéranto pendant respectivement une dizaine d’années, sept ans, trois ans et un an. Je n’ai pas eu de problème particulier pour traduire ce message en espéranto. La version anglaise comporte peut-être peu de fautes, mais beaucoup de phrases doivent sembler maladroites ou peu naturelles à un locuteur natif. Je ne traduis pas mon message en allemand parce qu’il faudrait que je cherche trop de mots dans le dictionnaire, et ce n’est même pas la peine que j’essaie en espagnol.

    En espérant que mon opinion sera prise en considération, je vous remercie de m’avoir lu jusqu’au bout.

    ———-

    Mr Orban,

    I am not often in a situation in which I experience problems that are due to language difficulties. I am still a student, thus my contacts with foreigners are limited. I just can say that it is frustrating to be unable to understand the answers written in Hungarian or Dutch – but this is inevitable, unless these languages disappear, which I wish absolutely not.

    You say that you do not believe in a lingua franca, and one may deduct from your message that you consider every languages as equal. However, it cannot be denied that English more and more plays the role of a lingua franca. Some languages, English first, look more equal than others. I would have been delighted to learn Finnish or Slovene; why was I never proposed to do it?

    I do not doubt that you are honest when you claim that you want every European to speak the languages of two other countries. It would be good to conduct surveys to find out which languages are learnt (I do not risk to be mistaken when I think that English is the first one), and how many European are really trilingual. Contrary to what is often believed, learning a language is something extremely long and difficult.

    I am sincerely convinced that adoption of Esperanto as a lingua franca would allow to make communication among Europeans much more easy, and prevent injustices. And Europeans could next learn one or more languages that they would have really chosen. You say: “Lingua franca is, historically, a spontaneous social linguistic phenomenon and is not the result of any legislative or political decision.” That is correct. But “It has always been this way” does not mean “It always will.”

    Esperanto terminology may be not as wide as English, but it is more than you seem to imagine. If Europan Union adopts Esperanto, words will indeed need to be created, but this is not an impossible task: United Nations provided a large work of neologism creation when they adopted Chinese and Arabic as working languages. Completing the terminology of a language cannot be done within one day, but 10 to 20 years might be needed to make Esperanto actually used.

    If some answers by esperantists on this forum may seem rude, you must understand that hearing or reading dozens of times the same prejudices or wrong arguments is annoying. The fact that you are a commissioner in European Union proves that you are far from stupid: therefore, I may hope that you will be smart enough to inquire for Esperanto before you express an opinion about it.

    Some people say that Esperanto is a utopia. Perhaps. But multilingualism recommended by European Union is much more utopian to me.

    I take the liberty to instance what I said with my experience. French is my mother tongue, and I have studied English, German, Spanish and Esperanto for respectively about ten years, seven years, three years and one year. I had no particular difficulty to translate this message into Esperanto. The English version might hold few mistakes, but many sentences must sound awkward or unnatural to native speakers. I do not translate this message in German because I would have to look up too much words in a dictionary, and it is even not worth trying in Spanish.

    I hope that my opinion will be considered, and I thank you for reading me until the end.

    ———-

    S-ro Orban,

    Mi malofte troviĝas en situacio, kie mi spertas malfacilaĵojn pro lingvoj. Ankoraŭ estante studento, miaj eksterlandaj kontaktoj estas limigitaj. Mi nur povas diri, ke estas bedaŭrinde, ke mi ne povas kompreni respondojn skribitajn ĉi tie en la hungara aŭ la nederlanda – sed tio neeviteblas, krom se malaperus ĉi tiuj lingvoj, kaj tion mi tute ne deziras.

    Vi diras, ke vi ne kredas je interlanda lingvo, kaj eblas dedukti de via mesaĝo, ke vi konsideras ĉiujn lingvojn kiel egalrajtajn. Tamen oni ne povas nei, ke la angla pli kaj pli rolas kiel interlanda lingvo. Iuj lingvoj, unue la angla, ŝajnas pli egalaj ol aliaj. Mi tre ŝatus lerni la finnan aŭ la slovenan; kial oni neniam proponis tion al mi?

    Mi tute ne dubas pri via honesteco kiam vi asertas, ke vi volas, ke ĉiu Eŭropano scipovu la lingvojn de du aliaj landoj. Ja estus bone opinisondi aŭ enketi por ekscii kiujn lingvojn estas lernataj (mi apenaŭ riskas erari, pensante ke la angla estas la unua), kaj kiom da Eŭropanoj vere estas trilingvaj. Lerni lingvon, male al ofta kredo, estas treege longe kaj malfacile.

    Mi sincere havas la konvinkon, ke adopto de Esperanto kiel interlanda lingvo ebligus multe faciligi komunikadon inter Eŭropanoj kaj malhepi maljustaĵojn. Eŭropanoj sekve povus lerni unu aŭ plurajn lingvojn, kiujn ili efektive elektis. Vi diras: “Historio montras, ke interlanda lingvo estas spontanea socio-lingva fenomeno, kaj ne rezultas de leĝa aŭ politika decido.” Tio estas prava. Sed “Ĉiam estis tiel” ne signifas “Ĉiam estos tiel.”

    Esperanta terminaro eble ne estas tiel vasta, kiel tiu de angla, sed ĝi estas pli vasta, ol kion vi ŝajnas imagi. Se Eŭropa Unio adoptas Esperanto, ja bezonos krei vortojn, sed ne estas nefarebla tasko: Unuiĝintaj Nacioj faris granda neologismo-kreada laboron por adopti la ĉinan kaj la araban kiel laborlingvojn. Kompletigi terminaron de lingvo ne fareblas unutage, sed eble necesos 10 aŭ 20 jarojn, por ke Esperanto estos efektive uzata.

    Se iuj ĉi-forumaj respondoj de Esperantistoj povas aspekti malafable, endas kompreni, ke legi aŭ aŭdi dekojn da foje samajn antaŭjuĝojn aŭ malverajn argumentojn estas koleretige. La fakto, ke vi fariĝis eŭropa komisionano montras, ke vi tute ne estas stultulo: mi sekve povas esperi, ke vi havos inteligentecon informiĝi pri Esperanto, antaŭ esprimi opinion pri ĝi.

    Iuj diras ke Esperanto estas utopio. Eble. Sed multlingveco, kia rekomendata de Eŭropa Unio, ŝajnas al mi eĉ pli utopia.

    Mi permesas min ilustri kion mi diris per mia sperto. La franca estas mia denaska lingvo, kaj mi lernis la anglan, germanan, hispanan kaj Esperantan lingvojn dum, laŭorde, deko da jaroj, sep jaroj, tri jaroj kaj unu jaro. Mi ne havis gravan problemon por traduki ĉi tiun mesaĝon Esperanten. La angla versio eble enhavas malmulte da eraroj, sed multaj frazoj certe sonas mallerte aŭ nenature al denaska parolanto. Mi ne tradukas mian mesaĝon en la germanan, ĉar mi bezonus serĉi tro da vortoj en vortaro, kaj eĉ ne provindas en la hispana.

    Esperante ke mia opinio estos konsiderata, mi dankas vin pro tio, ke vi legis min ĝisfine.

  9. 67

    Vincent Mercieca sagt:

    The EU managed to introduce the Euro, which we all know is a common currency in about 15 out of the 27 countries and with the additional of more countires adopting this currency as their official local currency in the foreseeable future.

    Should not the EU now look at a common language, one that is simple in its grammar and structure. Unlike the Euro, this language should not substitute the language of the country, but it would be a second official language in every EU member state where it would be obligatory to learn in schools.

    Like the Euro, the language could be introduced gradually and adopted in a decade or so, as a second official language.

    EU citizens would find it easier to cross boraders having a common currency and a common language.

    Vincent Mercieca

  10. 66

    monneret sagt:

    Monsieur ,
    oui le s difficultés de langues sont énormes Des maghrébins ( car l’Europe n’est pa sle centre du monde !) aux modes d’emploi incompréhensibles quand ils ne sont pa squ’en anglais ..
    en Catalogne nous étions de 6 pays différents nos amis espérantistes nous ont fait visiter un musée
    mais des fiches en plusieurs langues étant présentées ,j’ai pris celle en français : HORREUR!

    Eh bien ne vous en déplaise Monsieur si un espérantiste catalan avait demandé à aun espérantiste français ,la fiche aurait été correcte car TOUS DEUX connaissent bien leur langue maternelle .
    Je vous invite à LIRE car il semble bien que vous ne l’avez pas fait le rapport sur la politique des langues en EUROPE fait par M GRIN ( suisse) . Il contient toute la problématique que vous voulez à nouveau étudier
    cela earit des économiescar en EUROPE on dépense beaucoup pour des rapports , des mots , du VENT.
    Tout ce que j’ai lu dans les pages précédentes vous apporte une connaissance approfondie du manque de possibilité de communication
    J’espère que vous en tirerez les conclusions appropriées en écoutant les “petites gens ” comme moi 66 ans , maîtrise l’espéranto appris à 56, participe au dialogue interculturel sans problème

  11. 65

    Guy JOHNSTON sagt:

    David Curtis is right. If one of the requirements for an official language of the EU is that it belongs to a particular member-state, why not just get the law changed?

    David Curtis pravas. Se postulo por oficiala lingvo de la EU estas ke ĝi apartenu al aparta membra ŝtato, kial ne simple ŝanĝi la leĝon?

  12. 64

    skirlet sagt:

    En revenant à l’essence de l’article :

    “ou encore, aux spécifications techniques de récipients à pression de forme géométrique simple… parfois appelés « cylindres de frein »”

    J’ouvre mon dictionnaire français-espéranto qui ne date pas d’hier, et je trouve :

    cylindre
    ~ basse pression : (chf. : MT60) basprema cilindro.
    ~ d’asservissement : (chf. : MT70) servocilindro.
    ~ de commande : (chf. : MT70) regcilindro.
    ~ de frein : (chf. : MT80) bremscilindro.
    ~ de frein à deux chambres : (chf. : MT80) dukamera bremscilindro.
    ~ de frein à une chambre : (chf. : MT80) unukamera bremscilindro.
    ~ égalisateur de la charge des essieux : (chf. : MT70) radaksŝarĝkompensa cilindro.
    ~ haute pression : (chf. : MT60) altpremcilindro.

    Et c’est juste un dictionnaire généraliste, non technique! Pour s’assurer de l’existence de plusieurs termes techniques en espéranto, il suffisait de consulter le dictionnaire. Mais c’est tellement plus facile d’émettre des suppositions gratuites et déconnectées de la réalité.

    Si ce n’est pas de la mauvaise foi, quoi d’autre?.. Si ce n’est pas une volonté de retarder le vrai débat sur la question linguistique au sein des institutions et dans toute l’UE, en donnant le temps nécessaire à l’anglais pour s’y installer avec la complicité des fonctionnaires et les lobbies en tout genre (pour prétendre ensuite que les jeŭ sont faits), alors qu’est-ce que c’est?

  13. 63

    Cyril Brosch sagt:

    Zum Beitrag von Dr. Menno Aden (ich antworte hier, da keine eMail-Adresse angegeben ist):

    Sie schreiben: “Bisher sind wohl keine Werke hoher Kul[t]ur in Esperanto erschienen.”

    Sie fügen zwar ein “wohl” ein, dennoch vertreten Sie, wenn auch in abgeschwächter Form, ein Meinung, die nicht mit dem Tatsachen der Geschichte des Esperanto vereinbar ist.
    Ihrer Formulierung nach haben Sie sich mit der Sprache nicht näher beschäftigt, auf welcher Grundlage also kommt Ihr Verdikt zustande?
    Weil es keine Literatur-Nobelpreisträger unter den Esperanto-Schriftstellern gibt? Der 2006 verstorbene William Auld war mehrfach für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen, von ihm stammt z.B. das Langgedicht (90 Seiten) “La Infana Raso”, das vielleicht mit T.S. Elliots “A Waste Land” zu vergleichen ist und anderen wichtigen Werken des 20. Jhs. in nichts nachsteht.

    Ich kann Ihnen nur raten, das breite Informationsangebot des Internets zu Esperanto, seiner Bewegung und Sprachgemeinschaft anzunehmen, denn solch unüberlegte und ungeprüfte Aussagen prägen die Sicht des informierten Lesers auf alles Weitere, was Sie schreiben, negativ vor.

    Auf den Satz “Sprache ist Kulturträger.” möchte ich nicht eingehen, da er lediglich ein (im Prinzip unbewiesene) Aussage enthält, aus der allein logisch kein Schluss folgen kann. Der Wert, der aus dieser Aussage und der unrichtigen Feststellung, die Esperanto-Sprachgemeinschaft hätte keine Kultur, folgen lässt, dass es daher nicht geeignet als EU-Sprache sei, müsste schon expliziert werden.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Cyril Brosch
    Mitglied der Gesellschaft für Interlinguistik

  14. 62

    Rui Palma sagt:

    Falam de “aprender línguas” como se estivessem a falar de cursos de informática. Aprender línguas de outros países constitui uma tarefa hercúlea e se pensarem por um bocado admitirão que é bem mais fácil meter todos os europeus a tirarem cursos de engenharia atómica avançada. É urgente termos uma língua comum e realmente possível de aprender, e a sede que o mundo tem disso nos dias de hoje reflecte-se bem no sucesso do inglês, apesar de ser uma solução abaixo de medíocre, dado que praticamente ninguém que o estude durante anos a fio consegue dizer nada de jeito.
    Sinceramente por mais que me esforce não consigo compreender o tabú em redor do Esperanto.

  15. 61

    Kalle Kniivilä sagt:

    Tämän fooruminkin “monikielisyys” on pelkkä vitsi. Keskusteluun osallistuvat vain ne, jotka osaavat muutamaa EU:n suurimmista kielistä, ja hekin puhuvat toistensa ohi, koska useimmat ymmärtävät vain omaa kieltään, parhaassa tapauksessa lisäksi vielä yhtä suurista kielistä. Jos tilanne on tällainen unionin omalla monikielisyysfoorumilla, miten komissaari Orban voi väittää, että EU selviää ilman yhteistä kieltä? Ja miten pienten kielien käy, jos yksi EU:n jäsenvaltioiden kielistä saa ylivoimaisen valta-aseman?

    Komissaari Orban kirjoittaa: “en usko lingua francaan, olipa se sitten esperanto, latina tai …englanti.” Tämä ei kuitenkaan ole uskon asia. Hyvä alku olisi tosiasioiden tunnustaminen.

  1. 60

    Werner Pfennig sagt:

    Sehr geehrter Herr Orban
    Es ist wohltuend zu lesen, dass die EU auf die Vielsprachigkeit und die Gleichberechtigung aller Sprachen besteht. Nur so ist ein harmonisches Zusammenleben der Völker möglich, die Verwendung nur einer Nationalsprache als Kommunikationsmittel in der EU brächte zu Recht einmal Unruhe und Unwillen in die Debatte.
    Es scheint zum guten Ton der Politker zu gehören in diesem Zusammenhängen eifrig zu beteuern, dass Esperanto oder eine neutrale, internationale Sprache dazu ungeeignet ist. Ihre Argumente dazu sind nicht haltbat und schon seit mehr als 100 Jahren widerlegt, wo haben nur nachgelesen oder sich beraten lassen???

    Mein Vorschlag, Herr Orban: prüfen Sie Esperanto einmal in der Praxis! Starten Sie in der EU z. B. Jugendprojekte, in denen Esperanto neben den anderen Natioalsprachen angewendet wird. Englich in der EU, hat sich wirklich noch niemand darüber Gedanken gemacht, dass die Briten mit der EU so gut wie nichts am Hut haben und sich das EU-Englisch immer wieder mehr als abfällig ässern?
    Werner Pfennig, Deutschland, Neubrandenburg

  2. 59

    Pierre sagt:

    IMPORTANT: selon une de mes connaissance, il est possible qu’il y est des erreurs de traduction sur le texte au sujet de l’esperanto dans certaines des traductions, ce qui pourrait produire une incomprehension, donc merci de controler

    GRAVEGA: laù unu el miaj kunuloj, eblas, ke estas eraroj de translingveco en la teksto pri la Esperanto en certaj translingvecoj, tio povigus miskomprenon, do dankon por relegi

    Voici je crois l’endroit ou cela cloche, jen la loko kie tio maltrafas
    ” language like Esperanto has little social or cultural practice connected to its vocabulary

    Autre raison : la spécificité de l’espéranto, dont le vocabulaire social ou culturel n’est guère étendu

    O limbă ca esperanto nu deţine o uzanţă socială sau culturală în ceea ce priveşte vocabularul.

    Der zweite Grund hat mit der besonderen Natur des Esperanto zu tun. Eine Sprache wie diese hat ein Vokabular mit nur geringem sozialem oder kulturellem Praxiswert.

    Egy másik ok az eszperantó sajátos jellemzőjével függ össze. Az olyan nyelvek esetében, mint az eszperantó, a szókincshez nem kötődik jelentősebb társadalmi és kulturális valóság”

    se eblas de traduki la tekton Esperantan en aliaj lingvoj. dankon

  3. 58

    Dr. Menno Aden sagt:

    Sprache ist Kulturträger. Bisher sind wohl keine Werke hoher Kulur in Esperanto erschienen. Das bringt uns nicht weiter.

    Vorschlag:

    1. Jeder Staat hat seine Landessprache ( n) In Frankreich z. B. Französisch in Korsika Italienisch/Korsisch; Spanien Spanisch /Katalanisch/Baskisch usw.

    Diese Sprachen sind exklusive Pflichtsprachen; Mitteilungen in einer anderen als der Pflichtsprache gelten im Pflichtbereich als nicht geschrieben.
    Pflichtbeeiche sind:
    a) alle öffentlichen ,also für einen unbeschränkten Kreis von Empfängern bestimmten, Verlautbarungen privater und staatlicher Stellen.

    b.)Verhandlungen ( mündlich/schriftlich) mit staatlichen Stellen

    c.)Verhandlungen mit privaten Stellen, es sei denn ( also Beweislast bei der Gegenseite) die beziehen ist auf einen Vorgang, der durch seinen Internationalität geprägt ist.

  4. 57

    David Curtis sagt:

    Mr Orban, although you did not reply to my letter of 10 December 2007, I take it that you included me in your reply to members of the forum. Normally I pay 26 pence to send a letter. In your case, as it was to be delivered to you in person, I paid about 20 times that amount. I had even taken the trouble to translate it into Esperanto, send it to an Esperanto-speaker in your native country, have it translated into Romanian, and enclose the result with my letter. You still did not reply. I do not accept your arguments, and they have been ably refuted by other contributors. It is plain to me that your success in learning English, and thereby making your way to the top in the European Union, has blinded you to the fact that the lingua franca of the Union is my native language. That makes me superior without any effort on my part. I don’t need to learn anything much about the customs and culture of citizens of other member-states. I can just travel throughout the Union expecting everyone I meet to speak my language. The Americans already do so, all over the world. They have popularised the phrase “the elephant in the room” to describe a problem that is plainly apparent to everyone, but not acknowledged. Multilingualism does not work because of the elephant in the room, but you wll not encourage Esperanto because of the EU law that an official language must belong to a member-state. Why not get the law changed?
    David Curtis, 7 St Judes Terrace, Weston-super-Mare, Somerset, England.

  5. 56

    Jozef sagt:

    door ondervinding kan ik getuigen dat meertaligheid niet voor ieder individu is weggelegd. vooreerst de duur voor het aanleren speelt een grote rol.
    Door de “esperanto-woordenschat”, vervoegingen der werkwoorden, achtervoegsels en voorvoegsels is het aanleren hiervan ‘tre facila’. Hier kan nog de uitspraak
    bijgevoegd worden: slechts één uitspraak per alfabetische letter (hoe is dit met het Engels)?

  6. 55

    Leblanc Serge sagt:

    S-ro Orban,
    laŭ vi, esperanto ne estas la solvo por eŭropa komunikado sed kiu leĝo ebligas al vi decidi anstataŭ ĉirkaŭ 450 000 000 eŭropanoj.

    Se tiel daŭrigos, la eŭropaj institucioj mallonge vivos. Ĉu vi ne aŭdas la venantan civitanan koleron kaj ĉu vi ne vidas la fosaĵon inter la civitanoj kaj la eŭropa institucio. Pli kaj pli, la institucioj decidas anstataŭ la popoloj konfiskante la voĉdonojn. Malkonsenti referendumon pri la Eŭropa Konstitucio montras ĉi tiun demokratian mankon.

    Aliflanke, viaj falsaj argumentoj pruvas vian malseriozan studon pri la solvo esperanto kaj kompromitas viajn venontajn proponojn.

    La plej serioza respondo estas ebligi al ĉiuj eŭropanaj infanoj lerni dum kelkaj monatoj la lingvon Esperanto kiel flanka neŭtrala lingvo por senescepte interkomunikiĝi kun ĉiuj aliaj eŭropanoj.
    Pli komunikante, verŝajne la venonta generacio kreos veran demokratian Eŭropon, ne nur via komerca aranĝo por kiu vi laboras.

    Vi scias, ke finfine la instigata multlingvismo strebas nur al la angla. La statistikoj pri instituciaj tradukoj montras tion kaj vi mem diris en via mesago: “nous ne pouvons tout traduire dans les vingt-trois langues officielles, au vu des contraintes humaines et financières qui s’imposent à nous.”
    Vi ankaŭ scias ke la popoloj ne agnoskas la lingvon de la dominanto. Vidu la belgan krizon pri la lingvo.

    Ĉu vi vere kredas ke la Eŭropo longe daŭros kun la angla kiel dominanta lingvo. Preparu vin al novaj krizoj.

    Kiam la eŭropaj estroj serioze prizorgos la lingvan problemon, sendube vera civitana kaj demokratia Eŭropo aperos.

    Sincere,

  7. 54

    Federico Gobbo sagt:

    Stimato signor Orban,

    conosco anch’io il proverbio ceco da lei citato e lo condivido da linguista e ancor prima da cittadino europeo ed italiano. Mi stupisce invece la sua concezione del multilinguismo. Se parliamo una lingua degli altri diventa nostra, non è più degli altri. In letteratura ci sono diversi casi studio di parlanti che adottano una lingua non nativa considerandola loro, amandola e curandola, proprio come si adotta un bambino. Le segnalo a questo proposito il bel articolo di Djite (2006) in lingua inglese.

    La ragione per cui l’esperanto non può diventare una lingua comune dell’Unione non è legislativa, e questo lei lo sa benissimo. È solo politica. Ovviamente l’esperanto non può e non vuole diventare una lingua ufficiale al pari delle 23 attuali: sarebbe poco corretto. L’esperanto non è una lingua ufficiale di uno stato membro dell’Unione, si candida ad essere qualcosa di diverso. Attualmente il suo status sociolinguistico assomiglia a quello di una lingua minoritaria, non certo a una lingua nazione. A questo proposito cito, molto immodestamente, il mio contributo del 2005, sempre in lingua inglese.

    Condivido invece le premesse della sua seconda ragione contro l’esperanto, ma non le conclusioni: ci vuole uno sforzo di language engineering, ingegnieria linguistica, per creare ex novo settori del suo vocabolario (corpus planning). Ma questo, da linguista, mi sembra un problema trascurabile. Gli ebrei ci hanno costruito uno stato rimettendo a nuovo una lingua non più parlata da millenni. Il caso dell’ebraico moderno è esemplare. Si legga il bel libro di Hagège in francese.

    Certo, questo ha delle conseguenze finanziarie. Ma a vantaggio di moltissimi cittadini europei non di madrelingua inglese, come nel rapporto Grin commissionato dal Ministero francese, citatissimo dagli esperantisti.

    Il terzo punto suo è completamente errato, e nasce da un fraintendimento: l’espressione “lingua franca”, come mostrato da Robert Phillipson, è troppo polisemica. Non si può mettere sullo stesso piano la lingua franca storica, un pidgin del Mediterraneo in epoca medievale, con le lingue pianificate a vocazione ausiliaria come l’esperanto, o con il latino! Sono fenomeni linguistici totalmente diversi. La invito a far aggiornare il suo staff di responsabili di comunicazione per evitare simili gaffe in futuro.

    Comunque non si illuda: la politica linguistica del lasciar fare che lei propugna, perché tanto non si imporrà mai una lingua franca, farà sì che l’Europa rimanga alla periferia dell’Occidente e del mondo intero, in balia dei capricci d’oltreoceano. It’s a matter of fact.

    E i cittadini europei? Nel balbettare l’inglese, formeranno un pidgin come il gustoso europanto.

    Sed se nicht vol omni europanos speakare this lingua believante anglese esse, besser no laissez-faire realpolitik sed brava courage idealpolitik pro doner solida cultural identity. O vou prefere doner kebab identity? No esse de same!

    Bibliografia

    Djite, Paulin. 2006. “Shifts in linguistic identities in a global world”. Language Problems and Language Planning 30:1, 1–20.

    Gobbo, Federico. 2005. “The European Union’s Need for an International Auxiliary Language”. Journal of Universal Language, March 2005, 1-28.

    Hagége, Claude. 2000. Halte à la mort des langues. Paris, Odil Jacob.

  8. 53

    graziano sagt:

    Il multilinguismo è una bella utopia! Lei stesso ne esprime i limiti. Perchè non accettare un’ utopia molto più semplice come l’ esperanto senza tirar fuori i soliti argomenti che non ha le parole, che è frutto dell’ intelligenza di pochi ecc? L’ inglese, l’ italiano ecc non avevano i termini dell’ informatica e li hanno trovati, perchè l’ esperanto che pure è una vera lingua (Blanke)non può trovarli se non li ha?

  9. 52

    Neil Blonstein sagt:

    As an English teacher and speaker of Esperanto over thirty years I promise Mr. Orban that if he knew and used both languages he would know the truth: there is no comparison as to which group of people (native English speakers or Esperanto speakers) efectively communicate: only in Esperanto do I have the pleasure of equality. Only at their World Congresses (UEA) and at World Labor Conferences (SAT) do I have the sense of equality among the most multilingual of people I have ever met in my travels to over 30 countries. Former Vice-President, New York Esperanto Society. Neil Blonstein

  10. 51

    Manfred Westermayer sagt:

    Sehr geehrter Herr Orban,
    gut dass Sie sich mit den Sprachenfragen in der EU beschäftigen.
    Zur Terminologie: Sie sagen sinngemäß, Esperanto habe keine ausreichende

    Terminologie für die EU-politischen Bedürfnisse.
    a) das stimmt so nicht - es gibt innerhalb der Esperanto-Bewegung mehrere inhaltliche

    Initiativgruppen, die auf dem Feld der Terminologie tätig sind, und auch schon

    Sammlungen relevanter Fachterminologie vorgelegt haben (Wirtschaft,

    Wissenschaften). Z.B. wir Esperanto-Grüne übersetzen regelmäßig politische Texte aus

    den Grünen Parteien ins Esperanto; zuletzt das umfangreiche Europa-Programm der

    Grünen. Das Buch der UNESCO “Was ist Demokratie ? 80 Fragen und Antworten”

    wurde ins Esperanto übersetzt und so vielen Menschen, z.B. in der V.R. China

    zugänglich gemacht, was die Grundzüge der Demokratie sind.
    Bereits jetzt gibt es zwei EP-Abgeordnete (aus Polen (M. Handzlik) und Slowenien) die

    fliessend Esperanto sprechen und verstehen.

    b) Jede neue Sprache die in die EU aufgenommen wird, muss mit einigem Aufwand an

    die spezielle politische Terminologie “upgedatet” werden. Das trifft sicher auch für

    Esperanto zu.

    Die französischen Grünen “Les Verts” haben in ihrem Europaprogramm 1999 in dem

    Kapitel “Linguistik” gefordert, dass in einem Bereich des EU/EP-Systems das Potential

    von Esperanto auf seine Tauglichkeit getestet werden soll. Dies fordern wir Grüne

    Esperantisten auch. Schon 1991 wurde die Plenarsitzung des 1. Europäischen Grünen

    Kongresses in Zürich u.a. simultan ins Esperanto übersetzt; dank der professionellen

    Übersetzer war das Ergebnis ein sehr gutes - das ich selbst gehört habe.

    Unsere Forderung:
    suchen Sie bitte einen abgegrenzten Fachbereich im Rahmen des Systems

    EU-Administration/EP in dem während einer Parlamentsperiode Esperanto als

    zusätzliche Relais-Sprache eingesetzt wird.
    Setzen Sie dafür annähernd soviel Geld ein wie für die entsprechenden anderen

    Relais-Sprachen im Lauf der Geschichte der EU eingesetzt wurde; und animieren Sie

    die Abgeordneten und das Personal, sich Esperanto anzueignen.
    Evaluieren Sie im letzten Jahr der Periode ob Esperanto tauglich war; ob die

    gefundenen Mängel überwindbar scheinen und lassen dann entscheiden, ob Esperanto

    als neutrale Sprache bis auf weiteres eingesetzt werden soll.
    Vielen Dank.

  11. 50

    Paul HUMBLET sagt:

    Si j’ai bien lu l’article de M. Orban, le fait que l’espéranto n’est pas reconnu comme langue officielle par aucune constitution d’un pays-membre de l’Union ne justifierait pas d’en faire une langue pofficielle de l’Union. Quel lien doit-il y avoir entre cet état de fait et cet objectif ? L’uszage courant qu’en font des personnes ne peut-il pas être une base juridique ? Que M. Orban et ses services s’en rendent compte ne fût-ce que par l’usage qui est fait de l’espéranto sur ce forum même (on leur a même mâché la besogne en leur mettant à leur disposition une traduction dans une autre langue). J’en profite également pour lui demander quelles mesures il compte prendre contre l’usa&ge intempestif croissant de l’anglais au statut de lingua franca duquel il s’oppose également ?

  12. 49

    Róbert sagt:

    Sk: Väčšina sa mýli, že dnešná spisovná angličtina bude jazykom EU. Bude to jazyk angličtina európska, čiže nie dnešná hovorená angličtina.
    Napr.: you sa bude písať yu teda zjednodušene a slová th a podobné sa nebudú vyslovovať a budú sa vyslovovať ako s,t alebo f! napríklad trí, fri, sri atď.
    Teda aj bez ďalšieho bádania každý občan EU vie , že de facto európska angličtina je jazykom EU ako sprodstredkovateľom. A aj bez prijatia sa bude najviac vyučovať na školách, ale sa mýlia Angličania, že to bude ich spisovný jazyk! Bude to spisovný jazyk podobný americkej a indickej angličtine a bude sa volať európska angličtina, teda bude sa odlišovať od dnešnej angličtiny.
    Je tu ešte jedne možnosť zavedenia buď nového anglicko-nemecko-francúzskeho umelého jazyka, alebo reformného esperanta od Zamenhofa s črtamy anglického-nemeckého a francúzskeho jazyka.
    Esperanto je tiež možnosť, ale sa obávam, že len reformované esperanto teda neskoršie: Patro nose….

    Eo reform: Mi scien- sapen, ke Esperanto esten plej bone lingvo. Sed politikistoi - politikoi preferen lingvoi anglo,germano e franko.

  13. 48

    Róbert sagt:

    Egy biztos, hogy közvetítő nyelv nélkül nem értjük meg egymást!

    Ezért szükséges a közvetítő nyelv megtanulása az európaiak számára, ha napra készen informáltak szeretnének lenni és beszélgetni szeretnének egymással.
    Szóba jöhet néhány megoldás:
    1, Az angol itt az euro-angolra gondolok, amely egyszerűbb a brit-angolnál terjedne el és természetes ez az angol nyelv egyik már beszélt változata némi egyszerűsítésekkel. Az ún. euroangol a létező angol nyelv európai ajkon használt változata, nem azonos a brit-angollal vagy az amerikai angollal, csak hasonlít hozzá!
    Valószínűleg az európai angolt fonetikusabban írják majd és ez szükséges lesz néhány éven belül!
    pl.: a you helyett yu!

    2, Ha nem az euroangol terjed el, akkor az egy új megtervezett nyelv lesz, amely szerintem közelebb áll majd az eszperantóhoz és az angolhoz valamint a franciához és némethez egyszerre!
    Ez nem újdonság, hisz a ló után mesterséges autóval járunk.
    A létező 3 nyelvből az angolból, franciából és németből megalkotják az európai nyelvet, amelyet tanítanának minden iskolában az EU-ban.
    Ennek az előnye, hogy minden nép tanul egy kicsit és közeledik egymáshoz. Van közös alapszókincs is e nyelvekben és valóban az európai hagyományokra épül! Ma egy fonetikus nyelv megtanulása könnyebb, mint egy másik nép nyelvét megtanulni! A közös nyelv elfogadása úgy ahogy az euro elfogadása csak egy döntéshozatali kérdés és 20 éven belül teljesen megvalósítható az átmeneti idő!
    Minden ember 20 év alatt az EU-ban beszéli majd a saját és az európai nyelvet, amelyet elfogadtak!

    3, Az eszperantó némi módosítása után több angol és német, valamint francia szó bevitele és a reform eszperantó Zamenhof nyelvének megújítása által valóban európai nyelvet oktatnának és bevezetnének.

    Konklúzió:
    Az angol nyelv európai ajkon egy merőben új angol nyelv lesz majd és nem a mai brit-angol, ami valószínű!Illúzió lenne azt gondolni, hogy mi európaiak majd a brit-angol nyelvet vesszük át egy az egyben! Nem mert teljesen átalakítjuk azt és az angolok is tanulhatják majd egy idő után ezt a nyelvváltozatot!
    pl.: kezdetnek you helyett yu! írásban ez terjed majd el! és kiejtésben is más lesz és egyszerűbb!
    Vagyis egy keverékangol pidgin-angol lesz az európai angol nyelv ami már most érezhető valóság!
    Tehát
    a másik 2 nyelv is csak az európai nyelvekből illetve az angol vagy eszperantó ragozásra egyszerűsített nyelv lehet!
    Ebből következik, hogy 400 év után magát az angol nyelvet újból megváltoztatjuk és alakítjuk saját képünkre és hasonlatosságunkra egyszerűsítjük azt írásban és beszédben kihagyva a bonyolult th stb. nyelvi fordulatokat.
    Pl..: three tri vagy fri vagy szri(sri) lesz!
    A közös hivatalos nyelvi státusz kimondása nélkül is közvetítő nyelvünk marad és lesz az euroangol, de nem ám az amit majd hivatalosan tanítanak, és ebben van sokak tévedése!
    Tehát az angol csak euroangol új nyelvi változatban honosodik meg és terjed el egész EU-ban! nagyjából 20-50-100 év alatt!

  14. 47

    MJ Ray sagt:

    One of the biggest problems in my everyday life is due to language difficulties with texts and information, but it’s not due to inadequate or unavailable translation, it’s due to the simple fact that I will never understand all languages, there will never be enough time to translate everything into everything (or even a significant part of it) and there are silly government officials standing in the way of common languages because they don’t “believe” in them.

    Yes, one is free to believe in whatever, but when is it unjust for those beliefs to stand in the way of progress? It is a shame that the European-born language Esperanto is apparently not supported by the EU. It also smacks of ignorance to suggest that over a century of literature still leaves the language lacking vocabulary. (Maybe not all speakers agree on particular terms for a concept, but the same is also true of English, for example.)

    I have written this in English because the question was in English and because I can. I speak Esperanto, amongst others.

    Additionally, I notice that one must accept cookies to comment on this site, but there appears to be no mention of that before one loses all you just typed and there’s no privacy policy that says what the EC is doing with this tracking data.

  15. 46

    Uango sagt:

    ESPERANTO

    Kara sinjoro Orban,

    dankon pro tiu esprimejo. Miaflanke mi povas atesti pri multaj ĝenaĵoj ligataj kun la interlingva problemo, eĉ se nune, tiuj malavantaĝoj por mi ne rekte rilatas al la lingva politiko de Eŭropa Unio. Sed mi ne pensas ke vi povas neniel liberiĝi pri granda respondeco en tia kampo, pro via plurlinveca idearo ĉiam pli kriegata kaj nedemokracie trudita al eŭropanoj; Kaj plie, pro via neracia rifuzo objekte kontroli la avantaĝojn de esperanto kiel pontlingvo (mi ne disvolvos ilin tie, ja vi povas kaj devas tion fari). Kiel junulo kiu laboras en scienca fako oni trudas nin plurajn faktojn laŭdire neeviteblaj en tutmondiĝa socio, kaj mi povas atesti, ke kiel lingva ĉiosolvilo la rolo de la angla lingvo estas neniam serioze pridiskutita, kaj ties troiga influo, iĝas tagon post tago pli kaj pli neeltenebla, por ulo iomete sindonema al sia kulturo kaj homa digneco.

    Kontraŭe al vi kaj viatipaj la reala mondo ne provas nin dormigi, hipokrite neigante la neevitableco de la angla. Fakte eŭropa junulo ne povas studi en altaj klasoj sen bona scio de tiu unusola lingvo, pro tio ke pli kaj pli oni trudas nin kursoj en tiu nova kolonigita lingvo, kaj la neceso legi kaj skribi sciencaj artikloj en la angla. Multaj pensas ke scienca artiklo kiu ne estas en la angla estas hodiaŭ ridinda kaj ne povas pretendi iun sciencan valoron. La konsekvencoj estas ke la sciaro ne plu estas rekte disponebla en la gepatra lingvo sed nur en koloniga lingvo, kiu troviĝas esti tiu de unu aktuale favorigita lando fare de Eŭropa Unio. Alia ekzemplo estas ke en industrio, kie aspektas normale la uzo de la angla per telefono por negocii kun fremduloj. Tio starigas problemon kiam oni trafas usonanojn ĉar pro tio ke ili neniam trudite lernis lingvon, ili tute ne konscias pri sia supereca avantaĝo en tiu momento kaj estas simple humiliga situacio por ni, eĉ se ni scias ke tion nur dankas nejusta kialo, denaska maljusteco. Ĉio ĉi estigas grava frakturo en la socio kaj eĉ ene de familioj, ĉar estas unflanke la homoj kiuj regas la lingvon de la novaj lingvaj majstroj, kaj do povas pretendi ĉiujn altrangajn laborojn; kaj, aliflanke, la aliaj kiuj ne kongruas kun tiu ideo de #nova plurlingva eŭropa homo#, kiuj iel iĝas la novaj analfabetoj de tutmondiĝa socio.

    Pro tio ke vi respondecas pri la tiel nomata #multlingvismo# (kiu ŝajne ne koncernas la denaskajn anglalingvanojn) mi petas vin konsideri ne nur la via idealisma vidado sed ankaŭ la nuna malĝoja realo nia, kaj la avantaĝoj de esperanto por vera repektoplena multlingveco, kaj kuraci tiu neakceptebla evoluo al nurangla europo; tiel katastrofa por eŭropa demokracio, kiel por nia politika memstareco, por la monscience malavantaĝoj de la nuna situacio (perdoj evaluataj de François Grin po 25 000 000 euros jare), kaj por la kutura specieco de la kontinento, tiel endanĝerigita pro iu uniformiga vidado de tutmondiĝo.

    Kore via kaj esperoplene,

    Wàng

    FRANCAIS

    Cher monsieur Orban,

    merci pour ce lieu d’expression. De mon côté je peux témoigner de nombreux aspects gênants liés au problème interlinguistique, même si en ce moment, pour moi, ces désavantages ne sont pas directement liés à la politique linguistique de l’Union Européenne. Je ne pense pas pour autant que vous puissiez vous libérer en aucune façon d’une grande reponsabilité dans ce domaine, à cause de votre idéologie du multilinguisme toujours plus revendiquée et imposée d’une façon antidémocratique aux européens; et de plus, en raison de votre refus irrationnel de vérifier objectivement les avantages de l’espéranto en tant que langue pont (je ne développerai pas ses avantages ici, vous pouvez bien vous même, et même devez le faire). En tant que jeune travaillant dans le domaine scientifique, on nous met en face de faits, soi-disants inévitables dans une société en mondialisation, et je peux témoigner, que le rôle de l’anglais (en tant que langue solution miracle) n’est jamais disputé sérieusement et que son influence exagérée, devient de jour en jour plus insupportable pour une personne attachée à sa culture et à sa dignité.

    Contrairement à vous et à vos acolytes le monde réel n’essaie pas de nous endormir, en niant d’une façon hypocrite le caractère indispensable de l’anglais. De fait, un jeune européen ne peut pas faire des études poussées sans une bonne connaissance de cette unique langue, en raison de cours imposés dans cette nouvelle langue coloniale, et de la nécessité de lire et d’écrire des articles scientifiques en anglais. Beaucoup pensent qu’un article scientifique qui n’est pas en anglais est aujourd’hui ridicule et ne peut pas prétendre à quelque valeur scientifique. Les conséquences de cela sont que la connaissance n’est plus disponible directement dans la langue maternelle, mais seulement dans une langue coloniale, qui se trouve être celle d’un pays favorisé en acte par l’Union Européenne. Un autre exemple est que dans l’industrie, où il semble logique d’utiliser l’anglais par téléphone dans les négociations avec les étrangers. Cela pose un problème lorsqu’on tombe sur un étasunien car ils n’ont jamais vraiment été obligés à apprendre une langue, ils n’ont pas du tout conscience de leur situation de supériorité à ce moment là et il en résulte une situation humiliante pour nous, même si nous savons que cela est dû à une raison qui n’est pas juste, à une injustice de naissance. Tout cela suscite une grave fracture dans la société et au sein même des familles, parce qu’il y a d’un côté les hommes qui maîtrisent la langue des nouveaux maîtres linguistiques, et donc peuvent postuler pour tous les métiers de haut rang; et, d’un autre côté, les autres qui ne correspondent pas à cette idée d’un #homme nouveau, européen plurilingue#, qui d’une certaine façon deviennent les nouveaux analphabètes de la société mondialisée.

    Au nom de de vote responsabilité pour le soi-disant #multilinguisme# (qui apparemment ne concerne pas les anglophones natifs), je vous demande de prendre en considération non pas seulement votre vision idéaliste mais aussi notre triste réalité actuelle, ainsi que les avantages de l’espéranto pour un multilinguisme vraiment respectueux, et de remédier à cette inacceptable évolution vers une Europe du tout-anglais; aussi catastrophique pour la démocratie européenne, que pour notre indépendance politique, pour les inconvénients économiques de la situation actuelle (des pertes évaluées par François Grin à 25 milliards d’euros par an), et pour la spécificité culturelle du continent, ainsi mise en danger par une vision uniformisante de la mondialisation.

    Cordialement,

    Wàng

  1. 45

    Prof. Walter Klag sagt:

    Esperanto ist schon lingua franca. Was soll das ewige Diskutieren?

    1) Weltkongress der Esperanto-Journalisten.
    Zeit: 24. bis 30. Mai 2008.
    Ort: Vilnius, Litauen.
    Teilnahme, Übernachtungen und Essen gratis.
    Reisekostenzuschuss ist möglich.
    Finanzierung: Die Republik Litauen und die Stadt Vilnius.
    Näheres: http://www.esperanto.lt/board/zboard.php?id=dokumentoj&no=103

    2) 93. Esperanto-Weltkongress.
    19. bis 26. Juli 2008 in Rotterdam.
    2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 70 Ländern.

    Einige bedeutende Persönlichkeiten werden zu diesem Kongress kommen, darunter der deutsche Nobelpreisträger Univ.-Prof. Dr. Reinhard Selten und Etsuo Myoshi, der Präsident des japanischen Weltkonzerns Swany und Erfinder des Trolleys.

    http://uea.org/kongresoj/index.html

    Bitte kommen auch Sie zu diesen Kongressen!

    Mit den besten Grüßen

    Prof. Walter KLAG, Wien, esperanto@chello.at

  2. 44

    Germain PIRLOT sagt:

    Monsieur le Commissaire,

    Sans doute ne lirez-vous pas ma réaction; vous êtes très occupé et n’avez certes pas de temps à perdre avec un plébéien européen.

    Cependant je me suis senti interpellé par vos propos publiés le 6 février sur votre “Site multilingue”, principalement ceux relatifs à l’espéranto qui, selon vous, ne serait pas apte à devenir la lingua franca de l’Union.

    Personnellement je ne m’intéresse pas à la problématique linguistique au sein des instances européennes, où, malgré les dénégations de façade, l’anglais est de plus en plus imposé comme LA langue noble, la lingua franca de l’UE.

    Vous déclarez, sur la base de vos informateurs, que “le vocabulaire social ou culturel de l’espéranto n’est guère étendu”. C’est possible ! Mais, en tant que simple plébéien, je me demande pourquoi dès alors l’espéranto est-il devenu l’une des “langues officielles et de travail” de l’Académie Internationale des Sciences !? Pour y discuter de simples banalités?

    Comment comprendre cette position de l’International PEN à l’égard de cette langue? International PEN (P= Poets, Playrighters; E= Essayists, Editors; N= Novelists, Non-fiction authors - The worldwide association of writers with 145 Centres in 104 Countries exists to promote friendship and intellctual cooperation among writers everywhere, to fight for freedom of expression and represent the conscience of world literature ) .

    Après une enquête de cinq ans, l’ International PEN a reconnu que l’espéranto était bien une langue littéraire et, depuis, le Centre Esperanto est repris parmi les 145 Centres de cette organisation mondiale : .

    Bref, pour le pratiquer quotidiennement depuis plus de 30 ans avec des personnes de tous les continents, de tous les milieux sociaux, politiques, religieux, philosophiques, je trouve, au contraire, que cette langue est une excellente lingua franca et un tremplin idéal vers un multilinguisme tous azimuts. A mes yeux, c’est la seule langue qui permette le dialogue interethnique, interculturel, dans le respect mutuel de la langue, de la culture, de la dignité de chacun, sans aucune forme de racisme culturo-linguistique.

    Langue de l’amitié et de la tolérance, l’espéranto génère un esprit spécifique qui est très bien exprimé par un Chinois, professeur d’anglais, dans une déclaration à un journal américain lors d’un séjour linguistique aux États-Unis : “When I speak Esperanto with an American Esperantist, we meet on a linguistically neutral basis, so we avoid the risk of butchering the other’s native language. This prevents embarrassment and misunderstanding, and encourages a free and friendly exchange of ideas. When two persons shake hands, each extends his hand halfway, meeting in a neutral zone as a mutual gesture of friendship. So it is with Esperanto - a linguistic handshake” (Zhou Huanchang, Esperanto - A Linguistic Handshake, Los Angeles Times”, 2. Part II/ Saturday, March 10, 1984).

    Vous qualifiez par ailleurs l’espéranto de “langue artificielle”. Et je suis entièrement d’accord avec vous. Personnellement je ne connais aucune langue - pas même le français, ma langue maternelle que j’ai enseignée pendant 34 ans dans une école secondaire - qui n’ait pas été créée de toutes pièces, artificiellement, par des êtres humains selon leurs besoins de communication. Si l’on devait rejeter tout ce qui est artificiel, nous en serions toujours à l’âge de la pierre - même pas de la “pierre taillée” qui est déjà “artificielle” et donc à rejeter selon vos critères - et à nous prélasser couverts seulement de nos poils naturels - puisque les peaux de bête sont une couverture “artificielle” et donc à proscrire.

    Bref, nous n’aurions pas eu l’occasion de dialoguer, puisque tout naturellement, nous en serions toujours à pousser nos cris primitifs et à esquisser quelques mimiques tout à fait naturelles pour exprimer nos sentiments… bestiaux.

    Je vous remercie, si vous m’avez lu jusqu’ici, et vous prie d’agréer, Monsieur le Commissaire, l’assurance de ma considération distinguée.

    Un plébéien européen
    enseignant hon.

  3. 43

    Kristály Tibor sagt:

    Sajnos létező probléma. A munkahelyemen is olyan számítógépet és programot kell rendszeresen használnom, amely nem lett honosítva, csak angolul kommunikál. A beírandó szövegeket sem lehet az anyanyelvi szabályok és karakterekkel begépelni. Mindez annak ellenére, hogy munkakörömhöz nem előírás idegen nyelv tudása és vizsga és nyelvpótlék sem jár hozzá.

    Tisztelt Orban Úr

    Engedje meg, hogy az új kérdéséhez írt rövid hozzászólásom után, néhány mondatban reagáljak ahhoz az összegzéshez, amelyet az előző témával kapcsolatban írt az eszperantó nyelvre vonatkozóan.

    Egy szabályt mindenkor a kor követelményeihez lehet és kell igazítani, az sosem örök, amelynek a megváltoztatása az Ön és képviselőtársainak a feladata és felelőssége. Az eszperantó nem a semmiből kitalált nyelv, hanem az élő nemzeti nyelvekből lett kifejlesztve, így támogatva nem egy, hanem több kulturális háttérrel, amely nem hátránya, sőt előnye egy olyan nyelvnek, amely arra lett predesztinálva, hogy a nemzetközi kommunikációt diszkrimináció mentesen segítse. Egy favorizált nemzeti nyelv ugyan biztosít egynemű kulturális hátteret, de ez csak azon nemzet fiainak előny, akiknek az az anyanyelve, az összes többinek nem, sőt a többségre egy ráerőszakolt nemkívánatos teher. A szaknyelvi terminusok pedig az eszperantó létezése óta folyamatosan kidolgozás alatt vannak, tehát nem kellene a nulláról kezdeni. A következő honlapon találhat egy linkgyűjteményt, bár nem teljes körűt, a szaknyelvi használatról - http://www.eventoj.hu/steb/.

    Talán feltűnt önnek is, hogy a hozzászólók egy jelentős része az anyanyelve mellett eszperantóul is leírta a véleményét. Ezek értették is egymást. A többség csak azokat a hozzászólásokat értette, amelyek a saját anyanyelvén lettek írva. Mondhatná, hogy miért nem írtak pl. a jelenleg favorizált angol nyelven is. Nagy valószínűséggel még annyian sem értették volna egymást, mint így az eszperantó közvetítésével, másrészt az a megoldás az angol anyanyelvűeknek jogtalan helyzeti előnyt biztosított volna. A csak anyanyelven írók hozzászólása nem más, mint a süketek párbeszéde.

    Eszperantóul / Esperante

    Bedaŭrinde ekzistanta problemo. Mi estas devigata uzi tiajn komputilon kaj programon, kiujn one ne naciecigis, ĝi povas komuniki nur angle. Ankaŭ la skribendajn tekstoj oni ne povas tajpi lau la nacilingvaj reguloj kaj karaktroj. Kontraŭ tio, ke por mia laboreja posteno ne estas devigata scii fremdan lingvon, nek fari fremdlingvan ekzamenon, eĉ mi ne rajtas por fremdlingva salajroaldono.

    Estimata S-ro Orban

    Permesu al mi, ke post la alparolo mallonga al la nova demando, en kelkaj frazoj mi faru reagon al via sumado pri la pli frua demando, rilate al esperanto.

    Regulon ĉiam eblas eĉ oni devas alĝustigi al la bezono de la momenta epoko, ĝi ne estas eterna, kiun modifi estas tasko kaj respondeco la Via kaj la aliaj deputantoj de EU. Esperanto estis kreita ne el nenio, sed estis evoluigita el vivantaj naciaj lingvoj, tiel ĝi estas apogata kun ne unu, sed eĉ kun multaj naciaj kulturoj. Tiu multkultureco de esperanto estas ĝia avantaĝo kaj ne malavantaĝo de tiu lingvo, kiu estis predestinita por helpi la internacian komunikadon sen diskriminacio. Favorigata unu nacia lingvo kvankam certigus unuecan kulturfundon, sed tio estas avantaĝo nur por tiuj, kies gepatra lingvo apartenas al tiu lingvo, por la pli multo ne, eĉ por tiu plimulto estas nur nebezonata devigita ŝarĝo. La fakterminoj estas kreitaj daŭre de la ekzisto de Esperanto, do ne estas bezonata komenci de nulo. En la sekvanta hejmpaĝo vi povas trovi kolekton pri ligoj, kvankam ne tutkompletajn, pri la fakligva uzado - http://www.eventoj.hu/steb/.

    Eble ankaŭ vi spertis, ke multaj alparolantoj skribis ne nur nacilingve sian opinion, sed ankaŭ en esperanto. Tiuj povis kompreni unu la alian. La pli multo povis kompreni nur tiujn alparolojn, kiuj estis skribitaj en sia gepatra lingvo. Vi povus diri, kial oni ne alskribis ankaŭ angle, en la momente favorigata lingvo. Unue, verŝajne eĉ malpli multo de aliligvanoj estus komprenintaj unu la alian, ol pere de esparanto. Due, tiu lingvo certigus avantaĝon maljustan por tiuj, kies gepatra lingvo estas la angla. Tiuj alparoloj, kiuj estis skribitaj nur en gepatra lingvo, ne estas alia ol disputo de surduloj.

  4. 42

    robert leleu sagt:

    Quand j’étais jeune, vers 1950, j’ai lu quelque part (Mario Pei, je crois) que toute langue a en puissance tout le vocabulaire et tous les moyens d’expression pour exprimer toute pensée (et ce que l’on prend pour une description n’es jamais qu’une pensée de l’homme projetée sur la réalité). Vieux maintenant j’ai été convaincu par les arguments de ceux qui pensent que l’espéranto est un outil adéquat pour la construction démocratique européenne. Les propos des multilinguistes (j’ai assisté au symposium de Paris en 2005 je crois) ne m’ont pas convaincus. J’ai 10 petits enfants…s’il en est un ou deux qui accèdent au niveau de multilinguisme proposé ce serait un miracle…et ce niveau, comme vous l’écrivez a ses limites. Je les juge infranchissables.
    Vous pointez, à juste titre les limites de l’espéranto. Elles ne sont qu’actuelles (au sens français, pas actual au sens anglais…), et selon la judicieuse remarque de Mario Pei, franchissable.
    Comme vous le soutenez l’espéranto n’est pas une langue officielle, par raison politique….la politique évolue, vous êtes là pour proposer son évolution; osez, proposez.
    Comme moi, commencez par apprendre un minimum d’espéranto, que j’utilise maintenant mieux que l’anglais, l’espagnol (langues dans lesquelles j’ai pourtant, brièvement, travaillé). L’espéranto me semble particulièrement facile pour un roumain, les phonèmes de l’espéranto vous sont déjà familiers….

  5. 41

    Seán Ó Riain sagt:

    Dear Commissioner Orban,

    I am delighted to see that you have engaged with the question of Esperanto. You correctly point out the political difficulties in giving this language a role within the EU - this was also conceded by Professor Grin of Geneva in his excellent 2005 report on language teaching policy (summary at www.lingvo.org), who also points out that the main reason is the widespread lack of knowledge about Esperanto. A few short remarks:

    1. Multilingualism: As Helen Fantom points out, Esperanto can make a valuable contribution to multilingualism, by improving language learning in general. The wonderful Springboard (www.springboard2languages.org) project in the UK is testing this in practice. Esperanto is so easy to learn that it gives a taste of success in language-learning to many who would otherwise not experience this, thus making language learning more democratic and less elitist. This idea deserves to be mentioned in the multilingualism strategy which you are preparing.

    2. Terminology: The question of terminology is less a problem than it at first appears. While it is true that there are many areas of life where Esperanto is little used, there are many others where it has been used intensively for the past 121 years, by a small but truly worldwide community. The Esperanto wikipedia has over 94,000 articles, placing it in the top 20 of the 253 languages in which wikipedia exists. The agglutinative structure of Esperanto, similar to Finnish and Hungarian, considerably facilitates the expansion of its already extensive terminology. It has a huge literature, both original and translated, and its native speakers include the new German Ambassador to NATO, Ulrich Brandenburg.

    Perhaps it would be worthwhile to commission an objective, scientific report on Esperanto and its contribution to intercultural dialogue. The Gesellschaft für Interlinguistik, Berlin, whose membership of 80 is composed entirely of university professors and lecturers in linguistic disciplines, would be in a good position to assist in the preparation of such a report.

  6. 40

    Leopold Patek sagt:

    Sehr geehrter Herr Orban!

    Das Österreichische Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit diskutiert nicht über Esperanto, sondern verwendet bereits Esperanto für Informationen.
    Tre estimata s-ro Orban,
    La Austria Federacia Ministerio por Ekonomio kaj Laboro ne diskutas pri Esperanto, sed uzas jam Esperanton por informoj.
    www.arbeitsinspektion.gv.at/NR/rdonlyres/F3D61CAD-33D6-48DE-9EDD-98FF3EBC6064/0/eval_eo.pdf
    www.arbeitsinspektion.gv.at/NR/rdonlyres/85BE2B86-AB38-4C74-81FE-E650566ED709/0/ce_eo.pdf
    www.arbeitsinspektion.gv.at/NR/rdonlyres/56825F26-6ACD-4E72-B8D9-73D47BD9044B/0/arbig_esperanto.pdf

  7. 39

    Josef Vojáček sagt:

    Estimata sinjoro Orban,
    la plej grava malhelpo por ĝenerala uzo de Esperanto kiel neutrala komuna komunikilo estas tio, ke ĝi ne estas sufiĉe disvastigita. Sed ĉi tiun problemon eblas facile venki, ĉar Esperanto estas proksimume dekoble pli facile kaj rapide lernebla lingvo ol alia nacia lingvo kaj ĝia propedeŭtika valoro plifaciligas lernadon de plua nacia lingvo. La rezulto estas, ke oni povas lerni dum la sama tempo du lingvojn anstataŭ unu. Se estos en EU ŝanĝita sistemo de lernado de lingvoj tiel, ke kiel la unua fremda lingvo estos instruata Esperanto, tiam dum tempo de unu generacio (20 jaroj) preskaŭ ĉiuj civitanoj de EU, precipe la junaj, interkompreniĝos en Esperanto.
    Venontjare dum la unua duonjaro prezidos Ĉeĥio en EU kaj por ĝi estas la tasko “Forigado de baroj en EU”. La plej granda baro estas la lingva, malgraŭ tio, ke oni malmulte konscias kaj des pli malmulte parolas pri tio. Estas preparata ampleksa informa kampanjo pri la problemo kaj ĝia solvo, bazita je ekonomiaj principoj, pere de enkonduko de neutrala lingvo Esperanto. La bona komenco povas kaŭzi lavangon, kiu gvidos al sukcesa rezulto.
    Sincere Josef Vojáček.

  8. 38

    Uango sagt:

    J’envoie ici la traduction en français du message de Leo de Comman d’hier.

    Cher monsieur Orban,

    Je constate avec joie, que, contrairement à d’autres, vous n’ignorez point l’existence de l’espéranto. Je me réjouis de votre connaissance des faits. Merci pour votre invitation à continuer le débat…même si vous ne pouvez accepter immédiatement nos arguments. Je réponds volontiers à votre invitation ci-dessous.
    Vous avez évoqué 3 arguments pour ne pas accepter l’espéranto comme langue commune pour l’Union Européenne. Permettez moi de les disputer. Du reste, d’après vos propres mots, vous vous attendiez aux réactions des espérantistes.

    Le premier argument est purement formel : il y a dans la législation actuelle trois conditions pour pouvoir accepter une langue de façon officielle. Je suppose qu’en la matière, la démocratie et la justice sont des valeurs plus hautes que le consensus politique d’un jour. Les circonstances changent. De nouvelles circonstances requièrent de nouvelles lois. A l’époque où des voitures sont apparues sur la route, il a fallu changer les lois concernant la circulation pour éviter des drames. S’il existe une loi européenne, qui n’est plus adaptée aux nouvelles circonstances, il est de la responsabilité des dirigeants européens de changer les lois, comme ils l’ont déjà fait pour d’autres problèmes. Est-il nécessaire de mentionner les changements de la situation linguistique dans l’UE, et de commenter leur évolution ultérieure ? Est-ce que l’UE peut connaitre la prospérité comme une démocratie unie, au moment où le nombre des langues officielles croît jusqu’à atteindre plusieurs dizaines ? Et est-il démocratique, que des langues qui dans leur patrie d’origine (pour certaines raisons politiques) ne parviennent pas à acquérir une reconnaissance, ne soient pas non plus reconnues par l’UE ? Soyons tous conscients, et cela s’adresse particulièrement aux responsables européens, que de telles situations sont particulièrement dangereuses et peuvent susciter des foyers de terrorisme. Or, je ne suis pas du tout opposé au multilinguisme, je constate simplement les problèmes liés à ce dernier. De nationalité Belge, je constate quotidiennement les problèmes liés au bilinguisme. Je reconnais volontiers l’utilité d’être en capacité de parler plusieurs langues, j’en ai personnellement appris 8, parmi lesquelles l’espéranto. Je connais donc clairement les potentialités de ce dernier. Et, parce que je suis ingénieur, j’ai appris à être réaliste, à considérer l’impossibilité d’apprendre de nombreuses langues, les coûts, les injustices actuelles qui existent, l’instabilité qui est essentielle au multilinguisme et le moyen pour le rendre stable, le risque de disparition des petites langues, danger au sujet duquel nous met aussi en garde l’UNESCO.

    Bien que, d’après vos propres mots, vous ne croyez guère en une lingua franca, nous constatons en acte que l’UE, va réellement dans la mise en place internationale d’une unique langue nationale qui se trouve être répandue. Cela est-il spontanné ? Je doute…et la sortie de monsieur Gordon Brown il y a quelques semaines renforce mon doute. De cette manière, ces citoyens, qui parlent cette langue privilégiée comme langue maternelle, deviendront des citoyens européens de premier rang. Mais tous les autres citoyens (90% des habitants de l’UE !) deviendront dans le même temps des locuteurs de deuxième classe, des citoyens de deuxième rang. La langue commune applicable, juste et qui n’offense personne ne peut être que neutre, par exemple le latin et l’espéranto. Conçue en suivant le principe de Comenius („Omnino igitur viris doctis cogitandum erit de modo, quo aut sibi notitiam quarumvis linguarum… facile comparent: aut unam aliquam linguam constituant, qua et ipsi inter se communiter utantur, et gentes omnes…eandem perdocere facile queant….“),, l’espéranto dépasse le latin ou les autres langues nationales d’une tête, sur le plan de la facilité pour un apprentissage complet. Plusieurs pédagogues expérimentés ont prouvé, que l’espéranto appris en premier facilite l’apprentissage d’autres langues et spécialités. Au moyen de l’espéranto, les élèves s’approprient la méthode de l’apprentissage des langues et de la logique.

    Votre argument mentionné en deuxième est en grande partie exagéré dans le cas précis de l’espéranto; il était du reste aussi valide pour toutes les langues officielles qui sont elles bien acceptées. Sans doute était-il nécessaire de continuer à développer les terminologies, par exemple pour le roumain, l’irlandais, le malte, etc, n’est-ce pas ? Cela n’a pas empêché de les officialiser. Avec raison ! Eh bien, comme vous devez le savoir, l’espéranto est une langue planifiée : la formation des néologismes à été prévue et planifiée dès le début par la règle numéro 15 (parmi les 16 règles de grammaire) du Fundamento de la langue. Au moyen de cette règle et de sa structure générale, l’espéranto est beaucoup plus adapté pour construire de nouveaux termes que n’importe quelle langue nationale, en aucune manière conçues pour la communication internationale. S’il vous plait, informez vous au sujet des problèmes de terminologie des délégations arabes et chinoises à l’ONU en comparaison des possibilités de l’espéranto; Claude Piron a écrit à ce sujet, en témoin direct ayant travaillé à l’ONU. Cela se trouve à la section m de http://claudepiron.free.fr/articlesenesperanto/esploro.htm
    Pour démontrer que l’espéranto est d’ores et déjà une langue pleinement évoluée, un groupe de travail international de 17 membres a préparé en 2004 la version espérantiste des deux premiers châpitres du Traité de Constitution de l’UE. Je vous invite à regarder les versions roumaine-espéranto ( http://egalite.freeweb.hu/konstitucio/konstro/indekso.htm ) et anglais-espéranto ( http://egalite.freeweb.hu/konstitucio/konsten/indekso.htm
    ) à la page d’accueil http://www.egalite.fw.hu . A la fin des versions anglais-espéranto, français-espéranto et allemand-espéranto, vous trouverez des détails au sujet de l’essort et de la grammaire de l’espéranto. J’attire votre attention sur le fait ( à cause de l’internationalité du trésor sémantique espérantiste ) qu’un européen éduqué peut comprendre toutes les phrases du texte en espéranto, même sans apprentissage préalable.

    Dans votre troisième argument, vous affirmez que les linguae francae ne sont pas le résultat de décisions politiques ou judiciaires. Permettez moi de douter de votre affirmation. Je suis ingénieur, pas humoriste, cependant je crois savoir qu’il a existé un enseignement obligatoire du russe (par exemple) dans les ex républiques soviétiques non russophones, ainsi que dans les démocraties populaires. Cela n’a-t-il pas été le fruit de décisions politiques ou judiciaires ? Je possède une copie de la décision du 3 juin 1923 du ministre français Léon Bérérd d’interdire non seulement l’enseignement de l’espéranto, mais aussi la publicité pour les cours d’espéranto ou la mise à disposition de locaux scolaires. Que, parmi d’autres, Hitler et Staline ont interdit l’enseignement de l’espéranto, et ont exécuté plusieurs espérantistes, est déjà suffisemment connu. Si vous voudrez bien aussi mentionner clairement, que les linguae francae dont il s’agit, sont ou ont été des langues nationales, et qu’elles étaient le fruit de victoires militaires, de la colonisation, donc de la violence venant de nations impérialistes. Ces linguae francae n’ont pas du tout été le phénomène socio-linguistique spontanné ainsi évoqué.

    Du reste le problème n’est pas de faire de l’espéranto une langue officielle supplémentaire de l’UE, mais de procurer à l’Europe unie une solution réaliste, parfaite, juste et démocratique au problème linguistique. Comment réaliser cela, c’est la tâche des responsables européens. Une étude neutre menée par des experts scientifiques peut y aider. N’oublions pas, que ne pas résoudre le problème, serait une erreur très grave, dangereuse et coûteuse.

    Et permettez moi aussi de finir par une constatation personnelle et peu rigoureuse du point de vue scientifique : de simples hommes, qui découvrent l’espéranto, deviennent enthousiastes de leur découverte. Ca vaut le coup de se pencher sur la raison, et d’utiliser cette connaissance pour la résolution du problème linguistique.

  9. 37

    Jorgos ESPERANTO sagt:

    Bonjour, M. le Commissaire !

    Merci de permettre à de simples citoyens de s’exprimer ici.

    >, demandez-vous. Bien sûr, chaque jour.

    J’écoute beaucoup la radio nationale > et je constate chaque jour des erreurs linguistiques de la part de journalistes, animateurs ou présentateurs, et nombre d’entre elles sont d’origine >, c’est-à-dire de par l’influence d’autres langues sur le français (= patrimoine de l’Humanité au même titre que tant d’autres !) …bien sûr de par l’influence devenue insupportable de la langue dominante (car, reconnaissez-le avec moi, nous en sommes encore, dans ce domaine, sous la >, les plus grosses mangeant les plus petites ! Donc, vivement l’arrivée d’une once de raison !).

    Je lisais, il y a peu, que le mot > [pron. bouster] remplace pa moins de 20 mots français ! La langue française, contrairement au néerlandais et à l’espagnol, a accepté le mot > [pron. foute-baule, certains prononcent d’ailleurs foute-balle], avec une prononciation approximative qui ne gène pas les locuteurs de la langue-source du mot, mais avec une orthographe qui détruit le système déjà complexe d’écriture du français.

    Voyons le mot > [pron. souhite-cheurte], que les locuteurs d’origine prononcent plus volontiers [souhaite-chatte], pour beaucoup de Français, voulant se montrer supérieurs ou plus modernes ou plus > ou plus > que ceux qui parlent encore de >, en parlant >, [souhite-cheurte] leur rappelle une idée de douceur, plus agréable à porter tous les jours que l’idée de sueur du mot d’origine. Ma conclusion provisoire de cette situation est que :

    - la prononciation n’est ni respectée, ni adaptée raisonnablement,

    - l’orthographe ne respecte pas les règles de la langue-cible et

    - le sens est détourné par des lois non-édictées.

    —————————-
    Dans un tout autre domaine : la vie au village, un village de 100 personnes dont la moitié est parfaitement bilingue de naissance :

    - 20 parlent occitan et français (nés avant 1950);

    - 20 parlent français et anglais ou anglo-américain (arrivés après 2000);

    - 10 parlent français et une autre langue (portugais, allemand, néerlandais, esperanto, russe, …et je ne sais pas tout !);

    Plusieurs ont appris certaines langues (d’Asie, d’Europe), plusieurs apprennent certaines langues :

    - locales : occitan et français;

    - familiales : occitan, esperanto, russe, irlandais, gallois;

    - internationales et de diasporas : anglais, espagnol, esperanto, allemand, anglo-américain et d’autres.

    Les motivations sont parfois conscientes, souvent plurielles, mais touchent toujours à la politique :

    - l’intégration familiale et de diaspora (pour le russe, l’esperanto, l’irlandais et le gallois)

    - l’intégration et la culture locales (pour l’occitan),

    - l’intégration surtout, l’accès à la citoyenneté (pour le français),

    - les études, souvent avec espoir d’emploi futur lié à la langue (pour l’anglais),

    - le snobisme, et la recherche de voix aux prochaimes élections locales par démagogie et incitation au communautarisme (pour l’anglais),

    - le tourisme, l’emploi la proximité du Pays-source, (pour l’espagnol),

    - l’idéal de démocratie linguistique, de respect de toutes les identités et d’égalité des Peuples (pour l’occitan, le français et l’esperanto de la part des non-natifs).

    Si je reprends l’idéal des Français, je peux traduire ainsi :

    - Liberté pour communiquer,

    - Egalité dans la communication,

    - Fraternité entre les communiquants.

    Et les Britanniques du village se sentent insultés quand le premier édile leur livre sa prose dans un mauvais anglais, ils décodent le message et réclament la version française.

    Sujet quotidien. L’Europe est en marche. L’Europe des Européens avec les Européens pour les Européens et leurs idéaux humanistes.

    Merci, M. Orban.

    Js.

  10. 36

    Cyril Brosch sagt:

    Sehr geehrter Kommissar Orban,

    Mit Interesse habe ich Ihre Ausführung zu einer (un)möglichen Rolle des Esperanto in der EU gelesen und bin erfreut, dass Sie bereit sind, “die Diskussion voran[zu]bringen”.
    Erlauben Sie daher, dass ich mich zu diesem Thema und nicht zu dem neuen Themenvorschlag äußere.

    Zu einer tatsächlichen Fortentwicklung der Diskussion ist m.E. eine stärkere Differenzierung zwischen 1) Realität, 2) Zielen und 3) Szenarien möglich.

    1) Zur jetzigen Lage der Mehsprachigkeit in der EU und des Esperanto:
    Es dürfte allen gut Informierten klar sein, dass die gerechte Lösung, alle Amtssprachen (von den zahlreichen nicht-offiziellen Sprachen einmal ganz abgesehen) gleichberechtigt zu gebrauchen, nur auf dem Papier funktioniert. Wie Sie selbst in Ihrem Text ausgeführt haben, ist dies praktisch nicht mehr zu erreichen, die Tendenz zur Bevorzugung einzelner Sprachen, besonders des Englischen, nimmt nachweislich zu. Dies hat ernsthafte Konsequenzen: Allein in Abhängigkeit von ihrer Muttersprachen haben manche Bürger (z.B. durch schnelleren Zugang zu Informationen) bessere Möglichkeiten, sich an der Gestaltung der EU zu beteiligen. Eine solche Ungleichbehandlung rührt an den Fundamenten der europäischen Interagtion. Die Praxis von “Arbeitssprachen” widerspricht ihr im Übrigen schon lange.

    Zum Esperanto: Der in manchen der obigen Kommentare nicht immer sachlich gegen Sie vorgebrachte Vorwurf der Uninformiertheit über die Sprache ist ein Topos der Esperanto-Propaganda. Fakt ist, dass Esperanto (genauer: seine Sprechgemeinschaft) in den 120 Jahren seines Bestehens eine eigene Kultur entwickelt hat und sowohl prinzipiell wie auch in dem vergleichsweise geringen aktuellen Gebrauchsumfang zum Ausdruck aller nötigen Nuancen in der Lage ist; sein Ausdruckspotenzial ist dabei noch lange nicht ausgereizt.
    Gleichzeitig haben Sie aber Recht, dass die derzeitige terminologische Arbeit in der Sprache völlig unzureichend ist, was auf das Fehlen der notwendigen professionellen Strukturen zurückzuführen ist - wer sollte diese in einer fast völlig privat getragenen nicht-kommerziellen Bewegung auch finanzieren? Es wäre somit in der Tat nicht unerhebliche Anfangsinvestition nötig, bevor Esperanto in der EU eine wie auch immer geartete Rolle spielen könnte.

    2) Die daraus folgenden Tatsache, dass eine schnelle Einführung von Esperanto in der EU absolut kontraproduktiv wäre, führt zum zweiten Punkt, den Zielen.
    Eine solche Forderung (”Esperanto als EU-Sprache”) von Seiten mancher(!) Esperantistern ist genauso unseriös wie ein Großteil der gegen die Sprache vorgebrachten Kritik.
    Man sollte besser die langfristigen Perspektiven bedenken:

    -Möchte die EU zu einem Club einiger privilegierter Länder mit “Anhängseln” zweiter Klasse werden, dann muss sie die Entwicklung zu einer kleinen Gruppe von 1-5 bevorzugten Sprachen fortsetzen. Dabei ist egal, ob sie diese Regelung offizialisiert oder nur praktisch anwendet und weiterhin auf dem Papier Gleichberechtigung propagiert.

    -Wenn die EU echte Gleichberechtigung durch Mehrsprachigkeit möchte, muss sie ihre bisherige Praxis ändern (ansonsten tritt _unumgänglich_ die hiervor beschriebene Entwicklung ein). Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
    Alle 23 Amtssprachen werden auch Arbeitssprachen. Die EU garantiert, dass Informationen in allen Sprachen gleich schnell zu Verfüging stehen und dass Anträge an die EU-Instanzen unabhängig von der Sprache gleich schnell bearbeitet werden. Keiner weiß besser als Sie, dass dies eine Utopie ist. Eine Umsetzung würde eine gewaltige dauerhafte Erhöhung der Verwaltungskosten bedeuten.
    Die Alternative: Alle 23 Amtssprachen werden gerade dadurch gleichberechtigt, dass eine zusätzliche, neutrale (das könnte auch prinzipiell z.B. Russisch sein) Sprache einen Teil ihrer Aufgaben innerhalb der EU übernimmt. Dies bedeutet also natürlich nicht, dass diese Sprache das einzige Kommunikationsmittel der EU wird, auch in diesem Modell muss sich jeder EU-Bürger in seiner Muttersprache an die Instanzen wenden und von ihnen Auskunft erhalten können - nichts anderes wollen auch die Esperantisten, damit wir uns nicht falsch verstehen!

    Letztendlich ist diese Brückensprache-Lösung realistischer als die vorherige. Die Einführung einer neuen Sprache würde natürlich eine Anfangsinvestition nötig machen, längerfristig aber enorme Kosten sparen, Effizienz und (durch den einhetlichen Referenzpunkt) Rechtssicherheit garantieren.
    Esperanto bietet sich deswegen mehr als z.B. Russisch, Arabisch oder Chinesisch an, da es für die Umstellung keinen größeren Aufwand als andere Sprachen bedeutete (die EU-Terminologie müsste ja auf jeden Fall übersetzt werden, durch die flexible Wortbildung des Esperanto wäre diese Arbeit allerdings deutlich leichter), gleichzeitig aber leicht und auch für weniger Sprachbegabte zu erlernen ist. Dies ist zwar für die EU-Behörden weniger wichtig, könnte aber bedeutend sein für die europäische Integration auf der Ebene der Bürger, s.u.

    3) Kommen wir damit zum dritten Punkt: Wie ist Esperanto als Brückensprache konkret zu realisieren?

    Nach den bisherigen Ausführungen ist Folgendes klar: Esperanto ist prinzipiell in der Lage, die Kommuniktion in der EU zu demokratisieren und effizienter zu gestalten, praktisch aber noch nicht hinreichend entwickelt, um dies sofort zu tun.

    M.E. muss die EU, wenn ihr die weitere Integration und die Gleichberechtigung ihrer Bürger am Herzen liegen, den folgenden Schritt unternehmen, bevor irgendwelche Beschlüsse gefasst werden können:
    -Es muss eine Bestandsaufnahme der jetzigen Sprachprobleme geben, insbesondere der Fälle von Diskriminierungen/Bevorzugungen aufgrund der Muttersprache. Dazu gibt es schon Vorarbeiten (ich verweise nur auf die Untersuchung von F. Grin: http://cisad.adc.education.fr/hcee/documents/rapport_Grin.pdf).
    Auf Basis der Ergebnisse muss die EU beschließen, welches der obigen Szenarien (Dominanz, Ignoranz, absolute Gleichbrechtigung, Brückensprache) sie lieber möchte und auch realisieren(!) kann.

    Wenn sich die EU für das Modell einer Brückensprache - m.E. der beste Kompromiss aus Effizienz und Gerechtigkeit - entscheidet, muss sie die von mir und anderen erwähnten Vorzüge des Esperanto ernsthaft in Betracht ziehen und durch eine wissenschaftliche Untersuchung zum Ausdruckspotential und aktuellen Stand der Sprache (man vergleiche den Bericht von Nitobe Inazô für den Völkerbund) anfertigen lassen.

    Auf dieser Basis kann dann ein e Entscheidung für oder gegen Esperanto gefällt werden, die auf dem festen Wissen über die Ziele für die Zukunft und einer ehrlichen Bewertung der Gegenwart beruht. Dieser Bewusstwerdungsprozess fehlt der EU in Bezug auf ihr Sprachenregime völlig.

    Sollte sich die EU für Esperanto als Brückensprache entscheiden, müsste sie natürlich den Rahmen für eine langfristige Einführung bilden: Allgemeines Wahlfach an den Schulen und Universitäten, Lehrer- und Übersetzer-/Dolmetscherausbildung, gleichzeitig terminologische Arbeit zur Vorbereitung der praktischen Anwendung. Dies alles wird sicher eine Generation in Anspruch nehmen.

    Ich möchte Sie aber ausdrücklich zu den genannten ersten Schritten, die eine wahr Diskussion erst möglich machen, ermuntern, denn Esperanto als “Sprache Europas” bietet über die bisher genannten technisch-merkantilistischen Argumente hinaus noch eine großartige menschliche Vision: Fast alle EU-Bürger, nicht nur die sprachbegabten Eliten wie bisher, könnten mit dieser Sprache miteinander in Kontakt treten. Dies wäre eine Revolution nicht nur für die europäische Integration, sondern für die ganze Menschheit, vergleichbar mit der Erfindung des Buchdrucks.
    Sprache wäre nicht Hindernis, sondern vereinigendes Band.

    Ich finde, alleine die Möglichkeit, dass diese Vision realistisch sein könnte, verbietet, das Angebot des Esperanto ungeprüft abzulehnen.

    Mit freundlichem Gruß und guten Wünschen,
    Ihr Cyril Brosch

  11. 35

    Guy JOHNSTON sagt:

    English:

    I don’t understand how widespread international communication could work in the EU without a lingua franca. Surely everyone would wanted to communicate with people in other countries would have to learn the 22 other official languages of the EU. Obviously that isn’t going to happen.

    For example, how would a typical Hungarian person speak to a typical Swedish person? At the moment they’d normally use English, as I expect not many Hungarian people know Swedish and vise versa. If they used Esperanto instead, as they (and everyone else in the EU) had learnt Esperanto as their first non-native language at school instead of English, it would be a lot easier and would save a lot of money and time in language teaching.

    There’s a good English-language video on YouTube by Claude Piron called The Language Challenge (http://www.youtube.com/watch?v=_YHALnLV9XU), which presents some good arguments for why Esperanto should be used as the world’s main lingua franca instead of English. There are also subtitles for it in various languages at dotSUB.com (http://dotsub.com/films/thelanguage/index.php)

    Esperanto:

    Mi ne komprenas kiel larĝa internacia komunikado povus funkcii en la EU sen pontlingvo. Certe ĉiuj kiuj volus komuniki kun homoj de aliaj landoj devus lerni la 22 aliajn oficiajn lingvojn de la EU. Kompreneble tio ne okazos.

    Ekzemple, kiel tipa hungaro parolus kun tipa svedo? Ĉimomente ili kutime uzus la anglan, ĉar mi atendas ke ne multaj hungaroj scias la svedan kaj inverse. Se ili uzus Esperanton anstaŭe, ĉar ili (kaj ĉiuj aliaj en la EU) estus lerninta Esperanto kiel ilian unuan nedenaskan lingvon lerneje, estus multe pli facile kaj ŝparus multe da mono kaj tempo en lingva instruado.

    Estas bona angla-lingva filmeto ĉe YouTube de Claude Piron nomiĝante The Language Challenge ((http://www.youtube.com/watch?v=_YHALnLV9XU) kiu prezentas bonajn argumentojn por kial Esperanto devus uziĝi kiel la ĉefa pontlingvo de la mondo anstaŭ la angla. Estas ankaŭ subtekstoj por ĝi en pluraj lingvoj ĉe dotSUB.com (http://dotsub.com/films/thelanguage/index.php).

  12. 34

    João José Santos sagt:

    ESPERANTO

    Estimata s-ro Orban:

    Ricevu miajn salutojn.

    Via ĉefa obstaklo en la akcepto de la internacia lingvo esperanto, kiel helplingvo inter la popoloj, baziĝas sur la antaŭjuĝo, ke esperanto ne estu sufiĉe matura por ludi tiun rolon.

    Por ke vi preterpasu tiun antaŭjuĝon, kaj fakte trovu solvon por la kaosa situacio en kiu Eŭropo troviĝas, rilate al la helplingvo inter la eŭropanoj, mi vin proponas la starigon de komisiono formita de homoj kiuj fakas pri esperanto, por ke Eŭropa Unio alvenu al scienca decido pri la afero.
    Certe, tiel kiel okazas en aliaj kampoj, en kiuj ne havas sencon, ke la decida povo estiĝu en la manoj de tiuj, kiuj nekonas la pritraktendan aferon, vi, sinjoro, certe konsentas, ke nur spertaj uzantoj de la internacia lingvo esperanto havas la fakajn kondiĉojn por decidi responseme pri la afero. Mi akceptas, ke homoj kiaj Umberto Eco, kvankam li ne estas esperantisto, havas la fakajn kondiĉojn por decidi responseme pri la valido de esperanto. Mi ne akceptas, ke homo kiu nur supraĵe sin klinis pri esperanto, estu vokita eĉ por doni simplan opinion pri ĝi. Kion oni dirus, se dentisto estus vokita por decidi pri okulmalsano? Mi timas, ke la malsanulo blindiĝus, kvankam la fakto, ke ankaŭ la dentisto estas kuracisto. Tiel, ne sufiĉas esti filologo, lingvisto aŭ verkisto por eldiri sciencan decidon pri iu lingvo; estas necese ĝin esti studinta, uzinta kaj koninta ĝian literaturon, tiel kiel la socian etoson en kiu tiu lingvo disvolviĝis.

    NOTO: Petu la tradukon de ĉi tiu mesaĝo al iu el miaj kunpatrianoj, kiu laboru en la instancoj de Eŭropa Unio, ĉar mi esperas, ke via multlingvisma sistemo estu funkcianta glate.
    Bonvole, donu al mi la respondon en la portugala lingvo, ĉar mi estas duon-analfabeta, sed mi pagas impostojn, kaj tiel mi havas la samajn rajtojn kiel tiuj, kies denaska lingvo estas la angla, la franca aŭ la germana.

    Resalutante vian moŝtan personon,

    João José Santos
    (redaktisto de la literatura esperanta revuo “La Karavelo”)

    (Ĉi tiu mesaĝo rajte povas esti tradukita, kaj disvastigita, al iu ajn lingvo,
    kondiĉe ke oni ne perfidu ĝin per redukto aŭ alimaniere,
    kaj ke oni sendu kopion de la traduko al la aŭtoro)

  13. 33

    João José Santos sagt:

    PORTUGUÊS

    Estimado sr. Orban:

    Os meus melhores cumprimentos.

    A sua principal objecção em aceitar a língua internacional esperanto como língua auxiliar na comunicação entre os povos, radica-se no preconceito de que o esperanto não esteja suficientemente maduro para desempenhar esse papel.

    A fim de que o senhor ultrapasse esse preconceito e, de facto, procure uma solução para a situação caótica em que a Europa se encontra quanto à língua de relação entre os povos europeus, proponho-lhe que estabeleça uma comissão formada por pessoas entendidas em esperanto, a fim de que a União Europeia chegue a um parecer com base científica.
    Certamente, tal como ocorre noutros domínios em que não fará sentido que o poder decisório fique nas mãos de quem desconheça o assunto a tratar, o senhor concordará que só utilizadores experientes da língua internacional esperanto estão em condições para dar um parecer responsável acerca da matéria. Admito que pessoas como o filólogo Umberto Eco, apesar de não ser um esperantista, estejam em condições para dar um parecer responsável acerca da validade do esperanto. Não admito que alguém que apenas superficialmente se tenha debruçado sobre o assunto seja chamado sequer a dar opinião. Que diríamos se um dentista fosse chamado para a resolução de um problema de olhos? Receio que o paciente ficasse cego, apesar de o dentista também ser um médico. Assim, não basta ser filólogo, linguista ou escritor para emitir um parecer científico sobre uma língua, é necessário tê-la estudado, utilizado, conhecer a literatura dessa língua e o ambiente social em que ela se desenvolveu.

    NOTA: Peça a tradução desta mensagem a um dos meus compatriotas com funções na União Europeia, pois espero que o vosso sistema de multilinguismo esteja a funcionar nas devidas condições.
    Dê-me p.f. a resposta em língua portuguesa porque sou semi-analfabeto, mas pago impostos, e tenho assim o direito a ser tratado de igual modo àqueles que têm o inglês, o francês ou o alemão como língua natal.

    Renovo os meus cumprimentos a V. Ex.ª,

    João José Santos
    (redactor da revista literária esperantista “La Karavelo”)

  14. 32

    Daudier sagt:

    Je suis régulièrement confrontée à des instructions très mal traduites en français en particulier en ce qui concerne les petits accessoires électriques ou électroniques. Les phrases n’ont souvent aucun sens.
    On à l’impression qu’elle ont été traduites par des machine et jamais relues par des francophones.
    Et pour tout ce qui est lié à l’utilisation d’Internet, je suis régulièrement renvoyée à des sites en anglais pour m’expliquer les choses compliquées à utiliser. Alors que c’est justement là que j’aurais besoin du français car les choses simples sont assez facile à comprendre en anglais mais quand il s’agit de choses compliquées cette langue me parais très vite floue et difficile à comprendre.

  15. 31

    Pierre sagt:

    Mr Orban ne sachant pas si vous avez tout le temps pour apprendre ou connaitre le sujet de l’esperanto. Pourriez vous si possible délégué un de vos collèges, pour permettre de verifier ce qui est reellement réalisable sur le terrain, vous même l’avez demontré et écrit qu’il est impossible de tout traduire dans les 23 langues. Pour cela cette personne qui serait une sorte de prote parole, pourrait voir quel niveau de langue on put esperer chez les citoyens européens, s’ils ont le temps et les finances possibles pour apprende les langues, comment les européens voient la communication linguistique en europe, par exemple une question” si une langue etait plus facile que l’anglais l’apprendriez vous et pourquoi”, ect. Cette personne pourrait aussi intervenir sur un forum dedier a cela et par son interaction avec les internautes, elle pourrait vous dire que tel chose est possible tels autre est impossible, par l’experience aquise et cumulée de nombreux internautes.

    Comme je le dit depuis longtemps le multilinguisme est un immense chantier à renover, certaines voieS sont sans issus ( pour moi le multilinguisme), d’autres induisent une modification profonde de la conception de l’europe ( la direction vers l’anglais), et une autre à fort potentiel sans de grandes modifications des institutions et respectueuse des valeurs originelles de l’europe ( le multilinguisme raisonné, esperanto + multilinguisme de culture).

    En esperant que ce petit texte permettra d’eviter les melanges dans ce forum

  1. 30

    manuel pedrosa sagt:

    Bedaurinde ankorau ekzistas multaj kontrauloj al Esperanto , pro tio oni devas insisti favore al nia kara lingvo ,

  2. 29

    Frank Merla sagt:

    [originale skribita en Esperanto kaj poste tradukita al mia denaska lingvo] Feliĉe mi havas profesion en kiu simple regas la leĝo: Juĝeja lingvo estas la germana. Do, se iu eksterlandano ion deziras, li/ŝi devas liveri tradukon al la germana. Jen neniaj problemoj en la profesio.
    Private mi tendencas al inĝeniera solvmaniero: La plej bona solvo estas la plej simpla. La plej multajn internaciajn amikrilatojn mi havas kun homoj, kiuj regas Esperanton. Aliaj vizitlandoj estas tiuj kies lingvojn mi lernis. Mi estas tiom alkutimita al lingva senproblemeco dank’ al Esperanto, ke mi ne plu ŝatas min elmeti al balbuta anglaparolado. Mi ne sentas bezonon lerni la rumanan ĉar en Rumanio estas sufiĉe da homoj kiuj regas Esperanton.

    [im Original auf Esperanto geschrieben und danach in meine Muttersprache übersetzt] Glücklicherweise habe ich einen Beruf, in dem schlicht das Gesetz regiert: Gerichtssprache ist deutsch. Also, wenn irgend ein Ausländer etwas möchte, dann muss er eine Übersetzung ins Deutsche liefern. Voilà, keine Probleme im Beruf.
    Privat neige ich zur Lösungsweise der Ingenieure: Die beste Lösung ist die einfachste. Die meisten internationalen Freundschaftsbeziehungen habe ich mit Menschen, die Esperanto beherrschen. Andere Besuchsländer sind die, deren Sprache ich lernte. Ich bin so an Sprachproblemabwesenheit gewöhnt, Esperanto sei Dank, dass ich mich dem Englischgestotter nicht mehr aussetzen mag. Ich verspüre keinen Bedarf rumänisch zu lernen, weil in Rumänien gibt es genug Menschen, die Esperanto können.

  3. 28

    Carlos G. sagt:

    Para mí todo esto no es más que una cortina de humo. Mientras aquí se habla de multilingüismo

    la unión europea se esfuerza por imponer el inglés como lingua franca de la unión y como única

    lengua ofical. ¿Por qué la lengua del país menos europeista? ¿Por qué es mejor hacer un

    esfuerzo enorme en imponer un idioma difícil de aprender y no hacer un esfuerzo pequeño para

    sugerir un lenguaje fácil de aprender? ¿Por qué marginar a las personas mayores que no hablan

    inglés y que ya no lo hablarán ni bien ni mal por la dificultad de su aprendizaje?

    Ahora respondo a su pregunta de los problemas en la vida diaria: Sí, tengo problemas con los manuales no traducidos o mal traducidos. Especialmente con lo manuales de productos de baja calidad de China. También me preocupa especialmente que algunas advertencias de seguridad pensadas para evitar la asfixia o el envenenamiento estén escritas siempre exclusivamente en inglés.

    Esperanto:
    Laŭ mi ĉio ĉi nur estas fuma kurteno. Dum tie ĉi oni parolas pri multlingvismo, la Eŭropa Unio penas por trudi la anglan kiel franka lingvo kaj kiel la sola oficiala lingvo en la Unio. Kial la lingvo el la lando malplej eŭropeisma? Kial estas plibone fari grandegan penon por trudi lingvon, kiu oni lernas malfacile kaj ne fari malgrandan klopodon por sugesti lingvon, kiun oni lernas multe pli facile? Kial lasi flanken al la maljunuloj, kiuj ne parolas la anglan kaj ili ne parolos ĝin nek bone nek malbone pro la malfacileco de la lernado?

    Nun, mi respondas vian demandon pri la tagaj problemoj: Jes, mi havas problemojn kun manlibrojn ne tradukitaj aŭ malbone tradukitaj. Precipe kun la manlibroj de la varoj de kvalito malalta el Ĉinujo. Ankaŭ mi zorgas multe pri la avizoj por eviti asfiksion aŭ venenado, kiu ĉiam estas skribitaj nure per la angla.

  4. 27

    Daithí sagt:

    A chara,

    Dúirt tú:
    (Vi diris:)
    “The multilingualism of the European Union is defined within clear limits by Community law. A language can become an official language of the EU if it meets three conditions: …
    “This is one of the reasons that Esperanto cannot become the lingua franca of the European Union.”

    Loigic ciorclach. Cinneadh an dlí a athrú a bheadh i gceist.
    (Cirkla logiko. Temus pri leghshangho.)

    “The second reason has to do with its specificity. A language like Esperanto has little social or cultural practice connected to its vocabulary. The practical and financial implications of creating entire domains ex novo in an artificial language are immense. Think only of customs codes or banking legislation or the technical requirements for pressure vessels of simple geometric form – sometimes known as brake cylinders.”

    Gan dabht, b’éigean forbairt foclóir d’aon teanga. I bhfírinne tá sé níos easca i teanga cruthaite mar Esperanto ná i go leor teangacha eile (seachas a mhalairt mar a scríobh tú.)

    (Sendube, ajna lingvo bezonas fakvortevoluon. Fakte pli facilas en artefarita lingvo kiel Esperanto ol en multaj aliaj (ne inverse kiel vi skribis).)

    “The third reason is a more personal one: I do not believe in a lingua franca, be it Esperanto, Latin or…English. On the other hand, lingua franca is, historically, a spontaneous social linguistic phenomenon and is not the result of any legislative or political decision.”

    D’iarr an saineolaí ar an tseanbhean: An creideann tú sna lucht sídhe?” “Ní creidim” arsa sise, “ach tá siad ann ar aon nós.”

    Ó thaobh an stair, níl sé fíor gur rud uathghinte í lingua franca. Don chuid is mó is torthaí an impiriúlachas iad. Fiú amháin inniu, déantar “cinneadh reachtach no polaitiúil” chun lingua franca a chur chun cinn. Féach ar:

    http://www.britishcouncil.org/home-about-us-world-of-difference-india-english-language-teaching.htm?mtklink=india-english-language-teaching-world-of-difference-clickthrough-link

    (La esploristo demandis de la maljunulino: “Chu vi kredas je feoj?” ” Mi ne kredas” shi respondis, “sed tamen ili ekzistas.”
    Pri historio, ne veras ke “lingua franca” estas spontanea. Chefe estas rezultoj de imperiismo. Ecx hodiaú faratas “decidoj leghaj aú politikaj por antaúenigi “lingua franca”n. Vidu retejon supre ligitan.)

    Le meas.

  5. 26

    Nico Huurman sagt:

    Dear mister Orban,

    Although I’m Dutch, I will react in English. This is to ensure that you are able to read my reaction without the need of interpreters, and to conform to what you see as a “multilingual” Europe.

    As expected, you didn’t immediately react positively on the proposals in favour of Esperanto done by many Europeans on this forum. This was clear on forehand. Your prejudices on “artificial languages” are very stubborn and it takes a lot of time to show you that almost all the arguments against it you present are based on false assumptions.
    Since this battle is already fought by many others, I will not cooperate in it, although I am deeply disappointed that a European Commissioner dares to present an official respond that contains clear lies.
    As you said, in your eyes the best solution is a lingual situation in which all Europeans learn two or three languages. Since you said that not all documents will be translated into all languages, but only into the “major” ones, they will have to learn at least one if these “major” languages. I presume you mean English, French and German (in that order!). So if it is your policy that learning English should be part of the education system in all EU countries, so be it. After all the English and American culture (and economy) are interesting and deserve to be reachable for the European population. But if this is your goal, it is still not wise to reject Esperanto. As has been said before many scientific researches (have a look at http://en.wikipedia.org/wiki/Propaedeutic_value_of_Esperanto for an overview) have shown that learning Esperanto during one year before learning another foreign language will cause more than one year of time saved. And afterwards those who learnt Esperanto first, master the foreign language better! So if you really want to improve the language skills of Europeans, Esperanto can be very useful. So if you want to be remembered as the Commissioner who gave Europe the most efficient language education system, please consider this proposal, together with your colleague EC of Education, mister Ján Figel’ from Slovakia.
    The system could look like this:

    At the age of 10-11 everyone learn Esperanto during one year, about 2 hours per week. The next year the learning of foreign languages starts with English. After that everyone learns at least English and a 2nd foreign language. In pre-academic education a 3rd language is also obligatory. A 4th language can be learnt as an elective subject. The general education usually ends at the age of 15-16 and pre-academic education at the age of 17-18.

    The 2nd, 3rd and 4th language can differ from country to country. These are preferably the languages of neighbouring countries and other big European languages (French, German, Spanish) or world languages (Chinese, Japanese).

    Imagine what results and advantages this will bring to the European economy if all Europeans would speak at least English on a reasonable level. Apart from that all Europeans would have two common languages. The socio-linguistic process you talk about will show which common language prevails. I quite sure that this will be Esperanto in the end. With only 1/5 of the time invested, the level of fluency will be higher than in English for most people.

    So, even if you don’t want to consider Esperanto as a neutral bridge language, the Europeans have the right to profit from its proven propaedeutical value. To disagree with this proposal you cannot argue using some personal opinions about a “lingua franca”. You will have to show scientific research that disproves what was shown. As long as you haven’t provided any disprove, you are plainly stubborn if you do not want to consider it. (Excuse my disrespectful choice of words, my respect towards you was damaged by your naïve and uninformed response)

    Europeanly yours,
    Nico Huurman
    Delft / Nijmegen

  6. 25

    Robert TOSONI sagt:

    Bonjour Monsieur Orban,

    Apprendre les langues étrangères, c’est très beau dans le principe mais beaucoup moins évident dans l’application, et cela, permettez-moi de vous demander de ne pas faire semblant de l’ignorer !
    Apprendre les langues étrangères, pourquoi ne pas donner ce conseil aux Britanniques et aux Américains qui sont en train d’imposer leur langue au Monde entier, même lorsqu’ils exercent une activité quelconque ailleurs que sur leurs territoires ? (par exemple, vols aériens entre Paris et Londres sur lesquels le personnel refuse de s’exprimer en français, produits commerciaux ne comportant pas de traduction dans les notices ou notices en anglais exclusivement, formats d’écriture des dates et des heures différents et imposés, point utilisé dans l’écriture des nombres au lieu de la virgule)et il doit bien exister d’autres cas dans d’autres pays de l’U.E.
    Depuis plus d’un siècle les politiques de tous pays s’entêtent à pratiquer la politique de l’autruche : ne pas vouloir prendre en compte l’existence de la Langue Internationale Esperanto : langue neutre, simple, aidant l’apprentissage d’autres langues (car il n’est pas question de remplacer quelle que langue que ce soit, contrairement à l’anglais, langue hégémonique par excellence…)
    D’une part, l’usage exclusif de l’anglais est anormal, car il favorise injustement les natifs anglophones ; d’autre part la connaissance des autres langues est une fausse solution : comment fera un français qui connait l’espagnol et l’anglais pour COMMUNIQUER avec un grec qui connait l’italien et l’allemand ? Ne privilégier qu’un certain nombre de langues “obligatoires” n’est pas juste pour les autres.
    LA solution existe : l’apprentissage de l’Esperanto dès l’école primaire permet de résoudre le problème de la communication et participe à l’ouverture d’esprit pour les autres matières. Ce n’est qu’une question de volonté et d’honnêteté politiques !
    Pour terminer, j’ajouterais que la connaissance de l’Esperanto m’a permis de lire et de comprendre le commentaire de M. Leo De Cooman ci-dessus, alors que j’ignore totalement le néerlandais…
    En espérant que le bon sens prévaudra dans la recherche sincère d’une solution équitable.

  7. 24

    Peter Weide sagt:

    Interessant, wie hier gegen Esperanto argumentiert wird.
    Angenommen, die Einführung dieser Sprache wäre die Lösung, dann würden wir sie nicht wählen, weil formale Gründe das verhindern. Mit anderen Worten: Lieber die schlechte derzeitige Lage aushalten als die Regelungen so zu reformieren, dass eine gute Lösung möglich wird.
    Wenn dann der Autor sich zu den Qualitäten und Eigenschaften des Esperanto äussert, zeigt er leider, dass er sich nicht mit dieser Sprache auseinandergesetzt hat, sondern nur Vorurteile anderer übernimmt.
    Wer heute noch Esperanto als eine nicht vollgültige Sprache mit ihrer eigenen Kultur darstellt, zeigt nur sein Unwissen.
    Ja, ich erlebe auch die Schwierigkeiten, die durch mangelnde Sprachkenntnisse entstehen. Obwohl ich Deutsch, Dänisch, Schulenglisch und Kroatisch spreche und Französisch noch leidlich verstehe, sehe ich, dass das nicht reicht.
    Welche Lösungsvorschläge gibt es denn? Sollen alle Bürger der EU alle EU-Sprachen lernen? Oder zwei mindestens? Was nützt das, wenn ein Rumäne, der Englisch und Spanisch gelernt hat, auf einen Dänen trifft, der Französisch und Deutsch gelernt hat?
    Was haben all die vielen Reformen des Sprachunterrichts in den letzten 50 Jahren gezeigt? Nichts als die Tatsache, dass Nationalsprachen zu schwer sind, als dass sie in der Schule mit zufriedenstellenden Ergebnissen unterrichtet werden können.
    Warum nur dieser Widersstand gegen Esperanto?
    Man mache sich klar, dass diese Sprache in einem Zehntel der Zeit zu lernen ist, die man für eine andere europäische Sprache braucht. Man mache sich weiter klar, dass Esperanto eine universelle Sprache ist, d.h., dass die Sprache alle Sachverhalte in allen Lebensbereichen differenziert beschreiben kann.
    Esperanto als Zweitsprache für alle ist die Lösung des Sprachprolems. Das sehen inzwischen viele Sprachwissenschaftler, unter anderem Prof. Umberto Eco in Italien und Prof. Phillipson in Dänemark, um nur zwei von vielen zu nennen.

  8. 23

    Paul HUMBLET sagt:

    Dire que je suis confronté quotidiennement à des problèmezs linguistiques serait mentir. Pourtant, je ne peux pas dire que la connaissance d’au moins une langue étrangère ne me pose pas de problème. D’une part, dans ma vie privée, je n’ai pas besoin de langues étr’angères si ce n’est qu’occasionnellement venir en aide à une personne qui demande un renseignement ou, plus grave, être confronté à l’usage immoodéré et forcé de l’anglais dans unn environnement non anglophone. Là où il se pose avec plus d’acuité, c’est l’environnement professionnel où des recruteurs exigent un nikveau égal à celui d’un locuteur natif, même dans des cas où une connaissance moyenne suffirait pour se sortir d’affaire ou quand on exige une langue qu’on n’a pas apprise. Ne faudrait-il pas proposer l’enseignement et l’apprentissage d’une langue simple, neutre, utilisée par tout le monde (même par les locuteurs d’une langue dominante, d’autant plus que l’Histoire nous apprend que la dominantion de cette langue ne lui assure pas le statut de langue universelle ni l’éternité, voyez le latin et le grec ancien) ? Cet apprentissage serait organisé le temps d’en acquérir les bases nécessaires pour s’exprimer aisément même si on n’a que peu l’occasion de la pratiquer et même après plusieurs années d’inutilisation. Elle devrait permettre aux gens de correspondre avec des personnes dont l’uasage peu fréquent de la langue ne permettrait pas de l’apprendre même si on a des contacts réguliers avec ces personnes, ou le temps d’en apprendre la langue si la maîtrise de cette langue est vraiment indispensable. Dans ce cas-ci, cette langue neutre devrait aussi permettre d’accélérr l’apprentissage de la langue désirée : tout le monde y gagnerait : le candidat à un travail qui ne serait pas obligé de renoncer à une candidature ; une entreprise qui pourrait engager une personne qui correspond au poste tout en économisant le temps passé à apprendre la langue que cette entreprise souhaite que le candidat connaisse : les Etats qui pourraient rémunérer des professeurs pour enseigner les langues étrangères à plusieurs personnes selon une rotation plus rapide. A cet égard, il serait intéressant de se pencher plus sérieusement sur ce qu’apporterait l’espéranto à qui l’on prête entre autres un avantage propédeutique plutôt que de se perdre en discussions hostiles qui ne font pas progresser les choses : le principal est-il de saquer l’espéranto ou de résoudre le problème des langues ?

  9. 22

    Nick Warren sagt:

    I am an Englishman living in England. In the past (mostly for business reasons) I have travelled to:

    Netherlands (several times)
    France (twice)
    Germany (twice)
    Denmark (once)
    Austria (several times)
    Hungary (once)
    (And various other places around the world).

    Mostly I have found that business people speak at least fair English (luckily for me). It is not, in my opinion, a practical proposition that I learn French, Dutch, Danish, German and Hungarian - I am not a linguist. I recognise that this places me at a somewhat unfair advantage over the people I am talking with as they often struggle to make themselves understood - while I have litte work to do in order to communicate. Therefore, I am happy to learn ONE other language. It seems sensible to me that the choice for that language should be a lingua franca - either Esperanto - or indeed any other language selected for the purpose. I have studied Esperanto a little and it is quite easy.

    Your objections to Esperanto do not match my observation. It seems to be quite a rich language culturally and has been used for business transactions and all sorts of human interaction.

    Regards

    Nick

  10. 21

    Daniel DELAY sagt:

    Monsieur Orban,

    Bonne idée d’ouvrir ce débat sur Internet, je vous en remercie

    Mais Je trouve dommage de rejeter l’esperanto comme une des réponses possible à la question du multilinguisme, sur de simples à priori.

    Par exemple, quand on sait que l’échange avec des individus d’origine culturelle et sociale différentes est l’une des motivations fondamentales des esperantophones, comment prétendre que “le vocabulaire social ou culturel n’est guère étendu” ? avez-vous eu des témoignages d’esperantophones qui auraient trouvé des “trous” important dans cette langue, que l’on aurait oublié de combler depuis un siècle de pratique ?

    Vous pensez à priori que l’esperanto a des difficultés avec les termes techniques, or au contraire dans ce domaine également l’esperanto s’en sort très bien. Cette langue agglutinante est un “jeu de mécano” qui permet d’assembler sans limitation racines, préfixes et suffixe pour former des mots aussi précis que l’on souhaite. C’est ainsi que les nouveaux termes techniques informatiques trouvent facilement et naturellement leur formulation en esperanto (bien aussi facilement qu’en français ou l’on hésite à écrire “mail” ou “email” ou “mèl” ou “courriel” ou “courrier électronique” etc…)

    Par aiIleurs y a une grande différence entre rechercher sans à priori une “meilleure solution” à un problème, et formuler un problème lorsque l’on a déjà une la solution en tête.

    Dans un paragraphe, vous indiquez votre marge de manoeuvre : “Le multilinguisme de l’Union […etc…] cette requête à l’unanimité.” Cette formulation illustre bien comment on pose l’équation du multinlinguisme lorsque l’on a l’Anglais en tête comme seule solution possible. Les acteurs, quels qu’ils soient, à l’origine de ces contraintes de “droit communautaire” ont commencé à écrire les conclusions de votre rapport à votre place.

    Si l’on s’intéresse à la question du multilinguisme européen, ces “contraintes spéciales” du droit communautaire ne devraient pas être un cadre rigide et immuable définissant les limites de votre étude, mais au contraire un des objets de l’étude : quels acteurs ont défini qu’il devait y avoir UNE langue officielle européenne puisée OBLIGATOIREMENT parmi les langues des états, quels étaient leur motivations ?

    Si vous faites preuve de curiosité et consacrez quelques heures à étudier plus en détail les possibilités de l’esperanto (peut-être une petite initiation ?), vous y découvrirez sans doute une piste trés intéressante à promouvoir…

    Mais auriez-vous alors l’audace de mentionner l’Esperanto comme un élément de solution, “à condition d’adapter le droit communautaire” ?

    Cordialement,

    Daniel DELAY

  11. 20

    Helen Fantom sagt:

    I am concerned that - in your own words -
    ‘multilingualism has its own limits inside the European institutions and in publications. No matter how much we would like to, we cannot translate everything in all the 23 official languages. We are faced with constraints, depending on the human resources available and the budget allocated to translation.’
    Thus starts the disenfranchisement of the less widely spread, less well known languages.
    I am sure that much thought is and has been put to solving this lack of resource. Why not concentrate on having one bridge language into which and from which all documents will be translated, and into which and from which all interpretations can be done. With such a reduced workload the current personnel could keep up with the workload. And training translators and interpreters to the necessary high standard in that bridge language would be so much quicker if Esperanto was chosen.

    It would also widen our choice of candidates for MEPs, as they would only need to be fluent in their own language.

    ‘The practical and financial implications of creating entire domains ex novo in an artificial language are immense.’
    I have no doubt that figures justify your understanding.
    They also exist to show how gratifyingly quickly one can learn Esperanto.
    And did you know that a project is being piloted in a few schools using Esperanto as a first foreign language for 7 year olds? The classroom teachers are very pleased with general progress, but particularly pleased, that the children are learning their English grammar so well because of the regularity of Esperanto grammar. (http://www.springboard2languages.org)
    ‘These limits can be overcome only by having a real policy of multilingualism’ = yes, preferably where all information is in all 23 tongues, where no-one needs to learn another language to find the specific information they seek. Most EU nationals are not linguists, most find learning part of one extra language enough. English will import its own culture. I do not wish to see it riding roughshod over the other EU languages.

  12. 19

    Péter Takács sagt:

    Dear Mr. Orban,

    “A language like Esperanto has little social or cultural practice connected to its vocabulary. The practical and financial implications of creating entire domains ex novo in an artificial language are immense.”

    Although I speak Esperanto, together with a couple of other languages, I agree with you that this language will not be able to provide an immediate solution to the problems of multilingualism currently faced by the Union. However, it is still important to note that the reasons are different from those stated by you. These two sentences, I’m sorry to say, clearly show that your knowledge about Esperanto is rather limited. Its vocabulary, both in social or cultural practice, or in technical and financial fields is rather complete and does not lag behind any of the official languages of the Union. Translating everything to Esperanto would consume enormous resources all right but it would not necessitate any ex novo creation of words or vocabulary because those are already there.

    Having said that, yes, I fully agree, Esperanto cannot solve our current problems. Not because of its deficiencies as a language itself because there aren’t any but because of the almost complete lack of support by the actual language users. Lingua franca, as you correctly stated, or even several, parallel common languages cannot be formed by legislative action, people at all levels of the social and organizational strata of the Union (politicians, bureaucrats, officials, officers, business people) have to know and use it *well before* it can even be considered. Forcing a newcomer into this role by way of resolutions, decrees and laws will either achieve nothing or even worsen the situation. Esperanto is currently still very far from this stage and it seems doubtful whether it can reach that any time soon, or at all. This might not sound nice to those who consider it a movement and think of themselves as evangelists of a noble cause but for those of us who use languages every day as tools of communication, it is but a simple fact.

    The EU should do its best to promote multilingualism as far as it aims to reduce the overwhelmingly leading role of English and the continuing existence of other official languages used in the day-to-day practice (and promoting those will require substantially more than drafting nice committee reports, it will require finances) but even then we have to admit clearly that speaking three languages as you suggest will never be the favorite sport of the vast majority of European citizens. It just seems too ambitious to me. An acceptable command of a second language of communication (without actually naming it in the report, we all know pretty well that English is not likely to be removed from this position any more) and, in addition to that, almost native command of a third one. I don’t believe in the feasibility of this approach, I’m afraid. I can see the reason why you needed to arrive at such a suggestion (language #2 being English, you were practically forced to introduce #3 to sneak in something non-English into the equation) but I’m not sure this can really provide the answer. However, I would like to be mistaken…

    With best regards,

  13. 18

    svaa sagt:

    You can read it in English at the end.

    Una lingua franca es necesaria, si no es imposible la comunicación en un entorno multilingüe. Si no hay una oficial, habrá una de facto.

    Respecto al esperanto, hay pros y contras, pero ninguna de sus objeciones está baseda en hechos. Respecto a los requisitos legales, podemos cambiar las leyes ¿no?. Respecto a la pobreza del esperanto, no está muy bien informado, se ha traducido de todo. Respecto al coste, tiene en parte razón, pero teniendo en cuenta que casi el 50% del presupuesto administrativo de la UE se dedica a traducciones, más que un coste será una inversión.

    Como he dicho antes, una lingua franca es necesaria. Seamos serios. Eso del multiligüismo es una tontería políticamente correcta. No hemos conseguido que un porcentaje de la población hable aceptablemente una segunda lengua, que hable varias es un chiste.
    Enfrentemos el problema con valor ¿Cual va a ser la lingua franca?

    Inglés, que es la lingua franca de facto
    Esperanto, interlingua u otra

    Si contestamos “ninguna, multilinguismo” realmente decimos inglés. No nos engañemos.

    Personalmente me inclino por esperanto o interlingua, por razones de neutralidad (¿por qué los ingleses tienen que tener ventaja sobre mi?, y porque el inglés es una mala lingua franca, es muy difícil de dominar, de pronunciar y muy irregular.

    Es sólo mi opinión. Pero insisto, no nos engañemos. Multilinguismo=inglés

    Lo que quiere decir Sr Leonard Orban es: Aceptemos de hecho el inglés como lengua madre, pero oficialmente digamos que hay multilingüismo.

    ———————————-
    English
    ———————————-

    A Lingua Franca is necessary, other way communication in a multilingual environment is impossible. If there is not an official one, there will be one “de facto”.

    Regarding Esperanto, there are pros and cons, but none of the objections he has rose is based on facts. Regarding the legal requirements, well we can change laws, can’t we? Regarding the poor vocabulary of Esperanto, he is not well informed, there are translation into Esperanto about every topic. Regarding the cost, he is partially right, but knowing that almost 50% of bureau expenses in UE are devoted to translations, more than a cost it is an investment.

    As I said above, a Lingua Franca is necessary. Let’s be serious. All that thing about multilinguism is a politically correct nosense. We haven’t got that a major percentage of population speak well enough a second language, speaking several languages is joke.
    Let’s face the problem with courage ¿Which is going to be the lingua franca?

    English, now lingua franca de facto
    Esperanto, interlingua or other planned

    If we answer “none, multilinguism” we really answer “English”. Let’s not fool ourselves.

    I prefer Esperanto or Interlingua, because of neutrality reasons (Why British should play with advantage over me?). And because English is a bad Lingua Franca as well, difficult to master, difficult to pronounce, and very irregular.

    It is just my opinion. But I must insist, let’s not fool ourselves: Multilinguism=English.

    What Mr Leonard Orban means is: Let’s accept English as Lingua Franca “De facto”, but officially let’s say there is multilinguism.

  14. 17

    Sylvain sagt:

    Monsieur Orban,
    Sous couvert de plurilinguisme, vous voulez nous faire apprendre l’anglais à tous,et ce n’est même pas l’anglais communautaire mais l’anglais venu des états unis.
    Ne pensez vous pas que nous devons nous démarquer des autres blocs sociaux-économiques et nous créer une réelle identité ?
    pour cela il faut une économie commune,des intêrets communs,une langue commune,il faut que cette langue soit neutre et pour qu’elle soit éfficace il faut qu’elle soit facilement assimilable par le plus grand nombre.

    Vous avez ce discours car vous voulez une Europe des institutions qui préserve les priviléges des plus favorisés socialement et vous ne désirez pas une Europe où chaque citoyen se sentirait réellement européen.
    De plus si vous croyez vraiement aux arguments que vous citez à l’encontre de l’esperanto c’est que soit vous êtes mal informés au sommet de l’UE,soit les documents ont étés mal traduits

    :)

    sincéres salutations

  15. 16

    Renato Corsetti sagt:

    Caro commissario Orban,

    non prendere decisioni in questo contesto per le supposte difficolta’ dell’espernato o del latino e’ come lasciare la via aperta all’inglese. Vuole effettivamente questo, anche se non puo’ confessarlo?

    Cordialmente

    Renato Corsetti

  1. 15

    Dan Van Herpe sagt:

    Het Maaloufrapport

    http://nieuwsbrief.taalpost.nl/r/tp.plx?2416-753

    Een groep van intellectuelen deed op initiatief van de Europese Commissie voorstellen voor de interculturele dialoog. In “Een heilzame uitdaging” willen zij de Europese leiders en onze medeburgers een mogelijke richting aanduiden om Europa tot een hechter geheel te maken ondanks de taalverscheidenheid.

    Het rapport stelt dat iedere burger drie talen moet kennen: de identiteitsbepalende taal (IBT), een internationale voertaal (IVT) en een persoonlijke adoptietaal (PAT), m.a.w.: de moedertaal plus twee vreemde talen.

    Wat de IVT betreft, beseffen ze wel dat “de meeste mensen vandaag voor Engels kiezen. Maar anderen kiezen mogelijk voor Frans, Spaans, Portugees, Chinees of nog een andere taal.”
    De keuze moet ingegeven zijn door de behoeften van een zo breed mogelijke communicatie.

    “Voor de PAT is de keuze praktisch onbeperkt”, klinkt het. In hun voorstelling is de PAT geen tweede vreemde taal, maar in zekere zin een tweede moedertaal. De keuze wordt bepaald door persoonlijke motieven.

    Commentaar.

    1. Het is niet realistisch van de modale burger te verlangen dat hij drie talen zou beheersen gezien de enorme investering van tijd, geld en energie die reeds nodig is voor de studie van één vreemde taal, laat staan van twee!

    2. Gesteld dat iedere burger tóch drie talen zou leren, dan nog is dit geen garantie dat hij zonder communicatieproblemen kan reizen en verblijven binnen ‘zijn land’, de EU, wat toch een conditio sine qua non is.

    3. Er is een contradictie tussen enerzijds: “een IVT naar keuze”, en anderzijds: “een zo breed mogelijke communicatie”. Dit laatste kan slechts gerealiseerd worden via één gemeenschappelijke voertaal. Tenzij dit een geraffineerd plan is om de positie van het Engels als dominante IVT te versterken: wie het Engels niet als IVT kiest, kan immers niet anders dan er zijn PAT van maken gezien het belang van kennis van het Engels in de huidige samenleving. Wie het Engels wél als IVT kiest zal bovendien eerder geneigd zijn een ‘grote’ taal (Frans, Spaans, Russisch, Chinees…) tot zijn PAT te maken. Stellen dat dit plan de ‘kleinere’ talen een kans geeft, is hypocriet.

    4. Reeds meer dan 120 jaar verbindt het Esperanto wereldwijd miljoenen mensen vredevol over taalkundige, culturele, levensbeschouwelijke, aardrijkskundige of welke grenzen dan ook heen. Toch gaat de groep van intellectuelen weer straal voorbij aan deze realiteit. Ze heeft evenmin interesse voor de mogelijkheden van een plantaal, zowel wat betreft de taalonderwijsmethodiek als de internationale communicatieproblematie:
    - de propedeutische eigenschappen van een plantaal maken ze tot de ideale springplank naar meertaligheid (op basis van persoonlijke behoeften);
    - studie van een plantaal leidt tot een diepere kennis van de eigen moedertaal en
    - biedt de meest democratische-economische-fundamentele oplossing voor het internationale communicatieprobleem.
    Esperanto is bijgevolg het ideale medium om de door de groep vooropgestelde doeleinden te bereiken: Europa tot een hechter geheel maken met behoud van de eigen identiteit en de taalkundige/culturele waardigheid.
    De groep beweert nochtans dat zij de netelige vragen in “alle openheid en nuchterheid” wilde aansnijden…

    5. “Zo is het allerminst ondenkbaar dat er door een en dezelfde leraar onlinecursussen worden gegeven aan over heel Europa verspreide leerlingen, waarbij de leerlingen de mogelijkheid hebben de leraar rechtstreeks via hun scherm vragen te stellen. Technische gesproken is dit vandaag de dag absoluut realiseerbaar en de contacten tussen de sprekers van {en hier vervang ik “een persoonlijke adoptietaal” door} een Gemeenschappelijke, Eenvoudige, Neutrale, Tweede (GENT) taal zouden daardoor wel eens veel frequenter kunnen worden dan met een traditionele taalles.” (pag. 28)

    Slotbedenking.
    Indien de groep van intellectuelen de openheid van geest en de moed zou gehad hebben zich te laten adviseren over de bijdrage van het Esperanto aan de interculturele dialoog en het wederzijdsbegrip tussen de burgers in de Europese Unie, dan zou er meer reden geweest zijn om te spreken van een oplossing die zowel ambiteus als realistisch moest zijn. De ondertitel van het rapport zou dan geweest zijn: Hoe Esperanto Europa tot een hechter geheel kan maken met respect voor de taalkundig-culturele verscheidenheid.

    ************************************************************
    La Maaloufraporto

    http://ec.europa.eu/education/policies/lang/languages_en.html

    Iniciate de la Europa Komisiono, grupo da intelektuloj faris proponojn por la interkultura dialogo. En: “Salubra defio”, la Europaj gvidantoj kaj niaj kuncivitanoj volas indiki eblan direkton por fari Europon solida unuo, spit’al la lingvodiverseco.

    La raporto metas ke chiu civitano lernu tri lingvojn: la identecdifinan lingvon (IdDL), la internacian diskutlingvon (InDL) kaj la personan adoptolingvon (PAL), alie dirite: la gepatran lingvon plus du fremdajn lingvojn.

    Rilat’al la InDL ili ja konscias ke “la plejmulto de la homoj hodiau elektas la anglan. Aliaj tamen eble elektos la francan, la hispanan, la portugalan, la chinan lingvon.” La elekto estu inspirita far la bezonoj al kiel eble plej largha komunikado.

    “Por la PAL, la elekto praktike estas nelimigita”, ili diras. En ilia ideo la PAL ne estu dua fremda lingvo sed iusence dua gepatra lingvo. La elekton difinas personaj motivoj.

    Komento.

    1. Ne estas realisme deziri ke la modala civitano regu tri lingvojn pro la vastega investado de tempo, mono kaj energio bezonata por la lernado de jam unu lingvo, por ne paroli pri tri.
    2. Koniderate tamen ke chiu civitano sukcesus lerni tri lingvojn, tio chiam ne estas garantio ke li sen komunikadproblemoj povas vojaghi kaj restadi en ‘sia lando’: la Europa Unio.
    3. Estas kontraudiro inter unuflanke: “InDL lau elekto”, kaj aliflanke: “kiel eble plej largha komunikado”. Chi-lasta nur realigeblas per unu komuna diskutlingvo. Se ne tio estas ruze rafinita plano por sekurigi la dominantan pozicion de la angla kiel ununura InDL: kiu ne elektas la anglan kiel InDL, ne povas ne elekti ghin kiel PAL pro la graveco de la angla en la nuna socio. Kiu jes elektas ghin kiel InDL, plie emos elekti ‘grandan’ lingvon (la franca, la hispana, la rusa, la china) kiel sian PAL. Meti ke chi tiu plano donas shancon al ‘plej malgrandaj’ lingvoj, estas hipokrite.

    4. Jam pli ol 120 jarojn Esperanto mondvaste pacplene ligas miljonojn da homoj trans lingvaj, kulturaj, vivkonceptaj, geologiaj au iuj ajn limoj. Tamen la grupo da intelektuloj tute ignoras chi tiun realon, ghi nek estas interesita pri la ebloj de planlingvo rilate al kaj la lingvoinstrumetodiko kaj la internacia komunikadproblemaro:
    - pro sia propeudeutikaj kvalitoj planglingvo estas ideala saltotabulo al plurlingveco (surbaze de personaj bezonoj)
    - lernado de planlingvo rezultigas en pli profunda kono de la gepatra lingvo kaj
    - oferas la plej demokratan-ekonomian-fundamentan solvon de la internacia komunikadproblemo. Sekve, Esperanto estas la ideala rimedo por atingi la far la grupo antaumetitajn celojn: fari Europon pli solida tuto konservante la propran identecon kaj la lingvan/kulturan dignecon. La grupo tamen asertas ke ghi volis ektrakti la delikatajn problemojn en plena malfermeco kaj afereco.

    5. “Tiel tute ne estas neimagineble ke ununura instruisto, komputile ligite, instruas tuteurope disvastigitajn lernantojn, che kio la lernantoj havas la eblon tra ilia ekrano , direkte stari demandojn al lainstruisto. Teknike tio hodiau absolute estas realigebla kaj la kontaktoj inter la parolantoj de {kaj chi tie mi anstatauigas “persona adoptolingvo” per} komuna, simpla, neutrala, dua lingvo pro tio eble multe pli frekventighos ol per tradicia lingvoleciono.” (pagho 28 en la nederlanda teksto)

    Finpripenso.
    Se la grupo da intelektuloj havintus la spiritmalfermecon kaj la kuraghon konsiligighi pri la kontribuo de Esperanto al la interkultura dialogo kaj la reciproka kompreno inter la civitanoj en la Europa Unio, tiam estintus pli da kialo paroli pri solvo kiu estu kaj ambicia kaj realisma. La subtitolo de la raporto estintus: Kiel Esperanto povas fari Europon pli solida unuo respektante la lingvan/kulturan diversecon

  2. 14

    Brian Barker sagt:

    Leonard Orban does not only display ignorance about Esperanto, he shows bigotry also.

    Neither Hitler nor Stalin, by persecuting Esperanto-speakers, held Esperanto back. Please note that historically Esperanto was also banned in Romania.

    Now also Mr Orban wants to use igorance, again, to hold back Esperanto.

  3. 13

    pierre sagt:

    “Vous heurtez-vous, dans votre vie quotidienne, à des difficultés d’origine linguistique, telle l’absence ou la mauvaise qualité de traductions de modes d’emploi ou de descriptions de produits ?”

    Alors après avoir parler de moi, je vais parler de ce que j’ai pu constater chez les étrangers vivants dans mon pays. En résumer chez ceux qui on du mal avec ma langue ce sont ceux qui ont le plus de mal à comprendre un mode d’emploi ou la description d’un produit, en gros une forme d’illettrisme, ce sont ausi des personnes qui assez souvent n’aurons pas acces à la traduction dans leur propre langue( par exemple un polonais).

    Par contre la question devrais surtout être posée aux pays n’ayant pas de prestige

  4. 12

    Emmanuel Bosquet sagt:

    Saluton.

    Mi estas franco, kaj scipovas la francan (denaske), la anglan (10jara lernado, memstara studo), la germanan (5jara lernado, memstara studo) kaj Esperanton (tri aux kvar monatoj de memstara studo). Nun mi poralas Esperanton je nivelo kiu cxiam pli altos ol mia anglanivelo.
    Mi estas la tipika plurlingulo, kiun vi sercxas.
    Lernu, Sinjoro, ke la plejmulto de la esperantistoj scipovas plurajn lingvojn: denaskan, esperanton, kaj oftege alian nacian lingvon, aux du aliajn lingvojn naciajn.
    Mi estas EU-ano. Mi sentas min profunde euxropa. Pro kio?
    Do lernu Esperanton antaux ol diri stultajxojn.

    Hello,

    I am french, and I speak french (mother tongue), english (ten years in the school, selfstudying), german (five years in the school, seflstudying) and esperanto (three or four months of seflstudying). Now I speak esperanto to a better level than I will ever reach in english. I am the typicall multilinguist you are looking for.
    Learn, Mister, that most of the esperantists now several languages: mother tongue, esperanto, and very often another national language, or two other national languages.
    I am a european citizen. I feel mysefl deeply european.
    So learn Esperanto before saying nonsense.

    Hallo,

    Ich bin Franzose, und spreche Französisch (als Muttersprache), Englisch (zehn Jahre in der Schule, und selbstständig geübt), Deutsch (fünf Jahre in der Schule, selbstständig geübt) un Esperanto (drei oder vier Monate von selbstständiger Übung). Nun werde ich immer Esperanto mit einem besseren Niveau als Englisch beherrschen. Ich bin der typischer Mehrsprachiger, den Sie suchen.
    Lernen Sie, mein Herr, dass die Mehrheit der Esperantisten mehrere Sprache beherrscht: die Muttersprache, Esperanto, und sehr oft eine andere Nationalsprache, oder zwei andere Nationalsprachen.
    Ich bin Europäer. Ich fülle mich tief europäisch.
    So, Lernen Sie Esperanto bevor Sie Quatsch reden.

    Bonjour,

    Je suis francais, et parle francais (de naissance), anglais (dix années d’école, étude autonome), allemand (cinq ans d’école, étude autonome) et espéranto (trois ou quatre mois d’étude autonome).
    Maintenant je parlerai toujours mieux espéranto qu’anglais. Je suis le multilingue typique que vous cherchez.
    Apprenez, Monsieur, que la plupart des espérantistes maitrise plusieurs langues: la langue maternelle, l’espéranto, et très souvent une autre langue nationale, ou deux autres langues nationales.
    Je suis citoyen européen. Je me sens profondément européen,
    Alors apprenez l’espéranto avant de dire des betises.

  5. 11

    pierre sagt:

    Mr Orban , merci de nous faire une petite réponse
    Mais la mienne risque de vous sembler un peu rude
    « Le multilinguisme est pour moi, tout à la fois, notre aptitude à parler la langue des autres et l’aptitude des autres à parler notre langue. Qui parle plusieurs langues vit plusieurs vies, dit un proverbe tchèque. Je crois que, dans l’Union européenne d’aujourd’hui, le multilinguisme revêt une grande importance pour notre identité, notre façon de penser, notre compréhension et notre acceptation d’autrui, nos compétences sociales et notre carrière, mais aussi pour l’économie et les consommateurs que nous sommes, de même que pour l’Union européenne, qui entend communiquer avec ses citoyens et conserver tout son sens à sa devise : « L’unité dans la diversité ». J’ai constaté avec plaisir que la plupart d’entre vous étaient du même avis. »
    Heureux de vous le voir écrire
    « Le multilinguisme de l’Union européenne est clairement délimité par le droit communautaire. Pour devenir langue officielle de l’Union, il faut qu’une langue jouisse du statut de langue officielle – reconnu par la Constitution – dans l’un des États membres, que celui-ci demande pour elle le statut, précisément, de langue officielle de l’Union et que les autres États membres acceptent cette requête à l’unanimité. »
    Cela nous pouvons le comprendre le systeme est actuellement ainsi.
    « C’est l’une des raisons pour lesquelles l’espéranto ne peut devenir la lingua franca de l’Union. »
    Ne peut être actuellement lingua franca, car aucune proposition n’a été faite en ce sens, mais vous pouvez par vous même le proposer ce choix, du fait que c’est vous qui vous occuper du multilinguisme. Du reste l’esperanto n’est pas obliger de le devenir, le plus important pour nous c’est que tout européen puisse communiquer avec son voisin dans l’esprit de l’unité dans la diversité ce que joue très mal l’anglais comme rôle
    « Autre raison : la spécificité de l’espéranto, dont le vocabulaire social ou culturel n’est guère étendu. «
    En partie vrai mais résoluble rapidement, du reste certains pays comme le Danemark par exemple si mes souvenirs sont bons, introduit principalement ses mots par le vocabulaire anglais donc une anglicisation du vocabulaire technique, en France dans certains activités le vocabulaire utilisé en spécialité est du vocabulaire japonais
    « Les conséquences pratiques et financières qu’entraînerait la création ex novo de terminologies spécialisées dans une langue artificielle sont immenses. Que l’on songe aux codes douaniers, par exemple, ou à la législation bancaire, ou encore, aux spécifications techniques de récipients à pression de forme géométrique simple… parfois appelés « cylindres de frein ». »
    Oui cela peut soulever un problème si on l’introduit du jour au lendemain , mais avec du temps cela peu venir tranquillement
    « J’ajouterai à cela une troisième raison, plus personnelle : je n’attends rien d’une lingua franca, qu’il s’agisse de l’espéranto, du latin ou… de l’anglais. L’histoire montre qu’une lingua franca est un phénomène socio-linguistique spontané, non le fruit d’une décision législative ou politique. »
    Alors donc l’indonésien et le swahili sont des phénomènes spontanés, moi qui pensais qu’historiquement c’était politique et législatif, l’hébreux moderne alors aussi c’est introduit de façon naturelle, alors qu’il est un fait politique. En Inde et dans toute les colonies à une certaine époque, l’apprentissage de l’anglais , du français était un phénomène spontané alors qu’historiquement c’est un phénomène de politique du colonisateur. Et ne parlons pas alors de la France avec les langues régionales. Ha franchement mes cours d’histoire durant mes études ça devais être du n’importe quoi
    « ans doute quelques espérantistes présents sur ce forum ne sont-ils pas d’accord avec moi, mais je crois en la confrontation des points de vue (certains arguments m’ont paru très intéressants, même s’ils ne m’ont pas convaincu). »
    Possible, mais alors il ne faux pas hésiter à poser des questions ou montrer son opposition
    « en même temps, le multilinguisme a ses propres limites à l’intérieur des institutions européennes et de leurs publications. Quoi que nous en ayons, nous ne pouvons tout traduire dans les vingt-trois langues officielles, au vu des contraintes humaines et financières qui s’imposent à nous : la législation communautaire existe effectivement dans ces vingt-trois langues, mais d’autres documents (échanges avec les autorités nationales, décisions signifiées à des particuliers ou à des entités, correspondance) ne sont traduits que dans les langues des intéressés. De la même façon, il n’est pas nécessaire de traduire dans toutes les langues officielles les documents et « sous-sites » Internet peu consultés. Nous devons également tenir compte de la nature éphémère de l’information : la traduction demande du temps, de sorte que nous affectons en priorité les ressources disponibles à l’affichage en ligne et en temps réel d’informations urgentes, dans des langues comprises par une majorité d’Européens, plutôt qu’à leur publication tardive dans toutes les langues officielles. »
    Alors l’unicité dans la diversité n’existe pas sur le terrain donc dans la pratique, enfin une idée proche de la réalité, donc le multilinguisme n’est pas possible en absolue, là on est d’accord
    « Ces obstacles ne peuvent être surmontés que par une véritable politique du multilinguisme combinant la diffusion de l’information dans une langue compréhensible des citoyens et l’étude des langues. Raison de plus pour approfondir nos connaissances linguistiques. »
    Langue compréhensible des citoyens, bon ben prenons l’anglais vu que tout le monde l’étudie et donc allons y au maximum de la maternelle à l’université alors faire des immersion linguistiques en pays anglophone, mettons alors le paquet sur l’anglais pour que tout le monde se comprennent, ça s’appelle aussi l’approfondissement des connaissances linguistiques. L’étude des autres langues c’est déjà en place, donc pas grand chose de nouveau
    « Vous avez soulevé bien d’autres questions que celles que j’évoque ici. Cependant, le forum sur le multilinguisme doit être un espace de débat entre vous et ne saurait être monopolisé par un dialogue entre vous et moi. Assurément, je prendrai vos opinions en considération au moment d’élaborer ma nouvelle stratégie du multilinguisme, dans le courant de cette année. J’aimerais maintenant vous soumettre un autre thème de discussion : »
    mais le débat doit de faire sur les deux fronts, mon capitaine avec vous et entre nous, de plus il nous est difficile de tous parler entre nous car nos niveau de langues en anglais car c’est le seul vecteur qui soit majoritaire pour que nous parlions ensemble, est si différent des uns des autres que pour la communication entre nous c’est pas aisé
    Donc en résumer on va plus aller vers anglais pour tout le monde car autant prendre ce qui est déjà en grande partie mise en place, pour les pays comme la France, l’Allemagne et la GB, une au choix des grandes langues , avec un minuscule vivier d’autres langues du monde et pour les petits pays d’Europe, l’anglais avec français, ou allemand, ou espagnol. De toute façon presque personne ne prendra grec, italien, polonais car pas d’intérêt économique. Donc en résumer le systeme actuel
    Et tout ça juste pour ça, ça valait pas vraiment le coup
    Vous heurtez-vous, dans votre vie quotidienne, à des difficultés d’origine linguistique, telle l’absence ou la mauvaise qualité de traductions de modes d’emploi ou de descriptions de produits ?
    Maintenant pour répondre à la question, faisant partie des grandes langues d’Europe, celles qui ont le plus de prestige, j’ai la chance que 99% des produits est un mode d’emploie en français, par contre si j’achète en Allemagne ce que je fais rarement, j’ai du mal à avoir la notice en français voir même elle n’existe pas en allemand et du reste je n’ai pas envie d’aller faire mes courses dans d’autres pays car il existe la barrière des langues, donc en résumer j’achète qu’en France car je suis sur de comprendre

  6. 10

    Helene Lourenco sagt:

    … Il ne s’agit pas de transformer l’esperanto demain en “linga franca” en Europe…

    Simplement, de lui donner sa chance à côté des autres langues…. ce n’est certes pas la langue officielle d’un pays membres, mais il existe une communauté espérantiste en Europe.

    Si on faisait l’effort d’ouvrir les yeux, d’expérimenter, il n’y a aucune raison pour que les populations ne choisissent pas une langue plus facile à apprendre comme langues d’échange internationaux. L’être humain va toujours vers la facilité.
    Quitte à se tourner vers une autre langue, autant la choisir que la subir.

    l’utopie, ce n’est pas l’esperanto
    l’utopie, c’est le multilinguisme que vous défendez … apprendre une langue, c’est long et difficile … en apprendre plusieurs, c’est un travail à plein temps (pour un résultat pas toujours très convaincant !!!)

  7. 9

    Kuniklo sagt:

    Monsieur Orban,

    même si votre réponse pour l’instant ne va pas vers la politique linguistique que je souhaiterais voir un jour mise en oeuvre en UE (plurilinguisme+espéranto), je vous remercie d’au moins partager avec nous votre point de vue à ce sujet. Il est en effet important qu’un dialogue serein puisse s’instaurer.

    Sincères salutations.

    Sinjoro Orban,

    eĉ se via respondo nun ne favoras la lingvan politikon, kiun mi iam ŝatus vidi ekesti en EU (plurlingvismo+esperanto), mi dankas al vi pri tio, ke vi partumis kun ni vian vidpunkton prie. Ja estas grave ke serena dialogo ekestu inter ni kaj vi.

    Estimplenajn salutojn.

  8. 8

    Leo De Cooman sagt:

    In het NL:

    Geachte Heer Orban,

    Ik stel verheugd vast dat u - in tegenstelling met anderen - het bestaan van het Esperanto niet negeert. Ik ben blij dat u de ogen niet sluit voor de feiten.
    Bedankt voor uw uitnodiging verder van gedachten te wisselen… ook als u onze argumenten niet onmiddellijk kan aanvaarden. Ik ga hier graag in op uw uitnodiging.

    U vermeldde 3 argumenten om het Esperanto niet op te nemen als gemeenschappelijke EU-taal.
    Sta me toe ze te weerleggen. Naar uw eigen woorden verwachtte u immers al reacties van Esperantisten.

    Het eerste argument is zuiver formeel: Er staan in de huidige wetgeving drie voorwaarden om een taal als officiëel te kunnen aannemen. Ik veronderstel dat demokratie en rechtvaardigheid een hogere waarde hebben dan een ooit politiek aangenomen overeenkomst. De omstandigheden veranderen. Nieuwe omstandigheden vereisen nieuwe wetten. In de periode toen er autos op de baan begonnen te komen, was het nodig de wetgeving voor het verkeer aan te passen om drama’s te voorkomen. Als er een EU-wetgeving bestaat, die niet meer deugt in de huidige omstandigheden is het de verantwoordelijkheid van de EU-leiders de wetten aan te passen of te laten aanpassen, zoals ze dat ook al doen voor andere problemen. Is het nodig de veranderingen in de taalsituatie binnen de EU te vermelden en commentaar te geven over de verdere evolutie? Zal de EU zich kunnen ontplooien als een demokratische unie, als het aantal officiële talen tot verschillende tientallen zal uitgegroeid zijn? En is het demokratisch dat talen, die in hun vaderland - om een of andere politieke reden - er niet in slagen erkend te worden, ook in de EU niet erkend worden? Wij allen en in het bijzonder de leiders van de EU moeten er ons terdege van bewust zijn dat dergelijke toestanden bijzonder gevaarlijk zijn en broedplaatsen voor terrorisme kunnen doen ontstaan.
    Wel, ik ben absoluut niet tegen veeltaligheid, ik stel gewoon de problemen van veeltaligheid vast. Als Belg zie ik elke dag de problemen van tweetaligheid.
    Ik erken graag het nut van het kennen van verschillende talen, ik heb zelf acht talen geleerd, waaronder Esperanto. Ik ken dus duidelijk de mogelijkheden van deze laatste. En als ingenieur heb ik geleerd realistisch te blijven, de onmogelijkheid te zien veel talen te leren, de kosten, de nu bestaande onrechtvaardigheden, de essentiële instabliliteit van veeltaligheid en het middel om die te stabiliseren, de kans op uitsterven voor “kleine talen”, gevaar waarop ook UNESCO de aandacht trekt.

    Hoewel uzelf naar uw eigen woorden niet erg gelooft in een lingua franca, stellen we vast dat de huidige EU in werkelijkheid de richting inslaat van de internationale toepassing van één enkele, zich verbreidende, nationale taal. Spontaan? Ik betwijfel dat… en de uitspraak van mijnheer Gordon Brown enkele weken geleden versterkt mijn twijfel. Op deze manier zullen de burgers, die deze bevoorrechte taal als hun moedertaal spreken, eersterangs Europese burgers worden. Maar alle andere burgers (90% van de bevolking van de EU) zullen tegelijk allemaal tweedeklasse taalgebruikers worden, tweederangsburgers. De gemeenschappelijk toe te passsen, rechtvaardige taal, die niemand onrecht aandoet, kan alleen een neutrale taal zijn, bv. het Latijn en Esperanto. Gepland volgens het principe van Comenius („Omnino igitur viris doctis cogitandum erit de modo, quo aut sibi notitiam quarumvis linguarum… facile comparent: aut unam aliquam linguam constituant, qua et ipsi inter se communiter utantur, et gentes omnes …eandem perdocere facile queant….“), is Esperanto een grootteorde gemakkelijker te leren dan het Latijn, of dan andere, nationale, talen. Comenius had de moeilijkheid van het Latijn en van de nationale talen al duidelijk vastgesteld.
    Verschillende pedagogische experimenten hebben bewezen dat door eerst Esperanto te leren, het leren van andere talen en vakken vergemakkelijkt wordt. Met behulp van Esperanto maken de leerlingen zich een methodiek van taalleren en logica eigen.

    Het tweede door u vermelde argument is sterk overdreven in het bijzondere geval van Esperanto; hetzelfde argument was overigens ook geldig voor alle wel aanvaarde officiële talen. Het was ongetwijfeld ook nodig de terminologie verder te ontwikkelen bijvoorbeeld voor het Roemeens, het Bulgaars, het Iers, het Maltees, enz, nietwaar? Dat heeft niet belet ze te officialiseren. Terecht! Welnu, zoals u weet is Esperanto een plantaal: het vormen van neologismen werd van meet af aan voorzien en gepland in regel 15 (van de 16 grammaticale regels) van het Fundament van de taal. Door deze regel en door zijn algemene structuur is Esperanto veel geschikter om nieuwe termen te vormen dan eender welke nationale taal. Nationale talen zijn helemaal niet ontworpen is voor internationale communicatie. Gelieve u te informeren over de terminologieproblemen van de Chinese en Arabische delegaties bij de UNO in vergelijking met de mogelijkheiden van het Esperanto; daarover heeft C.Piron als rechtstreekse getuige - hij heeft bij de UNO gewerkt - iets geschreven. Het is te lezen in afdeling m van:
    http://claudepiron.free.fr/articlesenneerlandais/taalkundige.htm (Nederlandstalige versie)
    http://claudepiron.free.fr/articlesenfrancais/etudesurterrain.htm (originele Franstalige versie)
    http://claudepiron.free.fr/articlesenanglais/communication.htm (Engelstalige versie)

    Om te bewijzen dat Esperanto al een volledig ontwikkelde taal is, heeft een internationale werkgroep met 17 leden in 2004 de Esperantoversie geschreven van de eerste twee hoofdstukken van het Grondwettelijk Verdrag van de EU. Ik nodig u uit de Roemeens-Esperanto versie te bekijken
    ( http://egalite.freeweb.hu/konstitucio/konstro/indekso.htm ) en de Engels-Esperanto versie
    ( http://egalite.freeweb.hu/konstitucio/konsten/indekso.htm ) op de webstek http://www.egalite.fw.hu .
    Aan het einde van de Engels-Esperanto, Frans-Esperanto en Duits-Esperanto versies zal u details vinden over het ontstaan en de grammatica van het Esperanto. Ik vestig er uw aandacht op, dat een geschoolde Europeaan - omwille van de internationale woordenschat van het Esperanto - hele zinnen kan verstaan uit de Esperantotekst, zelfs zonder het vooraf geleerd te hebben.

    In uw derde argument beweert u dat linguae francae niet het resultaat zijn van een wetgevende of politieke beslissing. Sta me toe uw bewering in twijfel te trekken. Ik ben ingenieur, geen historicus, ik meen nochtans te weten dat er bijvoorbeeld verplicht onderwijs van het Russisch bestond in anderstalige republieken van de ex-Sovjetunie en in de volksrepublieken. Was dat soms geen wetgevende of politieke beslissing? Ik bezit een kopie van de beslissing van 3 juni 1923 door de Franse minister Leon Bérard om niet alleen het onderwijs van het Esperanto te verbieden maar zelfs de aankondiging van Esperantocursussen of het ter beschikking stellen van schoollokalen. Dat ondermeer Hitler en Stalin het onderwijs van Esperanto verboden en meerdere Esperantisten hebben doen executeren, is al voldoende gekend.
    Gelieve ook duidelijk te stellen dat de linguae francae waarover het gaat nationale talen zijn of waren, en dat ze het resultaat zijn van militaire overwinningen, kolonisatie, dus geweld vanwege imperialistische mogendheden. Deze linguae francae zijn helemaal niet zulk “spontaan” socio-linguïstisch verschijnsel!

    Overigens is het probleem niet van het Esperanto een officiële EU-taal te maken, maar de EU een realistische, rechtvaardige en demokratische oplossing te bezorgen voor het taalprobleem. Hoe dit tot stand te brengen is een taak voor de EU-verantwoordelijken. Een neutraal onderzoek uitgevoerd door neutrale ervaren wetenschappers kan helpen. We mogen niet vergeten dat het probleem onopgelost laten een zeer ernstige, heel gevaarlijke en dure vergissing zou zijn.

    En laat ook mij eindigen met een persoonlijk en niet zomaar wetenschappelijk meetbare vaststelling: eenvoudige mensen, die Esperanto leren worden enthousiast over hun ontdekking. Het is het waard zich af te vragen waarom, en deze vaststelling te gebruiken bij de oplossing van het taalprobleem.

    ______
    En EO:

    Estimata sinjoro Orban,

    Kun ĝojo mi konstatas, ke vi - kontraste al aliaj - ne ignoras la ekziston de Esperanto. Mi ĝojas pro tio, ke vi ne ignoras la faktojn. Dankon pro via invito plu debati… eĉ se vi ne tuj povas akcepti niajn argumentojn. Mi ĉi-sube volonte reagas al via invito.

    Vi menciis 3 argumentojn por ne akcepti Esperanton kiel EUan komunlingvon.
    Permesu min pridiskuti ilin. Laŭ via propraj vortoj vi cetere jam atendis reagojn de Esperantistoj.

    La unua argumento estas pure formala: Estas en la nuna leĝaro tri kondiĉoj por povi akcepti lingvon kiel oficialan. Mi supozas, ke demokratio kaj justeco estas pli altaj valoroj ol iam farita politika kunsento. La cirkonstancoj ŝanĝiĝas. Novaj cirkonstancoj postulas novajn leĝojn. En la periodo, kiam aperis aŭtomobiloj sur la vojoj necesis ŝanĝi la leĝojn koncernajn la trafikon por eviti dramojn. Se ekzistas EUa leĝo, kiu ne plu taŭgas en la novaj cirkonstancoj, estas la respondeco de la EUaj gvidantoj ŝanĝ(ig)i la leĝojn, kiel ili jam faris por aliaj problemoj. Ĉu necesas mencii la ŝanĝiĝojn de la lingva situacio en EU kaj komentarii pluan evoluon? Ĉu EU povos prosperi kiel demokratia unio, kiam la nombro da oficialaj lingvoj kreskos ĝis plurdekoj? Kaj ĉu demokratie, ke lingvoj, kiuj en sia patrolando - pro iuj politikaj kialoj - ne sukcesas akiri agnoskon, ankaŭ ne estas agnoskataj de EU? Ni ĉiuj kaj precipe la EUaj gvidantoj konsciu, ke tiaj situacioj estas aparte danĝeraj kaj povas estigi bredejojn de terorismo.
    Nu, mi tute ne kontraŭas multlingvismon, mi simple konstatas la problemojn de multlingvismo. Estante belgo, mi ĉiutage vidas la problemojn de dulingvismo. Mi volonte agnoskas la utilon scipovi plurajn lingvojn, mi mem lernis 8 lingvojn, inter kiuj Esperanton. Mi do klare scias ties potencojn. Kaj, estante inĝeniero, mi lernis esti realisma, konsideri la neeblon lerni multajn lingvojn, la kostojn, la nun ekzistantajn maljustecojn, la esencan malstabilecon de multlingvismo kaj la rimedon stabiligi ĝin, la riskoj malaperi de “malgrandaj lingvoj”, pri kiu danĝero ankaŭ atentigas UNESKO.

    Kvankam vi ne tre kredas je lingua franca laŭ viaj propraj vortoj, ni konstatas, ke la nuna EU reale iras en la direkton de internacia aplikado de unusola, disvastiĝinta, nacia lingvo. Ĉu spontanee? Mi dubas… kaj la eldiro de s-ro Gordon Brown antaŭ kelkaj semajnoj plifortigas mian dubon. Tiamaniere tiuj civitanoj, kiuj parolas tiun ĉi privilegiitan lingvon, kiel gepatran, fariĝos unuarangaj eŭropaj civitanoj. Sed ĉiuj aliaj civitanoj (90 % de la loĝantaro de EU!) samtempe fariĝos duaklasaj lingvouzantoj, duarangaj civitanoj. La komune aplikebla, justa, neniun ofendanta lingvo povas esti nur neŭtrala, ekzemple la latina lingvo kaj Esperanto. Planita laŭ principo de Comenius („Omnino igitur viris doctis cogitandum erit de modo, quo aut sibi notitiam quarumvis linguarum… facile comparent: aut unam aliquam linguam constituant, qua et ipsi inter se communiter utantur, et gentes omnes …eandem perdocere facile queant….“), Esperanto estas je ordo de grandeco pli facile ellernebla ol la latina, aŭ ol aliaj, naciaj lingvoj. Comenius mem jam klare konstatis la malfacilecon de la latina kaj de la naciaj lingvoj. Pluraj pedagogiaj eksperimentoj pruvis, ke la unue lernita Esperanto plifaciligas la lernadon de aliaj lingvoj kaj fakoj. Helpe de Esperanto la lernantoj alproprigas la metodikon de lingvolernado kaj de logiko.

    La dua de vi menciita argumento estas grandparte troigita precize en la kazo de Esperanto; ĝi cetere same validis por ĉiuj ja akceptitaj oficialaj lingvoj. Sendube necesis plu disvolvi terminarojn ekzemple por la rumana, la bulgara, la irlanda, la malta, ktp., ĉu ne? Tio ne malhelpis oficialigi ilin. Prave! Nu, kiel vi sciu, Esperanto estas planlingvo: la formado de neologismoj jam de la komenco estis antaŭvidata kaj planata per regulo 15 (el la 16 gramatikaj reguloj) de la Fundamento de la lingvo. Per tiu regulo kaj per sia ĝenerala strukturo Esperanto estas multege pli taŭga por fari novajn terminojn ol ajna nacia lingvo neniel projektita por internacia komunikado. Bonvolu informi vin pri la terminologiaj problemoj de la ĉina kaj araba delegacioj ĉe UN kompare al la ebloj de Esperanto: pri tio skribis C.Piron, rekta atestanto laborinte ĉe UN. Ĝi troviĝas en la sekcio m de:
    http://claudepiron.free.fr/articlesenesperanto/esploro.htm

    Por pruvi, ke Esperanto jam nun estas plene evoluinta lingvo, 17-membra internacia laborgrupo pretigis en la jaro 2004 la esperantlingvan version de la unuaj du ĉapitroj de la Konstitucia Traktato de EU. Mi invitas vin spekti la rumanan-esperantan ( http://egalite.freeweb.hu/konstitucio/konstro/indekso.htm ) kaj anglan-esperantan ( http://egalite.freeweb.hu/konstitucio/konsten/indekso.htm ) versiojn en la hejmpaĝo http://www.egalite.fw.hu . Fine de la angla-esperanta, franca-esperanta kaj germana-esperanta versioj vi trovos detalojn pri la estiĝo kaj gramatiko de Esperanto. Mi alvokas vian atenton, ke - pro la internacia vorttrezoro de Esperanto - edukita, eŭropa homo povas kompreni tutajn frazojn el la esperantlingva teksto eĉ sen antaŭa lernado.

    En via tria argumento vi asertas, ke linguae francae ne estas rezulto de leĝdona aŭ politika decido. Permesu min pridubi vian aserton. Mi estas inĝeniero, ne historiisto, mi tamen kredas scii, ke ekzistis ekzemple deviga instruado de la rusa en alilingvaj respublikoj de eksa Sovetio, kaj en la popolaj demokratioj. Ĉu tio ne estis leĝdona aŭ politika decido? Mi posedas kopion de la decido je la 3a de junio 1923 fare de la francia ministro Léon Bérard malpermesi ne nur la instruadon de Esperanto, sed eĉ diskonigon de Esperantaj kursoj aŭ disponigon de lernejaj lokaloj. Ke inter aliaj Hitler kaj Stalin malpermesis la instruadon de Esperanto, kaj ekzekutigis plurajn esperantistojn, estas jam sufiĉe konate.
    Bonvolu ankaŭ klare mencii, ke la linguae francae pri kiuj temas, estas/is naciaj lingvoj, kaj ke ili estis la rezulto de militaj venkoj, koloniado, do perforto fare de imperiismaj nacioj. Tiuj linguae francae tute ne estis tiel “spontanea” socilingva fenomeno!

    Cetere la problemo ne estas fari Esperanton plia oficiala EUa lingvo, sed havigi al Eŭropunio realisman, perfektan, justan kaj demokratian solvon de la lingva problemo. Kiel plenumi tion estas tasko de la EUaj respondeculoj. Neŭtrala esploro fare de sciencaj spertuloj povas helpi. Ni ne forgesu, ke ne solvi la problemon estus gravega, danĝerega kaj multekosta eraro.

    Kaj permesu min ankaŭ fini per persona kaj ne tre science mezurebla konstato: simplaj homoj, kiuj lernas Esperanton iĝas entuziasmaj pro sia malkovro. Indas sin demandi pri la kialo, kaj uzi tiun scion ĉe la solvado de la lingvoproblemo.
    ___

  9. 7

    glawen sagt:

    Les difficultés? Oui.

    Les notices mal traduites ou ne pas traduites.

    Les produits en anglais (avec un peu de chances, il y a une traduction en petites caractères, sinon aucune).

    La composition chimique des cosmétiques uniquement en anglais.

    Les marques qui pensent faire “branché” en mettant les noms anglais sur ses produits (exemples : “Family balls”, “Chicken bones”, “cranberries” au lieu de “canneberges”, sans parleer de France Telecom qui a tous les produits en anglais).

    Les publicités en anglais (le comble : Edif Piaf chantant en anglais pour une voiture française!).

    La pression pour utiliser les noms anglais des plats (si on demande les beignets de poulet, la caissière corrigera immanquablement “nuggets”, parce c’est écrit sur son appareil de caisse).

    Bref, une anglicisation rampante. Où est le respect des langues et des cultures?

  10. 6

    Jérémie sagt:

    Merci Monsieur de réfléchir avec nous sur la question des langues en Europe; ce n’est pas une question facile, mais c’est peut-être la plus importante et la plus négligée.

    Vous parlez de “la diffusion de l’information dans une langue compréhensible des citoyens”. Vous pensez à l’anglais. L’Europe (et le monde) a effectivement d’une langue commune, et le multilinguisme “sec” ne répond pas à cette question. Mais si cette langue commune est l’anglais (comme aujourd’hui), ou une autre langue nationale, une inégalité économique, culturelle, politique énorme en résulte au profit des locuteurs natifs de cette langue ! Et cela entraîne bien plus de désagréments que ceux qu’engendreraient la traduction en Espéranto (par exemple) des terminologies techniques que vous mentionnez. Vous dites qu’une “lingua franca” est spontannée, mais ce n’est pas toujours le cas : les Israéliens se parlent grâce à une langue qu’ils ont revivifié par volonté politique; les Français parlent tous français grâce à une volonté politique continue des Rois de France, de la Révolution française, des Gouvernements démocratiques, etc. L’anglais domine depuis la fin de la deuxième guerre mondiale et le début de la toute-puissance américaine, cela n’a rien de spontanné, c’est très politique au contraire !
    Il faut vraiment se pencher plus sérieusement sur cette question d’une langue commune neutre, quelque soit l’orientation et la législation actuelles de l’UE.

    Pour répondre à votre question finale, je n’ai personnellement pas trop de problèmes linguistiques pour la lecture des notices, parce qu’elles sont presque toujours traduites en français. A l’exception des calculatrices et de certains produits informatiques qui sont, je ne sais pas pourquoi, non-traduits. Cependant, de plus en plus, la législation linguistique française est desserrée par la jurisprudence européenne, et des produits uniquement en anglais commencent à apparaître. L’Europe, dans ces conditions, ne pourra qu’être rejetée un jour où l’autre : si l’anglais est sa langue commune(et ce sera le cas à défaut d’une autre langue commune plus juste et efficace), alors elle est le cheval de Troie de l’anglais et donc des Anglo-saxons et de leurs intérêts (le lien est nécessaire).

  11. 5

    Sophie sagt:

    Combien pensez-vous qu’un citoyen de l’UE, n’ayant pas d’aptitudes ou de goût à apprendre les langues étrangères, pourra en maîtriser ? Intelligemment, il serait bon, pour ne pas l’affoler, qu’il s’intéresse d’abord aux langues proches de la sienne. Par exemple, le français, l’espagnol, l’italien et le portugais sont 4 langues latines. Chaque natif d’une de ces 4 langues apprendraient un peu de vocabulaire des 3 autres et quelques expressions. Entre ces peuples, une communication serait facilitée par ce que l’on appelle la compréhension passive : chacun parlerait sa langue lentement et comprendrait l’autre. Les locuteurs de langues germaniques (allemand, anglais, néerlandais) feraient pareil de leur côté.

    Ah, je m’aperçois de la faiblesse de ce système tout d’un coup : comment se comprendront l’allemand et le portugais ? Ca se complique : nos “latins” seraient obligés d’apprendre en plus le néerlandais (par exemple) et nos “germaniques” le portugais ?

    Pour des “pas doués et pas attirés par les langues”, ça se complique vraiment !

    Et en plus, j’ai évoqué 7 langues seulement ! Et il en reste voyons ? 23 - 7 = 16 ! 16 langues en plus ! Oh la la ! Même les meilleurs traducteurs n’en parlent pas autant ! De toute façon, avec 23 langues, chacun devrait apprendre au moins 11 langues en plus de la sienne pour avoir la chance que l’Européen en face de plus en ait une en commun ! Bon courage !

    Alors, en choisir 3 (comme officiellement le français, l’allemand et l’anglais) ? C’est injuste, car certains n’auront qu’à apprendre 2 langues et les autres 3, avec en plus la déception de la la mise à l’écart de leur langue !

    Favoriser (comme officieusement et odieusement fait actuellement) une seule ? L’anglais, “la” langue internationale comme certains la nomment oubliant qu’il y a d’autres langues internationales (le français et l’espagnol sont langues de l’ONU et de l’OACI, par exemple - l’allemand est la 1ère langue de l’UE en nombre de locuteurs, l’italien est le descendant direct du latin, le portugais est présent aussi en Afrique et en Amérique (le continent), etc…) ! Les Etats-Unis vous remercient bien ! Comme l’a dit David Rothkopf ” il y va de l’intérêt économique et politique des Etats Unis … que la langue commune soit l’anglais” ! Pas l’intérêt de l’UE, vous avez bien lu (et vous connaissiez aussi cette citation, descendante en ligne directe de la stratégie de l’American Conference de 1961 ! Au fait, “ils” aimeraient bien aussi que l’on adopte les “pieds et les pouces” comme eux à la place de nos “stupides” mètres !

    En France, des gradés de l’armée (peut-être aussi de simples soldats, mais ont-ils le droit de s’exprimer) s’insurgent contre l’imposition de l’anglais comme langue de travail dans de soi-disants corps d’armée européenne où sur 900 hommes, on trouve 5 anglophones et 850 francophones au moins, les autres n’étant ni l’un ni l’autre de naissance mais connaissant assez le français pour s’être fait incorporer dans cette armée située en France !!! (j’ai entendu ce Général sur une radio). Alors, pourquoi celà ? Pour mieux se rallier à l’OTAN ? Pour mieux envoyer des hommes européens servir de chair à canon lors de la prochaine attaque des Etats Unis vers je ne sais où ?

    Et, sans aller aussi loin, à quoi rime cette langue étrangère imposée en primaire (sinon en maternelle) à des enfants qui ne maîtrisent pas encore bien leur langue maternelle ou leur langue de leur pays d’accueil (pour les enfants d’immigrés) ? Surtout que cette langue est pratiquement à 100 % l’anglais ? Tout linguiste vous dira que pour bien apprendre une langue étrangère, il faut d’abord maîtriser sa (ou ses pour le bilingue de naissance) propre langue ! A moins que nos 22 langues soient promises à la tombe dans un avenir plus ou moins long ? Cela comblerait le voeu d’un sénateur américain (pas le continent, là !) “6000 langues, c’est 5999 de trop, l’anglais suffit sur Terre” !).

    Non, Monsieur le Commissaire, une UE qui favorise l’anglais n’est pas une UE indépendante et puissante, telle que nous la rêvons, nous les peuples ! C’est une succursalle, une Union vassalle et rien d’autre !

    Alors, révisez plutôt votre jugement sur l’espéranto, qui n’a pas pour vocation de devenir langue officielle de l’UE, ni une des langues officielles, d’ailleurs, mais juste de résoudre ce problème épineux d’égalité des langues en UE! C’est une langue facile à apprendre, qui à raison d’1 heure par semaine pour les enfants de 10 à 12 ans (âge où ils possèdent bien leur propre langue oral comme écrit) serait maîtrisée et permettaient au jeunes Européens de se comprendre en toute égalité ! Et qui ne découragerait pas de l’étude de langues étrangères nationales, au contraire de l’anglais, langue dure qui demande des années d’efforts (et de l’argent en plus, merci pour la GB qui encaisse 18 milliards d’euros chaque année) au détriment des autres langues en premier de sa propre langue ! Et pour les termes techniques (dont la plupart - sinon tous - existent déjà et sont faciles à former par la combinaison de mots, pas un mot souvent d’origine étrangère incompréhensible - mais “qui fait bien” comme slamming, trader, etc…, un mot qui donne le sens de l’objet ou de la technique et compréhensible par tous).

    Il y va de la grandeur de l’UE, de son indépendance et de sa dignité !

    Merci de votre lecture, Monsieur le Commissaire !

    Pour ce qui est des produits, j’apprécie de voir ma langue en premier (à tout seigneur, tout honneur, dit-on chez nous) puis d’autres langues au pluriel ! Par contre, juste l’anglais ou pire l’anglais en premier et gros caractères et ma langue en dessous en petits caractères là je déteste !!!

  12. 4

    skirlet sagt:

    M.Orban, je constate que vous avez au moins remarqué le mot “espéranto”. Je constate également que vous n’êtes pas du tout renseigné sur le sujet.

    Faut-il comprendre qu’une langue nationale des pays membres peut devenir la lingua franca de l’UE? Pour vous, le choix est fait - vous vous exprimez toujours en anglais. Même pas dans votre langue maternelle, histoire de faire travailler les interprètes.

    “la spécificité de l’espéranto, dont le vocabulaire social ou culturel n’est guère étendu”

    C’est une blague? Il est suffisamment étendu.

    “Les conséquences pratiques et financières qu’entraînerait la création ex novo de terminologies spécialisées dans une langue artificielle sont immenses.”

    Sur quoi est basée cette affirmation? L’espéranto suit l’évolution de la société, et jusque là sans frais.

    “L’histoire montre qu’une lingua franca est un phénomène socio-linguistique spontané, non le fruit d’une décision législative ou politique.”

    Non, ce n’est pas un phénomène spontané. La récente déclaration de Gordon Brown qui désire faire de l’anglais la langue internationale par excellence, une lingua franca mondiale, à coup de gros investissements, le démontre bien. Le plus fort impose sa langue, alors pourquoi vous nous servez ce baratin sur la démocratie, l’égalité des langues, “unité dans la diversité” et autres balivernes, tandis que les institutions roulent déjà pour l’anglais?

    “Quoi que nous en ayons, nous ne pouvons tout traduire dans les vingt-trois langues officielles”

    Ca, vous devez le pouvoir. Sinon vous violez les accords existants. Et encore une fois : de quelle langue traduisez-vous? Pourquoi la langue source est toujours l’anglais?

    “Ces obstacles ne peuvent être surmontés que par une véritable politique du multilinguisme combinant la diffusion de l’information dans une langue compréhensible des citoyens et l’étude des langues.”

    Allez, il ne reste qu’un petit effort - nommer cette langue. Vous dites “une langue” - comment le concilier avec votre soi-disant refus d’une lingua franca?

    C’est comme à l’époque soviétique : “J’ai été à Moscou, j’ai vu le slogan “tout au nom de l’homme, tout pour le bien de l’homme”, et j’ai vu aussi cet homme”…

    Laissez-nous tranquilles avec vos sermons. Vous devez au moins assurer le multilinguisme institutionnel. Mais vous ne le faites pas, en vous défaussant sur les citoyens et en clamant le multilinguisme individuel, ce qui n’est pas dans vos attributions. Alors à quoi servez-vous exactement?

    “Le multilinguisme est pour moi, tout à la fois, notre aptitude à parler la langue des autres et l’aptitude des autres à parler notre langue.”

    Les autres en Europe parlent plusieurs langues, mais encore une fois vous utilisez le singulier.

    “Assurément, je prendrai vos opinions en considération au moment d’élaborer ma nouvelle stratégie du multilinguisme, dans le courant de cette année.”

    Faites traduire tous les documents dans toutes les langues officielles. Pour votre “nouvelle stratégie”, je la vois déjà venir : tout le monde doit parler trois langues, dont l’anglais. Alors, j’ai raison? Et pourquoi refusez-vous de voir la solution espéranto de plus près? Car vos explications ne sont pas convaincantes.

  13. 3

    Dan Van Herpe sagt:

    Jen la esperantigo de reago 2:

    Estimata sinjoro Orban,

    Ke vi pafmortigus Esperanton, por mi - kaj mi supozas: ne sole por mi - jam anticipe certis.
    Mi nur demandis min kiaj estus viaj argumentoj.

    Jen kelkaj ekzemploj:

    “La komunuma legharo de la Europa Unio metas tri kondichojn al iu lingvo por esti agnoskita kiel oficiala lingvo”.

    Neniu legharo estas perfekta kaj neniu legharo estas definitiva. Au oni adaptas la legharon, au oni permesas escepton. Por tio nur bezonatas preteco.

    “La vortaro de artefarita lingvo kiel Esperanto apenau estas elprovita en la sociala kaj kultura praktikoj.”

    Tion vi certe konstatis post longedaura, objektiva kaj science fundita ekzameno? Au chu vi ne povis ne konsulti vian vitran globon? Eta interretumado sufichas por pruvi la malon. Ankau por tio nur bezonatas preteco.

    “La praktikaj kaj financaj implicoj de la kreado en artefarita lingvo de novaj terminaroj specialigitaj estas vastegaj.”

    - Chu estis/-as la praktikaj kaj financaj implicoj de la kreado de nova mono/interpretsistemo
    ne estas vastegaj?
    - Chu la praktikaj kaj financaj implicoj de la monata translokigho de la Europa cirko al Strasburgo ne estas same vastegaj?
    - Chu vi jam kalkulis kiom vi povus shpari enkondukante neutralan pontlingvon en la Europaj institucioj? Ekz.: kiom malpli da interpretistoj vi bezonus se chiu interpretisto krom sian gepatran majstrus Esperanton?

    “Mi ne kredas je komuna lingvo, chu Esperanto, chu la latina … au chu la angla.”

    Je kio vi jes au ne kredas, estimata sinjoro Orban, ne estas aferkoncerne. La modala Europa civitano rajtas havi la eblon vojaghi kaj restadi en la EU sen lingvoj- au komunikadproblemoj sekve de la lingva diverseco. Tio estu prioritato. La kialoj kial vi ne solvos tiun problemon alstrebante gheneralan multlingvecon estas sennombre menciitaj en via forumo. Sed al kio utilas vidvitro kaj lumigo, se vidi ne volas la strigo?

    “Mi certe priatentos viajn ideojn disvolvante mian novan strategion pri multlingveco pli malfrue chi-jare.”

    La eblo ke tiam vi jes priatentos la ideojn de la granda plimulto de chi tiu forumo (i.a. la propedeutikajn eblojn de planlingvo) estas nulo! Tion ni jam nun scias. La partoprenontoj de via sekva forumo prefere ne iluziighas.

  14. 2

    Dan Van Herpe sagt:

    Geachte heer Orban,

    Dat u het Esperanto zou afschieten, stond bij mij - en ik vermoed: bij mij niet alleen - reeds bij voorbaat vast. Ik vroeg mij alleen af wat uw motivatie zou zijn. Enkele voorbeelden.

    “De communautauire wetgeving van de Europese Unie stelt drie voorwaarden aan een taal om als officiële taal te worden erkend.”

    Geen enkele wetgeving is volmaakt, en geen enkele wetgeving is definitief. Ofwel past men die wetgeving aan, ofwel staat men een uitzondering toe. Daar is alleen maar bereidwilligheid voor nodig.

    “De woordenschat van een kunsttaal als Esperanto is nauwelijks beproefd in de sociale en culturele praktijk.”

    Tot deze vaststelling bent u zeker gekomen na een langdurig, objectief en wetenschappelijk verantwoord onderzoek? Of kon u het toch niet laten weer eens in uw glazen bol te kijken? Een kleine zoektocht op het internet volstaat om het tegendeel aan te tonen. Daar is eveneens alleen maar bereidwilligheid voor nodig.

    “De praktische en financiële implicaties van het creëren van hele taalgebieden ex novo in een kunsttaal zijn immens.”

    - Waren/Zijn de praktische en financiële implicaties van het creëren van een nieuwe munt/ een tolkensysteem niet immens?
    - Zijn de praktische en financiële implicaties van de maandelijkse verhuizing van het Europese circus naar Straatsburg eveneens niet immens?
    - Hebt u al eens berekend hoeveel u zou kunnen besparen door het invoeren van een neutrale brugtaal in de Europese instellingen? B.v.: Hoeveel minder tolken u zou nodig hebben als iedere tolk naast zijn moedertaal het Esperanto zou kennen?

    “Ik geloof niet in een lingua franca, of dat nu Esperanto of Latijn is … of Engels.”

    Wat u al dan niet ‘gelooft’, geachte heer Orban, is niet relevant. De modale Europese burger heeft recht op de mogelijkheid te reizen en te verblijven in de EU zonder taal- of communicatieproblemen tengevolge van de taalkundige verscheidenheid. Dat zou een prioriteit moeten zijn. De redenen waarom u dat probleem niet oplost door algemene meertaligheid na te streven, werden talloze keren in uw forum aangehaald. Maar wat baten kaars en bril, als de uil niet zien ’n wil?

    “Ik zal zeker rekening houden met uw ideeën bij de ontwikkeling van mijn nieuwe strategie voor meertaligheid later dit jaar.”

    De kans dat u dan wél rekening zal houden met de ideeën van de overgrote meerderheid van dit forum (o.a. met de propedeutische mogelijkheden van een plantaal) is nihil! Dat weten wij nu reeds. De deelnemers aan uw volgend forum maken zich best geen illusies.

  15. 1

    Remush sagt:

    “Pour devenir langue officielle de l’Union, il faut qu’une langue jouisse du statut de langue officielle – reconnu par la Constitution – dans l’un des États membres”

    Il ne s’agit pas de faire de l’Espéranto une langue officielle dans quelque tour d’ivoire, mais de permettre à la population de l’union européenne de communiquer par delà les frontières.
    Il serait agréable d’entendre de temps en temps quelques mots de soutien en faveur de cette langue construite spécialement pour résoudre ce genre de problème de la façon la plus efficace.
    Cela ne vous coûterait rien, nada.
    Vous ne cessez d’utiliser le parapluie “les Etats membres … bla bla”.
    Travaillez-vous en mode réactif ou proactif?
    Avez-vous le droit d’initiative ou subissez-vous?

    “Autre raison : la spécificité de l’espéranto, dont le vocabulaire social ou culturel n’est guère étendu. ”
    Très étonnante remarque qu’il vous faudrait corriger au plus tôt. Cela nuit énormément à votre crédibilité auprès de tous ceux qui utilisent la langue.

    Quant aux “cylindres de freins” et autres mots techniques, référez-vous à la rubrique 186 du Duden Esperanto (Esperanta Bildvortaro ISBN 0-919186-32-7). Vous y trouverez la plupart des termes qui semblent vous inquiéter.
    L’espéranto étant une langue très flexible, il vous sera beaucoup plus facile de créer des mots pour des concepts ou objets nouveaux en espéranto que dans n’importe quelle autre langue.
    Dans le futur, le problème plus grave à résoudre sera plutôt : comment traduire un mot espéranto dans les autres langues de façon à ce que ce terme soit tout aussi compréhensible.

    Ne vous sentez pas obligé de publier ce commentaire, mais assurez-vous d’avoir fait la correction signalée plus haut.
    Vous corrigerez les autres inexactitudes après vous être renseigné auprès de personnes compétentes, elles sont moins gênantes pour votre image de marque.

    Attendez-vous à beaucoup de commentaires plus désagréables que le mien.